Maxwell verhaftet – Wird es jetzt eng für Prinz Andrew?

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Ghislaine Maxwell, die langjährige Mitarbeiterin von Jeffrey Epstein, wurde am Donnerstag im US-Bundesstaat New Hampshire verhaftet. Sie hatte jahrelang mit Epstein gelebt und war seine Begleiterin auf seinen Reisen rund um die Welt. Man geht davon aus, dass mit Maxwell der größere Fang gemacht worden ist, denn die mutmaßliche Mossad-Agentin hat offenbar im Hintergrund die Fäden für Epsteins Kindersexhandels-Netzwerk gezogen und weltweit Verbindungen hergestellt.

Prominenten, Wirtschaftsbossen, Politikern und Geheimdienstmitarbeitern rund um den Globus sollen von Epstein und Maxwell gezielt Minderjährige „zugeführt“ worden sein, um diese später damit erpressen können. Denn von all jenen, die an den Verbrechen beteiligt waren, soll es Fotos und Videoaufnahmen geben. So konnten die mutmaßlichen Mossad-Agenten Maxwell und Epstein Einfluss in vielen wichtigen Bereichen weltweit, vor allem in der Politik, nehmen.

In der am Donnerstag vom US-Generalstaatsanwalt veröffentlichten Anklageschrift heißt es, Maxwell habe Jeffrey Epstein bei der Misshandlung minderjähriger Mädchen unterstützt, gefördert und dazu beigetragen, indem sie Epstein und anderen dabei half, Mädchen unter 18 Jahren anzuwerben und schließlich zu missbrauchen. Maxwell soll minderjährige Mädchen regelrecht „rekrutiert“ haben, was ihr den Beinamen „Epsteins Madam“ einbrachte.

Epstein, der am 6. Juli vergangenen Jahres festgenommen worden ist, soll im Gefängnis am 10. August 2019 Selbstmord begangen haben. Die Fotos der vermeintlichen Leiche Epsteins weisen jedoch erhebliche Unterschiede mit dem Äußeren Jeffrey Epsteins auf, weshalb davon auszugehen ist, dass sein Suizid vorgetäuscht worden ist.

Vielmehr ist davon auszugehen, dass Epstein aus Sicherheitsgründen aus dem Gefängnis gebracht und woanders eingehend zu seinem Netzwerk, seinen Verbindungen, seinen Verbrechen und allen an den Verbrechen Beteiligten befragt worden ist. Das offizielle Narrativ der Medien macht wenig Sinn.

Der zweite Sohn der Queen, Prinz Andrew, musste von all seinen königlichen Ämtern zurücktreten, nachdem er aufgrund von Opferaussagen ebenfalls ins Visier der amerikanischen Ermittler gelangt ist. In einem BBC-Interview, das im Fernsehen ausgestrahlt wurde, verstrickte sich Prinz Andrew in zahlreiche Widersprüche. Seitdem ist der Prinz wie vom Erdboden verschwunden. Zwar gab er an, dem FBI bei seinen Ermittlungen helfen zu wollen, dies ist offenbar aber nicht geschehen.

Jetzt, wo Ghislaine Maxwell festgenommen worden ist, hat sich auch die amerikanische Staatsanwaltschaft wieder gemeldet und Reportern gesagt, dass „Prinz Andrew zu Gesprächen mit der US-Justiz willkommen sei“. Der 60-Jährige, beziehungsweise seine Anwälte, dementieren bislang immer noch vehement, dass der Prinz Sex mit Minderjährigen gehabt habe. Ein US-Anwalt, der einige von Epsteins Opfern vertritt, sagte dem britischen Fernsehen, dass „der Prinz den US-Behörden aus dem Wege gehe und sich ihnen entzogen habe“.

Nachdem die US-Geheimdienste Ghislaine Maxwell in einem versteckten und sehr abgelegenen Anwesen in den Bergen von New Hampshire aufgespürt haben, dürfte es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Andrew aufgespürt wird, oder sich den Fragen des FBI stellt. Ghislaine Maxwell soll Medienberichten zufolge bereits eingewilligt haben, alles über die Opfer und Täter, die im Zusammenhang mit Epstein stehen, auszusagen. Dementsprechend dürfte jetzt in den Täterkreisen die Panik umgehen. Viele werden aus Panik sicherlich „Fehler“ begehen und sind dann so noch leichter für das FBI aufzuspüren.

Erste Namen sollen offenbar schon genannt worden sein, denn das FBI kündigte nun an, „mit der Guinness Familie sprechen zu wollen“. Die Guinness-Familie ist ein irischer Adels-Clan und Besitzer des Guinness-Brau-Imperium. Ein Mitglied der Familie soll mindestens 32 Mal auf die Pädophilen-Insel Epsteins, „Lolita-Island“, geflogen sein. Es werden sicherlich noch viele weitere, auch prominente Namen im Zusammenhang mit dem Kindersexhandelsnetzwerk Epsteins und Maxwells fallen. Wir dürfen auf die Enthüllungen gespannt sein – auch darauf, welche Deutsche in Epsteins Netzwerk verwickelt sind.  Klicken Sie hier. 

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1 Kommentar zu "Maxwell verhaftet – Wird es jetzt eng für Prinz Andrew?"

  1. Andreas Koenig | 7. Juli 2020 um 21:13 | Antworten

    Alle diese sogenannten ,,blaubluetigen‘‘ sind doch Schmarotzer der Gesellschaft, niemand will oder braucht die wirklich, die haben keine Existenzberechtigung

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