Massiver Stellenabbau: Bayer will 4.500 Jobs in Deutschland streichen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(582)

Mit der Übernahme von Monsanto hat sich Bayer offensichtlich gewaltig verkalkuliert. In den USA drohen dem Pharma- und Chemiekonzern Milliardenklagen wegen Glyphosat. Eine Klage wurde bereits zu Ungunsten des Konzerns von einem kalifornischen Gericht beurteilt. Watergate.tv berichtete. Jetzt müssen offenbar die Angestellten des Konzerns dafür büßen, auch wenn die Geschäftsleitung andere Gründe für die „Sparmaßnahmen“ angibt.

Der Chemieriese aus Leverkusen gab jetzt bekannt, weltweit 12.000 Beschäftigte entlassen zu wollen. Allein 4.500 Stellen sollen in Deutschland betroffen sein. Ein großer Teil soll in der Verwaltung und im Bereich der Medikamentenherstellung wegfallen. Der Großteil mit 3.000 Stellen wird in der Leverkusener Zentrale verloren gehen. Auch die Forschung ist vom Stellenabbau betroffen. Künftig soll stärker mit Partnern, anstatt nur intern geforscht werden.

Der Gesamtbetriebsrat schrieb den Mitarbeitern, dass es „die Zentrale in Leverkusen voraussichtlich am härtesten treffen werde“. Zudem wird die Tochterfirma „Bayer Business Services“ aufgelöst. In einem Brief an die Beschäftigten erklärte der Bayer-Vorstand, dass „Bayer insgesamt rund 25 Prozent der Kosten reduzieren wolle“. Das bedeute, dass Bayer ab 2022 jedes Jahr 1,4 Milliarden allein in der Verwaltung einsparen wolle. Weltweit seien 7.000 Mitarbeiter von den Einsparungen betroffen, in Deutschland 4.500 Mitarbeiter.

Auch Monheim und Berlin werden betroffen sein, so der Vorstand. Wen genau es treffe, stehe aber noch nicht fest. Diese „Feststellung könne noch mindestens ein halbes Jahr dauern“. Gegen Ende dieses Quartals sollen dann die ersten betroffenen Mitarbeiter informiert werden.

Konzernchef Werner Baumann erklärte, dass die „geplanten Maßnahmen zum Stellenabbau nichts mit der Übernahme des Monsanto-Konzerns zu tun hätten und auch nichts mit der Debatte um Glyphosat“. Mit den Maßnahmen solle die Performance und Ertragskraft von Bayer nachhaltig gesteigert werden, so Baumann. Mit diesem Sparprogramm sei das Unternehmen dann bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet.

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

5 Kommentare zu "Massiver Stellenabbau: Bayer will 4.500 Jobs in Deutschland streichen"

  1. Das ist wie eine Firma Konkurs macht. Übrigens ist Deutschland, Schweiz und viele andere Staaten eine Firma. Mit Eintrag im Handelsregister!

  2. Wie immer im Leben, die Manager machen die Fehler und die Belegschaft muss büßen. Kein normaler Betrieb hätte wissentlich eine Firma gekauft mit einem Rattenschwanz an Prozessen und unabwägbaren Kosten, aber das Managemnt findet das heute noch toll! Wie könnten die auch ihren Fehler zugeben, sie sind doch unfehlbar wie nicht mal der Papst. Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst.

  3. So und jetzt aber gerecht sein
    1/3 des Vorstandes auch ab in die Wüste. (Aber ohne Abfindung) Spart aber richtig viel Kohle für diese Unfähigen Arbeitsplatz Vernichter.Wie dumm muss man sein so ein Werk zu kaufen auch noch vom AMI.Diese Manager ????? sind bestimmt alle von den Grünen und Antifa die bei Demos mitlaufen und brüllen „Deutschland verrecke“

  4. „Unsere“ Politiker sind wirklich genial! Zwar ist es ihnen peinlich zugeben zu müßen, daß sie sich an des Steuerzahlers Futtertrog laben beabsichtigen und andererseits lassen sie tausende Arbeiter über die Klinge springen. Anstatt an sich selber Glauben, müssen andere dran Glauben, explezit, liebe Grün/innen.
    Der Betriebsrat

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*