Merkel will die Vertrauensfrage nicht stellen

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Nach der Vertrauensklatsche gestern gegen die Kanzlerin teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in einer Pressekonferenz mit, dass die Kanzlerin nicht vorhabe, die Vertrauensfrage zu stellen. Ihr engster Vertrauter und Steigbügelhalter Volker Kauder, der der Kanzlerin 13 Jahre lang den Rücken freigehalten und die Unionsfraktion „zusammengepeitscht“ hat, ist gestern bei der Wahl zum Unionsfraktionsvorsitzenden abgewählt worden. Der Gegenkandidat Ralph Brinkhaus, der von der Fraktion aufgestellt wurde, gewann die Wahl.

Die Abwahl Kauders ist ein klares Misstrauensvotum gegen die Kanzlerin. Selbst die Mainstream-Medien interpretieren den Wahlausgang als „herben Machtverlust“ und als den Anfang vom Ende der Merkel-Ära. Doch Merkel will „weiter so“ machen. Gestern gab sie in einer Pressekonferenz bekannt, dass die dem neuen Unionsfraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus ihre „enge Zusammenarbeit“ angeboten habe. FDP-Chef Lindner und der Linken-Politiker Dietmar Bartsch forderten, dass die Kanzlerin die Vertrauensfrage stellen müsse. Die Kanzlerin ließ mitteilen, dass sie nicht vorhabe, dies zu tun.

Kauder galt bislang als Garant für das „Organisieren“ von Mehrheiten der Regierungsprojekte der Kanzlerin. Nach dem jüngsten Regierungsstreit war dieser Wahlausgang aber eigentlich zu erwarten. Aber nicht nur Merkel, sondern auch ihre „Mit-Regierer“ können und wollen immer noch nicht einsehen, dass sowohl Merkel als auch diese groteske Koalition am Ende sind.

So sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) der Presse, dass die Kanzlerin „das Vertrauen der Fraktion habe“. Carsten Schneider, Geschäftsführer der SPD-Fraktion sagte, es „gebe keine Notwendigkeit dafür, die Vertrauensfrage zu stellen. Es sei sicherlich das große Interesse von Ralph Brinkhaus, dass die Regierung stabil arbeite“. Brinkhaus selbst sagte nach seiner Wahl, dass es „zwischen ihm und Kauder keinen großen Unterschied gebe. Er sehe die Kanzlerin nicht beschädigt“. Mit dieser Meinung dürfte Brinkhaus jedoch ziemlich alleine dastehen. Der Realitätsverlust vieler Politiker ist schlicht unfassbar. Tatsache ist jedoch, dass die Union schwer gespalten ist.

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8 Kommentare zu "Merkel will die Vertrauensfrage nicht stellen"

  1. Harald Schröder | 27. September 2018 um 0:32 | Antworten

    Dankesbrief an Frau Dr. Angela M.

    M. brauchte nicht mal einen Krieg vom Zaun zu brechen, um deutsche Ländereien an andere Völker zu verhökern. Sie siedelt die Fremden einfach direkt an und wird dafür auch noch von Medien- und Kulturschaffenden gefeiert wie der Führer in seinen besten Zeiten.
    ————-
    – Sie sind wieder da
    – Waidmanns Heil, Genossen !
    – Ein neuer Begriff wurde geprägt: „Sicherheitsgefährdende Schutzsuchende“.
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  2. Vertrauensfrage stellen? Das ist Majestätsbeleidigung, wenn nicht gar Blasphemie.
    Hat Hitler die Vertrauensfrage gestellt? Stalin? Mao? Pol Pot? Idi Amin? Honecker? Kim?
    Na also!

  3. sehr gut HERR SCHULZ, nur die liebe Gott kann uns von der MERKEL befreien,
    ES will halt weiterdienen………! Honneckers Rache, was sonst.

  4. Keine Bange, The Gamer from the States with poker face let her play the cards on the table, may she has a straight, but The Gamer had 4 out of 7.

    Redicoulos she meant and Dame Mey thought about, a Fall want to be better than a Spring.

  5. Jakob Josef Sailer | 27. September 2018 um 22:33 | Antworten

    Wenn Merkel die Vertrauensfrage stellen würde, würde sie hinweggefegt. Das wäre gut so.

  6. Merkel weiß warum und will unbedingt an der Macht bleiben bis ihr „Werk“ die Zerstörung Deutschlands irreparabel fertig gestellt ist. Wie einst Hitler bis zum bösen Ende. Ich bin im zerstörten Berlin aufgewachsen und habe Deutschland mit aufgebaut und jetzt soll Alles umsonst gewesen sein? Ohne Krieg? Ohne jede Not? Und wieder traut sich die Mehrheit nicht mal die einzige Alternative zu wählen und damit Merkel zu stürzen. Unbegreiflich das sie im Gegenteil jetzt auch noch die Grünen stärken und damit den Wahnsinn fortsetzen. Sehr viele Deutsche würden lieber heute wie morgen das Land verlassen, aber wollen ihre Kinder und Enkel nicht im Stich lassen.

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