+++ Nach Scheitern in Deutschland: Schulz wieder nach Brüssel „wegloben“ +++

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Schulz EU

Für sein politisches Scheitern in der SPD Deutschlands ist Martin Schulz zum großen Teil selbst verantwortlich. Der einzig richtige und konsequente Weg nach den Bundestagswahlen wäre gewesen, das einzuhalten was Schulz damals sagte: Auf keinen Fall mehr mit Kanzlerin Merkel koalieren. Dass er nach den Gesprächen mit Bundespräsident Steinmeier und Kanzlerin Merkel doch umgefallen ist, hat ihm das Genick gebrochen. Nachdem er in der GroKo auch noch einen Ministerposten übernehmen wollte, obwohl er auch dies ausschloss, gab es schließlich keinen Rückhalt mehr in der eigenen Partei.

Seitdem ist Martin Schulz von der Bildfläche verschwunden. Bis jetzt. Er scheint sein Comeback vorzubereiten. Aber nicht in Deutschland. Er will wieder zurück nach Brüssel, in die Europapolitik. Oder besser gesagt, soll er „weggelobt“ werden? Erste SPD Stimmen hatten sich jetzt für Martin Schulz als SPD Kandidat für die EU-Wahlen im Mai 2019 ausgesprochen. Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, sieht in Schulz den deutschen Europapolitiker schlechthin: „Er brennt für dieses Thema“. Schulz sei zudem europaweit bekannt und gut vernetzt. Er werde Europa vorantreiben.

Bei der Europawahl 2019 wird es zudem europäische Spitzenkandidaten geben, die für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten kandidieren werden. Schulz soll der SPD-Spitzenkandidat werden.

Von 2012 bis 2017 war Schulz Präsident des Europäischen Parlaments. Davor war er 18 Jahre lang EU-Abgeordneter. In dieser Zeit verfügte Schulz inklusive Zulagen über ein Nettoeinkommen von durchschnittlich 280.000 Euro und erhielt Sitzungspauschalen von rund 111.000 Euro pro Jahr – steuerfrei. Auf den höheren Verdienst in Brüssel dürfte sich Schulz also auch wieder freuen.

In Brüssel war man allerdings froh, Schulz los zu sein. Seine Karriere dort war abgelaufen und es hießt, er habe in Deutschland nach einer „Anschlussverwendung“ gesucht. Nun scheint man Schulz in Brüssel bald wieder zurück zu bekommen.

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