+++ Merkel erhält „Lampe des Friedens“ für ihre Flüchtlingspolitik +++

MerkelFriedenspreis

Zwei Päpste haben ihn bereits bekommen, der Dalai Lama und jetzt auch noch Angela Merkel. Die Kanzlerin wurde in Italien mit der „Lampe des Friedens“ ausgezeichnet, berichtet Welt Online. Dabei wurde ausdrücklich Merkels Flüchtlingspolitik gelobt. Bei der Verleihung des Preises im italienischen Assisi sagte Merkel, Europa müsse sich weiterentwickeln, um Konflikte weltweit besser bekämpfen zu können. Frieden gebe es nicht umsonst, man müsse dafür arbeiten.

Manch einer mag sich nun fragen, ob es sich bei dieser Meldung oder der Verleihung dieses Friedenspreises um einen Scherz handelt. Der Orden der Franziskaner in Assisi nahm die Verleihung allerdings ernst. Und Frau Merkel ließ es sich nicht nehmen, extra nach Italien zu reisen, um den Friedenspreis für ihre Flüchtlingspolitik in Empfang zu nehmen.

Die Mönche des Franziskaner-Ordens würdigten auch Merkels Entscheidung, während der Flüchtlingskrise 2015 die Grenzen zu öffnen. An der Zeremonie der Preisverleihung nahm auch Merkels Ehegatte Sauer teil. Merkel habe mit richtigen, aber nicht immer populären Entscheidungen im Geist der Solidarität gehandelt, sagte Laudator Santos, Präsident aus Kolumbien. Die Bundeskanzlerin habe in dem Bewusstsein gehandelt, ihre Macht dazu genutzt zu haben, um im Geist der Solidarität und dem Altruismus Chancen für die Schwächsten zu schaffen.

Italiens scheidender Ministerpräsident Gentiloni, der bei der Preisverleihung zugegen war, nannte Merkel eine „ruhige Supermacht“. Merkel bedankte sich mit den Worten, es sei die „vornehmste Aufgabe der Politik Frieden zu schaffen“. Merkel setze voraus, dass die Akzeptanz und der Respekt von Vielfalt ein wichtiger Grundstein von Frieden sei. Nur diejenigen könnten gewinnen, die über den Tellerrand hinwegschauen.

Angesichts der immer dramatischer werdenden Zustände in Italien und Griechenland, die durch die unaufhörliche Migrantenflut verursacht werden, muss man sich fragen, in welcher Welt diejenigen Leben, die Merkels Flüchtlingspolitik als Friedenspolitik bezeichnen. Franziskanermönchen leben sicherlich in einer anderen Welt, als der Durchschnittseuropäer. Frau Merkel, die den Friedenspreis entgegengenommen hat und ihre Politik selbst als Friedenspolitik bezeichnet, scheint jedoch jeglichen Bezug zur Realität verloren zu haben.

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