Monsanto finanzierte heimlich Glyphosat-Studien

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(14)

Obwohl erwiesen ist, dass Glyphosat krebserregend ist, wird das Pestizid noch immer weltweit am häufigsten eingesetzt. Dokumente zeigen nun erstmals, dass Monsanto auch in Deutschland heimlich vermeintlich neutrale Studien finanziert hat, die den „Nutzen“ von Glyphosat belegen sollen.

Bei Glyphosat geht es um viel Geld. Ein Verbot würde den Glyphosat-Hersteller Monsanto und den jetzigen Eigentümer Bayer empfindlich treffen. Zwar war bereits bekannt, dass Monsanto in der Vergangenheit Studien immer wieder „mitgeschrieben“ und finanziert hat, allerdings geht es in den neuen Fällen nicht um die USA, wo inzwischen Zehntausende Betroffene Klage gegen Monsanto-Bayer erhoben haben, sondern um Deutschland.

Recherchen von „LobbyControl“ zeigen, dass auch in Deutschland heimlich Studien finanziert wurden: „Ein Glyphosat-Verbot würde in der EU Verluste in Milliardenhöhe verursachen.“ Mit dieser Warnung nahmen Monsanto und andere Glyphosat-Hersteller Einfluss auf die öffentliche und politische Diskussion über die Wiederzulassung des Unkrautvernichters. Ihr Beleg: Eine vermeintlich unabhängige Studie vom Institut für Agribusiness aus Gießen.

Der heutige Monsanto-Eigentümer Bayer räumte ein, dass die Studien auch von Monsanto beauftragt wurden. Noch vor wenigen Wochen hatte der Gießener Instituts-Leiter jedoch das Gegenteil behauptet. Der Fall belegt einmal mehr, mit welch unethischen Lobbymethoden Monsanto in den politischen und gesellschaftlichen Großkonflikt um Glyphosat eingreift. Zur Lobbyarbeit gehörte auch die Finanzierung von deutschen Wissenschaftlern. Monsanto setzte „Kronzeugen“ mit Professorentitel ein, um den eigenen wirtschaftlichen Interessen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. So drangen die interessengeleiteten Studien des Unternehmens in die Öffentlichkeit und Politik ein.

Das Gießener Institut, aus dem die Glyphosat-Studien stammten, war „LobbyControl“ schon zuvor durch Auftragsstudien für die Agrarindustrie aufgefallen. Unter anderem ließ sich das Institut für eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Schäden von Fleischverzicht von der Geflügelwirtschaft bezahlen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Monsanto für seine Einflussnahme auf die Glyphosat-Debatte kritisiert wird. So war in diesem Frühjahr bekanntgeworden, dass Monsanto in den Jahren 2016 und 2017 geheime Listen von Glyphosat-Gegner und potenziellen Verbündeten geführt hatte. Hier haben wir schon mehrfach darüber berichtet – klicken Sie einfach.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

3 Kommentare zu "Monsanto finanzierte heimlich Glyphosat-Studien"

  1. Reichsdeutscher sagt | 6. Dezember 2019 um 11:18 | Antworten

    was interessiert es den einen Schurkenstaat ?????????? ist eine Verwaltung der Treuhänder der Treugeber der Alliierten Verbrecher.
    Die Gesundheit und unser Wohlfüllen geht doch diesen ehrlosen und vaterlandslosen Schwerverbrecher am Allerwertesten vorbei .
    Diese Schweine wollen unseren Untergang und die Zerstörung unserer Heimat und unserer Kultur !!!!!!!!

  2. Endlich kommen diese Lügen ans Licht..
    Zeit für Wahrheit im Wassermannzeitalter hat das Diabolische System ausgedient..Diese Individuen wissen es und haben Angst vir der Aufdeckung der Wahrheit.
    Endlich können wir aufatmen und uns befreien aus deren bösartigen aber cleveren Machenschaften.
    Das Leben wird wieder schön für Alle..die Natur wird sich erholen.
    Die 5. Dimrnsion wird erreicht..
    Dafür hoffentlich 5G nicht 😉

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*