+++ Manöver der Bundeswehr zur Abschreckung Russlands +++

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Bundeswehrsoldaten

Das große Aufrüsten von NATO und Bundeswehr ist eine fixe Sache. Die Medien propagieren den desolaten Zustand der Bundeswehr. Sie sei nicht in der Lage, Deutschland zu verteidigen. Warum wird das postuliert? Deutschland soll aufrüsten. Und zwar gewaltig. Als NATO Bündnispartner muss Deutschland 2% mehr seines Finanzhaushaltes in die Rüstung stecken. Als Partner des neues EU-Verteidigungsbündnisses, das Ursula von der Leyen vergangenes Jahr initiierte, müssen Deutschland und Frankreich aufrüsten. Das muss medial gerechtfertigt werden, um die Zustimmung der Bevölkerung zu finden.

Dieses Jahr will die Bundeswehr daher mit dreimal so viel Soldaten Manöver durchführen, als in den Jahren zuvor. Das Ziel soll die Abschreckung Russlands sein. Vor allem im nördlichen und östlichen NATO Gebiet sollen mehr Manöver stattfinden. Also da, wo man eine Invasion von Russland befürchten könnte. Die Kosten für die Manöver der deutschen Soldaten werden auf 90 Millionen Euro im Jahr geschätzt. Vergangenes Jahr setzte Deutschland rund 4.000 Soldaten zur Abschreckung Russlands ein. Dieses Jahr sollen es 12.000 sein.

Im Herbst dieses Jahres plant die NATO wieder ein Groß-Manöver. An der Übung namens „Trident Juncture“ sollen bis zu 40.000 Soldaten der NATO teilnehmen. Schauplatz des großen NATO Manövers wird 2018 ein Ort nördlich des Polarkreises in Norwegen sein. Skibotn war schon während des Kalten Krieges ein Ort von strategisch wichtiger Bedeutung, dem zufolge die vermeintlich drohende sowjetische Invasion her durch das finnische Lappland verlaufen könnte. #

Der neue Kalte Krieg ist also da. Dies machten auch die Staats- und Regierungschefs bei der Münchner Sicherheitskonferenz klar. Russland ist der neue alte Feind (vgl. dazu Watergate.tv http://www.watergate.tv/2018/02/20/muenchner-sicherheitskonferenz-zahlreiche-proteste-gegen-nwo-treffen-deutsche-verteidigungsministerin-laecherlich/ ).

Denn das Großmanöver soll ein Signal an Putin sein, dessen Politik als Aggression gegen Europa gedeutet wird. Die baltischen Staaten sowie Polen sollen sich von Russland seit der Annexion der Krim bedroht fühlen. Die Manöver finden unterstützend zur dauerhaften Präsenz der NATO an der Ostflanke des Bündnisses statt.

Tatsächlich ist Russland von NATO Stützpunkten längst eingekreist. Eine Umfrage hat gezeigt, dass sich die Mehrheit der Deutschen weder von Putin noch von Russland bedroht sieht. Es ist doch vielmehr so, dass die westlichen Hegemonialkräfte das wirtschaftliche, währungs- und handelspolitische Erstarken von Russland und China befürchten und einzig in der militärischen Bedrohung eine Antwort sehen.

Watergate Redaktion 20.2.2018

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