Nach Rücktrittswelle in den USA: Siemens-Chef tritt zurück

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Am 17. Januar 1961 verabschiedete sich der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower mit einer Fernsehansprache von seinen Mitbürgern und seinem Amt. Die berühmte Rede gewinnt heute wieder an Bedeutung. Eisenhower sprach in seiner Abschiedsrede von geheimen Programmen, die heute auch „Black Projects“ genannt werden. Er warnte vor dem Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes, einem Staat im Staat (Quelle: https://avalon.law.yale.edu/20th_century/eisenhower001.asp). Dieser Ausdruck ist bis heute sinnbildlich für den Tiefen Staat geworden.

Eisenhower sagte unter anderem: „Alle unsere Bemühungen, Mittel und Existenzgrundlagen sind betroffen; das gilt auch für die Struktur unserer Gesellschaft. In den Gremien der Regierung müssen wir uns verwahren gegen die Inbesitznahme einer unbefugten Einmischung, ob angefragt oder nicht, durch den Militär-Industriellen Komplex. Das Potential für die katastrophale Zunahme deplatzierter Macht existiert und wird weiter bestehen bleiben. Wir dürfen niemals unsere Freiheiten und demokratischen Prozeduren durch das Gewicht dieser Konstellation in Gefahr bringen lassen. Nur eine wache und kluge Bürgerschaft kann das richtige Zusammenwirken der gewaltigen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so dass Sicherheit und Freiheit miteinander gedeihen mögen. In ähnlicher Weise, und weitgehend verantwortlich für die Umwälzungen in unserer industriell-militärischen Einstellung war die technologische Revolution in den letzten Jahrzehnten. Innerhalb dieser Revolution wurde Forschung zentral, sie wurde formalisierter, komplexer und kostspieliger.“

„Sie und ich – meine lieben Mitbürger – müssen stark sein in unserem Vertrauen darauf, dass alle Nationen mit Gottes Hilfe das Ziel des Friedens mit Gerechtigkeit erreichen werden. Mögen wir immer unerschütterlich sein in unserer Hingabe zu Grundsätzen, zuversichtlich aber demütig mit Macht und fleißig in der Verfolgung der nationalen Ziele. Zu allen Völkern der Welt, verleihe ich erneut Ausdruck der andächtigen und fortwährenden Sehnsucht Amerikas: Wir beten, dass die Völker aller Glaubensrichtungen, aller Rassen, aller Nationen ihre großen menschlichen Bedürfnisse befriedigt bekommen; dass jene, denen Gelegenheiten versagt blieben, diese nun in vollen Zügen genießen können; dass alle, die sich nach Freiheit sehnen, ihre spirituellen Segnungen erhalten mögen; dass jene, welche Freiheit haben, ebenso ihre schwerwiegende Verantwortung begreifen; dass jene, welche unempfindlich sind gegen die Bedürfnisse anderer, Barmherzigkeit lernen werden; dass dafür gesorgt wird, dass die Geißeln der Armut, Krankheit und Unwissenheit von der Erde verschwinden; und dass in der Güte der Zeit alle Völker miteinander leben in einem Frieden, der garantiert wird durch die verbindende Kraft gegenseitiger Achtung und Liebe.“

Präsident John F. Kennedy, der den Tiefen Staat, den militärisch-industriellen Komplex und die Geheimdienste, die gegen die Menschen agierten, zerschlagen wollte, wurde genau deswegen ermordet. Nach Eisenhower gab es außer Reagan keinen Präsidenten mehr, der gegen diesen Tiefen Staat angekämpft hat. Auf Reagan wurde ein Attentat verübt, das er überlebte – eine Warnung sozusagen – danach unterließ er seinen Bemühungen im Kampf gegen den Tiefen Staat.

Heute sehen wir einen Donald Trump, der offensichtlich die Arbeit Kennedys, Eisenhowers und Reagans fortzuführen scheint. Dafür gibt es unzählige Hinweise und Indizien. Tatsache ist aber, dass wir in den USA in den vergangenen Monaten eine überwältigende Zahl von Rücktritten von Unternehmensbossen (CEOs) gesehen haben. Von Firmen, die unter diesen Chefs für den Tiefen Staat agiert haben. George H.W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama waren die Präsidenten, die für den Tiefen Staat und gegen das eigene Volk und die gesamte Menschheit agiert haben.

Einige der spektakulärsten Rücktritte war der von Bill Gates (Microsoft), Bob Iger (Disney), Mandy Ginsberg (Tinder), Adam Bierman (Cannabis Company MedMen), Tidjane Thiaim (Credit Suisse), Les Wexner (L Brands, Victoria’s Secret), Keith Block (Salesforce), Matt Levatich (Harley-Davidson), Ginni Rometty (IBM), John Legere (T-Mobile), Jeff Weiner (Linkedin), Ajay Banga (Mastercard), Susan Desmond-Hellman (Bill & Melinda Gates Foundation), Larry Page (Alphabet), Mark Okerstrom (Expedia), Osca Munoz (United Airlines) und viele viele weitere mehr.

Die Rücktrittswelle hat offenbar auch Deutschland erreicht. Am Freitag erklärte Siemens, dass die gesamte Chefetage ausgetauscht werde. Der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser wird noch in diesem Jahr zurücktreten. Nachfolger des Konzerns wird Roland Busch. Der Konzern Siemens dürfte ebenfalls zum Militärisch-Industriellen Komplex, also zum Tiefen Staat gehören. Der Wechsel an der Spitze müsste daher aufhorchen lassen. Siemens stellt nicht nur Haushaltsgeräte her, sondern gehört zu den größten deutschen Rüstungskonzernen. Siemens stellt zudem Überwachungssysteme her, Medizintechnik und trägt zur „Modernisierung der IT der Bundeswehr“ bei. Den sogenannten „tiefen Staat“ haben wir hier weiter untersucht und werden dies fortsetzen: Einfach klicken.

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6 Kommentare zu "Nach Rücktrittswelle in den USA: Siemens-Chef tritt zurück"

  1. Ist der Ike auf seine alten Tage noch zum Paulus geworden, nachdem ihm ewig die Verantwortung für der Rheinwiesenlager anhängt. Wenn er schon damals den Durchblick gehabt hätte, – aber immerhin, besser spät als nie.
    Hoffen wir, dass wir uns in Trump nicht täuschen und hoffen wir, dass er es durchstehen kann.

  2. tretet endlich zurück ihr REPTOILITEN ihr NICHT-MENSCHEN.
    diese REPTOS = NICHT-MENSCHEN sitzen überall auf dem THRON.
    schütze TRUMP und die PATRIOTEN.
    die wahrheit siegt.
    WWG1WGA

  3. in USA solls ein neues gesetz geben daß COS keine anteile an ihrem konzern
    halten dürfen und weil sie am geld hängen deshalb treten sie zurück um ihre
    anteile zu halten . alles ganz einfach und nichts daran ist außergewöhnlich .

  4. Macht euch keine falschen Hoffnungen. Es sieht für uns alle bitterböse aus. Es könnte nur eine Rochade sein.

    Die kleine und die große Rochade

    Aufgepasst: Jetzt kommt die Rochade, der Doppelzug von König und Turm. Sie dient der schnellen Entwicklung und dem Schutz des Königs in der »Eröffnung«. Du mußt aber immer zuerst den König ziehen, sonst kann dein Gegner verlangen, daß du nur den Turm ziehst!

    Eine Eröffnung könnte ein Kriegsbeginn sein. Wenn der mögliche Gegner das als Rochade ansieht, muss er handeln bevor die Eröffnung beginnt.

    Holzauge sei wachsam!

    • >> Sie und ich – meine lieben Mitbürger – müssen stark sein in unserem Vertrauen darauf, dass alle Nationen mit Gottes Hilfe das Ziel des Friedens mit Gerechtigkeit erreichen werden. <<

      Der Natur ist es egal ob der Mensch Frieden oder Krieg will. Die Natur ist Natur und sie ist die stärkste Macht des Universums und daher. Die Natur des Universums lebt auch wenn der Mensch nicht mehr lebt.

  5. die rücktrittswelle in USA besagt nur nach trumps vErordnung daß CEOs keine
    anteile an ihrem konzern haben dürfen und da sie an ihren anteilen hängen
    (am golde hängt doch jeder) treten sie zurück . keinerlei hoffnngsbedeutung
    für uns !

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