Merkel und der Iran: Die brave Gehilfin der USA

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Die USA werfen dem Iran seit längerem vor, er würde den Angriff auf eine Raffinerie in Saudi-Arabien verantworten. Nun zeigte sich Angela Merkel nach den Worten ihrer Kritiker erneut als Handlanger der USA. Sie erläuterte, sie sei überzeugt davon, der Iran wäre verantwortlich. Beweise habe sie keine. Fast schon erstaunlich, dass den Worten der Kanzlerin fast niemand hinterherging. Klicken Sie hier.

Iran: Der „Feind“

Die USA haben sehr zeitnah im Zusammenhang mit dem Angriff am 14. September die bisherigen Sanktionen gegen den Iran erweitert. Dabei soll der Iran nun so gut wie keinen Zugang mehr zum internationalen Geldmarkt erhalten, den die USA über den Dollar ohnehin bestens kontrolliert. Diese Strategie ist altbekannt. Schon im Irak-Konflikt hatten die USA dafür gesorgt, dass Sanktionen Warenlieferungen unterbanden und selbst eingeräumt, die westlichen Aktivitäten hätten 500.000 Kinder das Leben gekostet.

Syrien, Venezuela oder Russland sind weitere Beispiele aus einem ganzen Reigen solcher Sanktionshandlungen. Ist der Iran erst einmal komplett vom Geldmarkt abgeschnitten, dürfte es kaum mehr möglich sein, hinreichend Waren zu organisieren, die bitter benötigt werden – angefangen bei Medikamenten.

Vor dem Hintergrund der zahllosen Klima-Diskussionen interessiert sich in Deutschland derzeit fast kein Medium für diese Folgen. Im Schutze der US-Erklärungen haben auch Frankreich, Deutschland und Großbritannien Iran zum Täter erklärt. Sie verabschiedeten eine „gemeinsame Erklärung“ folgenden Inhaltes: „Uns ist klar, dass der Iran die Verantwortung für diesen Angriff trägt. Es gibt keine anderen plausible Erklärung. Wir unterstützen laufende Untersuchungen, um weitere Details zu ermitteln.“

Die Berichterstattung in Deutschland verkürzt im Kern die Aussagen darauf, der Iran sei bereits überführt oder habe „Schuld“. Dies jedoch weiß offenbar noch niemand zu beweisen. Angela Merkel ficht dies nicht an.

Sie hat sich einem Fernsehbericht zufolge bei der UN-Konferenz als „Pendel-Diplomatin“ gezeigt, die sowohl mit den USA wie auch mit dem Iran sprach. Die USA hatten das Atomabkommen mit dem Iran vor geraumer Zeit aufgekündigt. Angela Merkel ließ sich erneut als Stichwortgeberin für die USA einsetzen. Sie habe es abgelehnt, so der „Spiegel“, dass der Iran als Vorbedingung für Gespräche mit den USA die Beendigung der Sanktionen verlangt. Die Rolle von Angela Merkel ist offensichtlich – sehen Sie auch hier.

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