Militärintervention der Türkei in Libyen – Gegen illegale Migration?

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Laut Medienberichten hat das türkische Parlament „grünes Licht“ für eine mögliche Militärintervention von türkischen Truppen in Libyen gegeben. Grund soll der Machtkampf sein, der angeblich zwischen dem nationalistischen General Haftar und der Regierung in Tripolis herrschen soll. Erdogan soll es dabei um Einfluss und um Bodenschätze gehen, so die Medien. Demnach hat Erdogan nun die Erlaubnis erhalten, Truppen in das Land zu entsenden, das seit der Ermordung Gaddafis im Chaos versunken ist. Mit der Ermordung Gaddafis wurde zudem der illegalen Massenmigration und den kriminellen Schleuserbanden von Afrika nach Europa Tür und Tor geöffnet.

Nach Angaben der Medien will Erdogan die international anerkannte libysche Regierung stützen. Diese soll sich einen Machtkampf mit dem einflussreichen General Chalifa Haftar liefern, heißt es. Erdogans Regierungsallianz soll bereits im Vorfeld die Zustimmung für die Militärintervention gehabt haben. Nach drei Einmärschen in Syrien begibt sich die Türkei auf ein weiteres außenpolitisches „Abenteuer“. Der Türkei soll es dabei hauptsächlich um den Einfluss in der Region gehen, aber auch um Erdgasvorkommen im Mittelmeer.

General Haftar soll mit seiner selbsternannten Armee Gebiete im Osten des Landes kontrollieren. Angeblich wolle er aber die Macht über ganz Libyen erringen, so die Medienberichte. Im vergangenen Jahr soll Haftar bereits einen Angriff auf die Hauptstadt Tripolis gestartet haben, konnte aber ihre Macht bislang nicht weiter ausbauen. Weitere internationale Mächte sollen in den Konflikt involviert sein. So soll die „international anerkannte Regierung“ in Tripolis von der Türkei, Italien und Katar unterstützt werden, General Haftar von Russland, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Frankreich soll Haftar auch unterstützen, heißt es.

Wie in Syrien, wird Erdogan nun in Libyen aber vielmehr die Interessen Russlands und weiterer Parteien unterstützen. Wladimir Putin wird kommende Woche zu Gesprächen in Istanbul erwartet. Dabei soll die Geopolitik um Syrien und Libyen auf der Agenda stehen. Erdogan wird sich kaum gegen Putin stellen. Die letzte Militäroperation in Syrien war mit Assad, Putin und Trump abgestimmt. Seitdem gilt das Land als befriedet und vom IS vollständig befreit.

Putin ist wie Trump gegen die ungebremste und unkontrollierte illegale Masseneinwanderung aus Afrika nach Europa. Sollte die Regierung in Libyen tatsächlich als „international anerkannt“ gelten, dürfte sie noch von den „alten“, kriegstreiberischen Mächten eingesetzt und „legitimiert“ worden sein. Trump und Putin wollen jedoch keine Kriege und keine Regierungen mehr, die noch vom Deep State eingesetzt und kontrolliert worden sind. Lesen Sie die Hintergründe dazu hier. 

Wenn Erdogan die Erlaubnis hat, in Libyen zu intervenieren und General Haftar zu unterstützen, kann man davon ausgehen, dass das alte, vom Deep State eingesetzte Regime abgesetzt würde, um der illegalen Migration, die durch dieses Regime erst ermöglicht wurde, ein Ende zu setzen. Auch die Türkei hat ein vitales Interesse daran, der Massenmigration und Massenflucht aus anderen Nahoststaaten ein Ende zu bereiten. In der Türkei sind alleine zwei Millionen syrische Flüchtlinge. Diese sollen demnächst nach Syrien umgesiedelt werden.

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1 Kommentar zu "Militärintervention der Türkei in Libyen – Gegen illegale Migration?"

  1. Der türk. Herr Größenwahn wird auch noch sein Fett abbekommen. Erst wenn der auf dem Absteigen befindliche „Retter der Welt Amerika“ die Ziele mit den Israelis durchgesetzt hat, dann müssen sich alle Islamisten warm anziehen. Wer letztlich gewinnt wird die spätere Geschichte zeigen.

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