Nach GroKo-Votum verliert SPD 14.000 Mitglieder“

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Nahles SPD Mitglieder

Das Votum der SPD, mit der Union zu koalieren, könnte der Partei bald vollends zum Verhängnis werden. Mit der Partei der ehemals „kleinen Leute“ geht es weiter bergab. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schreibt, hat die SPD seit dem Votum über die Neuauflage der Großen Koalition rund 14.000 Mitglieder verloren. Ende Juni waren es nur noch 449.870 Parteimitglieder, während es vor dem Votum noch 463.723 Genossen waren.

Im Vorfeld der GroKo-Abstimmung hatte die Partei eine große Beitrittswelle erlebt. Damals hatten rund 24.000 Menschen den Beitritt zur SPD beantragt. Hintergrund dieses kurzfristigen Erfolgs war die „No-GroKo“-Kampagne von Juso-Chef Kevin Kühnert. Kühnert und der linke SPD-Flügel warben gezielt um den Eintritt in die Partei, um mit einem Nein die Große Koalition doch noch zu verhindern. Dennoch stimmten die Mitglieder bei dem Votum mit 66 Prozent für die Neuauflage einer Großen Koalition mit der Union.

In der Parteizentrale soll es nach er Regierungsbildung geheißen haben, dass man mit dem Austritt einiger Mitglieder gerechnet habe. Ein Parteisprecher ist der Ansicht, dass es seit Jahresbeginn unterm Strich noch immer eine positive Entwicklung mit einem durchschnittlichen Plus von 6.700 Genossen gebe. Der Wachstumstrend der SPD setze sich fort. Bereits 2017 habe die SPD einen Zuwachs von rund 10.000 Mitgliedern verzeichnen können. Mit der größte „Effekt“ sei die Kandidatur von Martin Schulz gewesen.

Ob diese Ansicht der Realität entspricht, ist zweifelhaft. Denn der Abwärtstrend der SPD ist vor allem an der Wählerzustimmung abzulesen. Mitte Juli wurde die SPD in Umfragen bereits von der AfD überholt. Eine Umfrage der INSA zufolge lag die AfD Mitte Juli bei 17,5% und die SPD nur noch bei 17%. Damit ist die AfD die zweitstärkste Partei in der Bundesrepublik geworden.

Von dem Erneuerungskurs, den die Parteivorsitzende Andreas Nahles am 22. April dieses Jahres groß ankündigte, ist nichts zu sehen oder zu spüren. Sie warnte lediglich davor, sich in der Flüchtlingsfrage wie die Grünen zu verhalten. Die Erneuerung einer ehemaligen Arbeiterpartei stellen sich die Deutschen sicherlich anders vor.

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1 Kommentar zu "Nach GroKo-Votum verliert SPD 14.000 Mitglieder“"

  1. Franz Neumayer | 3. August 2018 um 14:26 | Antworten

    Die einst große Volkspartei ist faktisch am Ende. Von deren Bundes- und Landespolitikern kann ich als Bürger nichts gutes mehr erwarten. Lieber kümmern sie sich um die Horden von eingeladenen „Flüchtlingen“ der Merkel, anstatt mal hinzuschauen wie Rentner und Ältere Leute immer mehr abgehängt werden. Ich werde diese Partei mit Sicherheit nie mehr wählen und ich kann dies auch keinem meiner Mitbürger empfehlen. Selbiges gilt sowohl für die CDU, deren Kanzlerin nicht weiß was sie künftig besser machen könnte, als auch für FDP und Grüne, denn die kümmern sich auch nicht mehr um uns Deutsche.

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