+++ Muss Macron weiteren Widerstand fürchten? +++

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Watergate Redaktion 19.7.2017

Erstmal seit 59 Jahren in der Geschichte Frankreichs ist ein Generalstabschef der französischen Streitkräfte zurückgetreten. Macron hatte Kürzungen des Militärhaushaltes und im Verteidigungsministerium angekündigt. Generalstabschef de Villiers ist nun aus Protest gegen die Kürzungen von seinem Posten zurückgetreten. Er begründete seine Entscheidung damit, unter diesen Umständen nicht mehr in der Lage zu sein, eine französische Armee aufrechtzuerhalten, die in der Lage sei, Frankreich und das französische Volk zu beschützen.

Die Auseinandersetzung zwischen Macron und de Villiers hatte in den vergangenen Tagen in Frankreich für Schlagzeilen gesorgt. Nun wird im französischen Kabinett befürchtet, dass dies weitere Kritiker ermutigen könnte, gegen Macron und seine Haushaltspläne zu protestieren.

Macron will insgesamt 4,5 Milliarden Euro beim Staat einsparen. Auf Widerstand ist auch bereits Macrons Ankündigung, in Regionen und Kommunen bis 2022 die Ausgaben um 13 Milliarden Euro zu senken, gestoßen. Die französische Tageszeitung „Le Monde“ schreibt, nach den Wochen der Euphorie um Macrons Wahl zum Präsidenten, sei er jetzt in einer Bewährungskrise angekommen. Der Rücktritt des Generalstabschefs wird zur Musterbeispiel, ob Macron seine Pläne trotz Widerständen durchsetzen können wird.

 

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