Aufgedeckt: Der angebliche Medienskandal – „SPIEGEL“ Journalist schreibt „Falschnachrichten“ – Oder ist das alles kein Zufall?

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Ironie des Schicksals? Ausgerechnet der „Spiegel“, der stets bemüht ist, sein „Sauber-Image“ als seriöses Medienunternehmen werbewirksam zu pflegen, stolpert jetzt über seine eigenen „Fake News“. Der „Spiegel“, der zu den Medienkonzernen gehört, die in vorderster Reihe mit dem Diffamierungszeigefinger auf alternative Medien gezeigt und diese gerne und schnell mal als „Verschwörungsseiten“ verrissen haben, musste jetzt zugeben, dass einer seiner Reporter in sehr großem Umfang selbst eigene Geschichten manipuliert und Inhalte sogar teils frei erfunden hat. Der Journalist hat die Fälschungen bereits zugegeben.

Claas Relotius ist sogar preisgekrönter Reporter. Doch er dachte sich Reportagen aus. Der „Spiegel“ ringt nun mit der größten Krise seiner Geschichte. Der Skandal betrifft aber auch die Arbeit von Journalisten insgesamt. Am Mittwoch zog die Redaktion von „Deutschlands wichtigstem Nachrichtenmagazin“ die Reißleine. Der „Spiegel“ machte publik, dass einer seiner talentiertesten Reporter ein Betrüger ist: „SPIEGEL legt Betrugsfall im eigenen Haus offen. Ein Reporter des SPIEGEL hat in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert. Durch interne Hinweise und Recherchen erhärtete sich in den vergangenen Tagen der Verdacht gegen Claas Relotius – der inzwischen Fälschungen zugegeben und das Haus verlassen hat. Auch andere Medien könnten betroffen sein“ schrieb Ullrich Fichtner, Mitglied der Chefredaktion.

Relotius schrieb Aufsehen erregende Reportagen aus Syrien, dem Irak und den USA. Er gewann zahlreiche Preise, den letzten erst im Dezember dieses Jahres. Die Redaktion prüft nun, wieviel Wahrheitsgehalt überhaupt in den 55 Storys enthalten ist, die Relotius für den „Spiegel“ geschrieben hat. Fest steht, dass gerade die Reportagen und Interview, die Aufsehen erregten, teilweise Fake sind. Relotius schrieb bis vor zwei Jahren allerdings auch für andere Medien, darunter die „Neue Zürcher Zeitung“, die „Zeit“, „Cicero“, die „Financial Times Deutschland“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ oder die „Welt“. Alle Redaktionen der betroffenen Medien haben nun begonnen, die Relotius-Stories auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Die „Zeit“ soll bereits erste Ungereimtheiten entdeckt haben.

Relotius, der bereits zugegeben hat, viele Geschichten manipuliert zu haben, hat seine vier Reporterpreise jetzt zurückgegeben. Das gab die Jury des Reporter-Forums bekannt. Die Jury will über mögliche Konsequenzen beraten: „Wir sind entsetzt und wütend über die geradezu kriminelle Energie, mit der Claas Relotius auch uns getäuscht hat“, sagte die Jury am Mittwoch.

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1 Kommentar zu "Aufgedeckt: Der angebliche Medienskandal – „SPIEGEL“ Journalist schreibt „Falschnachrichten“ – Oder ist das alles kein Zufall?"

  1. Wolfgang Altpeter | 21. Dezember 2018 um 12:25 | Antworten

    Ich glaube seit Jahren nicht mehr an sauberen Journalismus seitens des Spiegel. Ich habe mein Abo schon vor längerer Zeit gekündigt und unterstütze die alternativen Medien.

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