Massenmedien als Geldquelle: Rechnungshof Berlin kritisiert…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
ARD Doping

Ob die Massenmedien der Öffentlich-Rechtlichen nun eine Lügenpresse oder eine Lückenpresse oder gar nichts davon sind, sei dahingestellt. Einer der wesentlichen Kritikpunkte an den Medien, die gebühren- und zwangsfinanziert sind, ist häufig der massive Kapitaleinsatz. Die Gebühren sind deshalb so hoch, weil die Lasten aus Gehältern und aus Pensionen so überbordend ausfallen. Dies betätigt in einem bestimmten Fall nun auch der „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ nach Ansicht des Rechnungshofes Berlin. Der hat sich einem Bericht der „BZ-Berlin“ zufolge mit den Personalkosten des Senders auseinandergesetzt.

Hohe Gehälter – zu hoch

Die Mitarbeiter in dem Haus werden, so heißt es, zu schnell auf neue Stufen gehievt. Die Beförderung läuft in aller Regel zu schnell. Es werden Prämien vergeben, die nicht direkt nachvollziehbar seien. Und der Sender zahlt Honorare „für Vertretungen“, die nicht transparent genug sind. Schließlich würde das Haus auch noch – und das ist angesichts der aktuellen Klima- und Umweltdebatte in Deutschland sehr erstaunlich – Zuschläge gezahlt, wenn ein Mitarbeiter ein großes Fahrzeug lenkt. Über das gesetzliche Maß hinaus gibt es schließlich weiteres Kindergeld.

Der aktuelle Befund weist darauf hin, dass die Leistungen im RBB deutlich höher seien als bei – offenbar vergleichbaren – Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Das lässt sich in Zahlen ausdrücken: In den bestbezahlten Gruppierungen beziehen die RBB-Mitarbeiter immerhin 4.000 Euro mehr im Monat als „vergleichbare Kollegen“ im städtischen öffentlichen Dienst. Zudem würde es schon nach zwei Jahren möglich sein, in die nächst höhere Gehaltsstufe aufzusteigen. Auch dies offenbar ungewöhnlich.

Die einzelnen Zahlen sind teils unfassbar – so gibt es Extraprämien und Gutscheine, die kein Mensch nachvollziehen kann. Es gibt teils keine Regelungen, die nachvollziehbar seien. Und selbst Mitarbeiter, die außertariflich bezahlt werden, erhalten zum gesetzlichen Kindergeld weitere 134 Euro – im Monat. Der Sender erklärte, man wolle „etwaige Beanstandungen und Verbesserungsvorschläge sehr ernst nehmen und darauf reagieren“. Nicht mit Gehaltskürzungen, sondern mit einer besseren Dokumentation….

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

3 Kommentare zu "Massenmedien als Geldquelle: Rechnungshof Berlin kritisiert…"

  1. Naja geht schließlich auf die Kosten der Nutzer dieses räudigen Programms

  2. Mit ander Leut`s Geld kann man ja großzügig sein!

  3. Das Bundesverfassungsgericht hat den öffentlich rechtlichen einen Freibrief geschaffen zum Geld vom Bürger rechtswidrig einzusammenein und somit einen Wettbewerbswiedrigen Vermögensvorteil für die öffentlich rechtlichen geschaffen zum Nachteil der anderen Sender.
    Die öffentlich rechtlichen finanzieren sich genau so wied die anderen Sender durch Werbung und andere Einnahmen wie Übertragunsrechte. Die GEZ Einnahmen sind ein Wettbewerbsnachteil für die anderen Sender und somit Rechtwidrig und somit ein Fall für den EUGH in Luxembourg
    Herbert Heringlehner

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*