+++ Martin Schulz am Ende: Heckenschützen in der SPD? +++

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Martin Schulz, Ex-EU-Parlamentspräsident, steht in der SPD wohl vor einem nahen Aus. Inzwischen mehren sich die Stimmen derjenigen, die ihn nicht als Minister sehen wollen. Die frühere Gattin von Gerhard Schröder, Schröder-Kröpf, forderte ihn auf, nicht zu kandidieren. Inzwischen ist sie selbst Politikerin. Zudem befürchten wohl insbesondere verschiedene Vorstands-Mitglieder der SPD, die Basis würde einer Koalition nicht zustimmen, sofern Schulz antritt. Und der hat dies vor – so heißt es aus Berlin zur Zeit immer wieder.

Im Einzelnen: Schulz „heimlich“ auf dem Weg in die Regierung

Rückblick: Am 25. September 2017 hat Martin Schulz der „Welt“ mitgeteilt, es sei klar – er werde in die Merkel-Regierung nicht eintreten. In den vergangenen Tagen mehrten sich die Zweifel daran, dass Schulz dieses Wort hält. Bislang spielt er wohl auf Zeit – Posten werden erst nach der Mitgliederentscheidung verteilt.

Doch Vorstandskollegen befürchten nun ernsthaft, genau dies könne die Basis davon abhalten, der SPD die Koalition zu ermöglichen. Dabei dürfte er nach Meinung von Beobachtern wohl vor allem das Außenministerium anpeilen. Schließlich sieht er sich als ehemaliger EU-Parlamentspräsident wohl in der internationalen Rolle.

Zudem hatte er kürzlich gefordert, bis zum Jahr 2025 müsse es die „Vereinigten Staaten von Europa“ geben.

Insgesamt soll die SPD in der Koalition sechs Ministerposten erhalten. Schulz wird dabei zugetraut, auf das Außenministerium zu verzichten und lieber das Finanzministerium zu übernehmen. Dann würde Gabriel Außenminister bleiben wollen – und die SPD nach Unionsmeinung auf einen Ministerposten verzichten müssen.

Aber: Um Heiko Maas als Justizminister wird die Republik nach Meinung von Beobachtern ohnehin nicht vorbeikommen.

Watergate.TV Redaktion, 3.2.2018

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