Nach Putin warnt jetzt Trump Erdogan vor einem Syrienangriff

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Anfang Januar schickte Russlands Präsident Wladimir Putin eine unmissverständliche Botschaft an den türkischen Präsidenten Erdogan. Erdogan hatte vor wenigen Wochen angekündigt, den Norden Syriens erneut angreifen zu wollen. Nach dem von US-Präsident Trump angekündigten US-Truppenabzug aus Syrien fürchten jetzt die kurdische Minderheit und die kurdischen Kämpfer der YPG immer mehr einen Angriff seitens der Türkei.

Jetzt warnte auch Trump den türkischen Regierungschef vor einem Angriff auf kurdische Truppen in Nordsyrien. Wenn Erdogan die Kurden angreife, werde „die Türkei wirtschaftlich zerstört“, schrieb Trump auf Twitter. Gleichzeitig wolle er auch keine Provokation der Türkei durch die Kurden, ergänzte Trump. Trump schrieb zudem, dass er eine Sicherheitszone von 32 Kilometern einrichten wolle.

Die türkische Regierung zeigte sich angesichts der Warnung des US-Präsidenten empört: „Strategische Partner kommunizieren nicht über Twitter und soziale Medien miteinander“, teilte Außenminister Çavuşoğlu während einer Pressekonferenz mit. Die Türkei werde sich Drohungen nicht beugen und warnte die USA davor, sich auf die Seite von Terroristen zu schlagen. Die strategische Partnerschaft von Türkei und USA dürfe nicht von terroristischer Propaganda belastet werden. Die Türkei sieht die YPG als einen Ableger der verbotenen PKK an.

Zudem erwarte die Türkei, dass die USA die strategische Partnerschaft der beiden Nato-Staaten respektiere. Die Türkei kämpfe gegen nicht gegen Kurden, sondern gegen Terroristen. Es gebe keinen Unterschied zwischen dem IS, der PKK und der YPG. „Wir werden weiter gegen alle kämpfen“ antwortete ein türkischer Regierungssprecher auf Twitter. Çavuşoğlu, der türkische Außenminister sagte in einem Interview mit dem Sender NTV, dass die „Türkei losschlagen werde, sollten die USA ihren Abzug lange hinauszögern.“ Die staatliche türkische Nachrichtenagentur meldete, dass die Türkei ihre Truppen an der Grenze zu Nordsyrien bereits verstärkt hat.

Trotz der Drohungen ist US-Außenminister Mike Pompeo zuversichtlich, dass es zwischen den USA und der Türkei zu einer Einigung kommen werde. Wie das gelingen solle, ließ Pompeo allerdings offen.

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