Merz – BlackRock in der Bundesregierung?

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Für viele mag es eine Überraschung sein, dass Friedrich Merz, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der CDU, der einst von Angela Merkel auf ihrem Weg ins Kanzleramt aus dem Weg geräumt wurde, sich jetzt wieder zurückmeldet. Für Watergate.tv ist dies wenig überraschend, haben wir doch wiederholt darüber berichtet. Merz war bis nach der Bundestagswahl 2002 Unionsfraktionsvorsitzender der CDU; Merkel drängte ihn aus dem Amt. Zwei Jahre später trat Merz als Fraktionsvize zurück.

Bereits nach den gescheiterten Jamaika-Gesprächen meldete sich Merz jedoch wieder zu Wort. Er witterte Morgenluft und kritisierte Merkel aufs Schärfste: „Die Strategie, möglichst alle Wähler auf der anderen Straßenseite ins Koma zu versetzen, dürfte sich erledigt haben. Es darf nicht mehr egal sein, mit wem man eine beliebige Regierung zusammenschustert“, sage Merz damals. Die CDU müsse analysieren, was bei der Bundestagswahl passiert sei.

Merz bringt sich in Position

Am 21. Oktober berichtete die „Welt“ über ein Treffen des Wirtschaftsbosses Friedrich Merz mit „hochrangigen EU-Politikern und Spitzenbeamten“. Bei dem Treffen war EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger zugegen sowie Michel Barnier, „Chefunterhändler“ des Brexit. Zudem hätten sich 15 weitere Spitzenbeamte der EU eingefunden, die dem Umfeld der Union entstammten. War das ein Testlauf? Merz wollte wohl erfahren, was man in der EU über die Bundesregierung und Angela Merkel denkt, so die „Welt“.

Merz hätte durchaus mehrere Motivationen, Merkels Nachfolger zu werden. Merkel hatte Merz 2005 aus der Union gedrängt. Jetzt hat Merkel erstmals einen Fraktionsvorsitzenden, der nicht ihrer Wahl entspricht. Zudem hat Merkel am Montag nach dem Hessen-Desaster verkündet, nicht mehr für den Parteivorsitz der CDU kandidieren zu wollen. Merz könnte versuchen, die Gunst der Stunden zu nutzen, die rundherum angeschlagene Kanzlerin auch aus diesem Amt zu hieven.

Der Lobbyist

Merz weitere Motivation, bald an der Spitze Deutschlands zu stehen, ist seine Lobbyarbeit. Merz war schon immer Lobbyist. Bereits vor seiner Politikerlaufbahn war er Lobbyist des Verbands der Chemischen Industrie. Es folgten viele andere zahlungskräftige Geldgeber, bereits neben seinem Bundestagsmandat. Merz war Partner der internationalen Anwaltskanzlei Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP tätig, einer Kanzlei, die mit einem Jahresumsatz in Milliardenhöhe zu den zwanzig größten Anwaltskanzleien der Welt gehört und vor allem Wall-Street-Firmen vertritt. Merz, der in seinen politischen Reden immer wieder darauf hinwies, dass der „Staat kein Selbstbedienungsladen sei“, bekam damals schon 5.000 Euro Honorar – pro Tag.

Später folgte der Vorsitz des Verwaltungsrats der HSBC Bank, einer international agierenden britischen Großbank mit Sitz in London. Gekrönt wurde seine Lobby Arbeit durch die Ernennung 2017 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats beim deutschen Ableger des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. BlackRock verwaltet ein Anlagevermögen von fast fünf Billionen Euro und ist nicht nur bei fast allen Dax-Konzernen der größte Einzelaktionär, sondern auch der größte Aktionär von Konzernen wie Google, Apple, Microsoft, Exxon Mobil, Nestlé und vielen anderen mehr.

BlackRock in der Bundesregierung?

Die Interessen von BlackRock sind alles andere, als gemeinnützig. Und genau dieser Mann, der sich nur für die Interessen der Finanzindustrie einsetzt, will nun Parteivorsitzender der CDU werden. Dabei wird es sicherlich nicht bleiben; Merz wird dann auch Kanzlerkandidat werden wollen. Merz muss von Lobbyisten nicht erst überzeugt werden. Merz selbst ist Gründungsmitglied der neoliberalen Denkfabrik „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ und sitzt in den Gremien des neoliberalen Netzwerkes „Stiftung Marktwirtschaft“.

Merz war schon immer politischer Vertreter von Deregulierungen, Privatisierungen und Kürzungen von Sozialleistungen. Merz ist vor allem für seinen Ausspruch berühmt, „sein Konzept der Steuererklärung würde auf einen Bierdeckel passen“. Damit würde er aber nur den Reichen Milliardenersparnisse bescheren, nicht aber den sozial Schwachen oder der Mittelschicht. Merz ist zudem Transatlantiker. Er ist Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke, sitzt in den Gremien des Council on Public Policy und ist Mitglied der deutschen Trilateralen Kommission. Merz würde nicht nur die Interessen der Hochfinanz, sondern auch die außen- und sicherheitspolitischen Interessen der USA über die Interessen der deutschen Bürger stellen.

Kandidatur von langer Hand vorbereitet

Willy Wimmer ist der Ansicht, dass die Kandidatur von Friedrich Merz für den Parteivorsitz von langer Hand vorbereitet worden ist. Vertraute seien bereits darüber unterrichtet worden, dass er am Sonntagabend seine Kandidatur zum Parteivorsitz ankündigen werde. Die Verzweiflung in der CDU müsse gigantisch sein, ein derartiges Risiko mit Merz eingehen zu wollen. „Merkel hinterlässt in jeder Beziehung verbrannte Erde innerhalb der Union und der SPD, die sich nach Schröder und Merkel nicht wieder wird erholen können. Deutschland steht politisches Siechtum bevor“, meint Wimmer.

Die überraschende Wahl des Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus lässt erahnen, dass die CDU nicht an einem politischen Erbe Merkels interessiert ist. Spahn und Kramp-Karrenbauer dürften es daher gegen Merz schwer haben. Doch Merz, das wäre eine politische Katastrophe für Deutschland.

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6 Kommentare zu "Merz – BlackRock in der Bundesregierung?"

  1. Sandra Markowitsch | 30. Oktober 2018 um 10:26 | Antworten

    Wenn irgedetwas von Deutschland übrigbleiben soll, außer das Territorium,müssen wir schnellstens dafür sorgen, dass Frau Merkel noch vor dem 11.12. verschwindet und weder NWOfreundliche, Bilderbergerangehörige, Angehörige der amerikanischen Loge, Black Rock Mitglieder noch Soros Sympatisanten die Macht und das Sagen in Deutschland erhalten, auch wenn sie ganz subtil daherschleichen.

  2. W. Wimmer: „Merz bedeutet, die CDU völlig als Ableger amerikanischer Poilitik der Globalisten bewerten zu müssen“

    https://www.epochtimes.de/meinung/w-wimmer-merz-bedeutet-die-cdu-voellig-als-ableger-amerikanischer-poilitik-der-globalisten-bewerten-zu-muessen-a2688672.html

    Die Spatzen pfeifen es seit einer Stunde von den Dächern, dass Friedrich Merz bereitsteht, die Nachfolge von Angela Merkel als CDU Parteivorsitzender zu übernehmen. CDU-Urgestein Willy Wimmer ist nicht begeistert und schickte uns einen Kommentar….ALLES LESEN !!!!

    Galster kommentiert

    F. Merz steht für Hedgefonds und war u.a. beim Finanzriesen Blackrock (USA) angestellt.

    Auch hat er den Vorsitz des Netzwerk der Atlantikbrücke. Die Migrationspolitik von Merkel hat Merz nie kritisiert.

    Mit Merz würde die CDU weiter fallen. Deshalb kam ja überhaupt Merkel in der CDU als Vors. zum Zuge. Schäuble konnte damals wegen der Parteispendenaffäre nicht Kanzler werden, weil er als Vorsitzender der CDU zurückgetreten war.

    Merz würde von CDU Funktionsträgern unterstützt aber vom Bürger nicht.

    Damit liegt der Herr Wimmer wohl genau richtig. Black Rock ist geradezu Synonym neoliberaler Verbrechercliquen US-amerikanischer Prägung !!!!

    Marion kommentiert

    SPAHN IST GENAU SO SCHLECHT WIE MERZ

    Im Oktober hat Spahn seinen Antrittsbesuch in den USA gemacht…er ist genau so schlecht wie Merz !!

    Wikipedia schreibt u.a.zu Jens Spahn:

    „ 2012 wurde er unter die „40 – European Young Leaders“ gewählt.

    Spahn absolvierte das „Young Leader Program“ des American Council on Germany, ein Partnerprojekt der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke
    und des American Council on Germany für aufstrebende politische und
    wirtschaftliche Führungskräfte.Im Juni 2017 war Spahn Teilnehmer
    der Bilderberg-Konferenz in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia.

    Ich wette, nach einigen gespielten Hickhack wird uns Spahn als Nachfolger von Merkel schmackhaft gemacht und es wird sich NICHTS ändern.

  3. Es ist erfreulich festzustellen, wie gut die Leser hier informiert sind (leider nur die Leser).

    Es ist eben alles unter Kontrolle, Rothschild und die Wallstreet haben alles im Griff.

    Ob Donald oder Hillary, Toni oder Therese, Adolf oder Josef, Span, Karrenbauer oder Merz, alle spielen in der selben Mannschaft für den gleichen Klub.

    Die Änderung des Systems wäre nur möglich mit einem Friedensvertrag dem die USA England Frankreich nie zustimmen werden.

    Die BRD ist ein Protektorat von Rothschild & CO UND NUR mit der Hilfe Russlands als Schutzmacht wäre eine Umkehr möglich !!

  4. Klar, Merz oder Spahn sollen das vollenden, was Merkel nicht schafft.

    Aber wie Viele hier schon geschrieben haben, ist der Deep State der BRD am Ende, weil der Rückhalt aus USA zusammengebrochen ist.

    Mit Hilfe der AFD werden ungeheuerliche Verbrechen ans Licht kommen, die bereits seit langem gegen das deutsche Volk eingeleitet wurden.

    Das wird die Altparteien entlarven und entmachten !!

    Die Antideutschen Volksverräter aus Politik und Medien werden sich vor Tribunalen verantworten müssen.

  5. Sandra Markowitsch | 30. Oktober 2018 um 14:24 | Antworten

    Sting,
    meines wissens hat Trump Deutschland einen Friedensvertrag angeboten( siehe youtube, white house news, usw.),unsere wohlwollenden Medien der Volksverblödung schweigen nur dazu.

  6. Detlef Schäfer | 31. Oktober 2018 um 17:54 | Antworten

    Nun soll es also März werden —- dann kann ja der 1.April kommen. Hätte nie gedacht, dass die „Geschichte vom bitterbösen Friedrich“ mal gefährlicher Ernst werden könnte. Jetzt werden sogar schon Märchen wahr…… Wahnsinn.
    Alleine die Tatsache, dass dieser Typ wie ein Phoenix aus der Asche politisch wieder auferstanden ist, beweißt förmlich, dass er nicht auf demokratischem Wege ins Amt kommen wird, sondern einfach weil er ein „Auserwählter“ ist. Aber nicht vom Volk….

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