Nach Trump nun auch Putin für Friedensnobelpreis nominiert

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Nachdem US-Präsident Trump bereits zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert worden ist, hat eine Gruppe von Putin-Unterstützern den russischen Präsidenten für den Friedensnobelpreis 2021 nominiert. Donald Trump wurde wegen seines diplomatischen Durchbruchs zwischen Israel und den arabischen Golfstaaten für den Preis nominiert. Der US-Präsident wurde zum zweiten Mal für seinen Einsatz bei der Einigung zwischen dem Kosovo und Serbien, zwei ehemaligen Kriegsgegnern auf dem Balkan, nominiert.

Die Unterstützer Putins sagten, der russische Präsident Wladmir Putin sei ein „weiser und maßvoller Politiker, dem der Frieden am Herzen liege“. Beslan Kobakhia, Vizepräsident der Akademie für Geistige Einheit und Zusammenarbeit zwischen den Völkern der Welt sagte, es sei der Führung Putins zu verdanken, daß eine Friedensregelung in Syrien ermöglicht worden sei.

Putin habe durch sein persönliches Beispiel nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten zum Frieden in Syrien beigetragen. Die politischen Prinzipien Putins seien keine kurzfristigen politischen Ziele oder Eigeninteressen, sondern sein langfristiges Ziel sei das Wohl seines Landes sowie die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt.

Putin hat den Dritten Weltkrieg verhindert

Die Befürworter Putins sind der Ansicht, es sei das Verdienst des russischen Präsidenten, eine Eskalation des syrischen Konflikts hin zum Dritten Weltkrieg verhindert zu haben. Putin sei ein weiser und maßvoller Politiker, dem der Frieden auf der Erde am Herzen liege, daher sei er der richtige Kandidat für den Friedensnobelpreis. Die Nominierung sei am 10. September beim Nobelkomitee in Oslo eingereicht worden. Für die diesjährige Vergabe des Nobelpreises seien jedoch beide Nominierungen, sowohl für Trump als auch für Putin, zu spät gekommen, da die Frist für 2021 abgelaufen sei, erklärte das Komitee.

Wladimir Putin ist damit ebenfalls zum zweiten Mal für den Preis nominiert worden. Die erste Nominierung erhielt Putin im Jahr 2013 mit der Begründung, „der russische Präsident habe alles versucht, um den Frieden in Syrien wiederherzustellen. Ohne Putin wäre der Konflikt schon in einen Dritten Weltkrieg ausgeartet, hieß es auch damals schon“. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS wurde Putin von einer Gruppe russischer Schriftsteller unter der Leitung von Sergej Komkov für den Preis vorgeschlagen.

Der Leiter der Nobelpreis-Stiftung, die die Verleihung beaufsichtigt, sagte, das Preisgeld werde dieses Jahr auf 10 Millionen Kronen (1,1 Millionen Dollar) steigen, berichtete die Tageszeitung Dagens Industri.

Als Favorit wird die schwedische „Klimaaktivistin“ Greta Thunberg gehandelt. Verwunderlich wäre es kaum, wenn sie ihn erhielte – denn Ex-Präsident Obama, der Mann mit den meisten Kriegstagen während seiner Präsidentschaft, hat den Preis ebenfalls bekommen. Der Preis ist damit ohnehin ad absurdum geführt worden.

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7 Kommentare zu "Nach Trump nun auch Putin für Friedensnobelpreis nominiert"

  1. Ob Putin oder Trump bei einer möglichen Verleihung des Preises diesen auch annehmen, sehe ich nicht als sicher an.
    Zu viel Blut und Lügen kleben an ihm, auch ist er ein Preis, der von einem Superreichen stammt, womit viel über die Intentionen seines Zweckes zu erahnen ist.
    Man sehe sich mal die Liste auf der Lügenseite Wiki an, da fragt man sich dann schon, in welcher Verbindung der Grossteil der bisherigen Preisträger überhaupt zum Frieden standen.
    Ad absurdum wurde der Preis bereits früh geführt, als Theodore Roosevelt den Preis ein Jahr nach Bertha von Suttner erhielt.

    • Ich sehe das genauso wie Sie, obwohl die Welt tatsächlich beiden Präsidenten – jeder auf seine Art – viel zu verdanken hat.

  2. Wie war das noch mal? Der „Karlspreis“ an den Kriegsverbrecher „Winston Churchill?“ Kurz nach den Krieg.

    • Karl der Große hat 30 Jahre Krieg gegen die Sachsen geführt. Er soll 4500 Sachsen enthauptet haben, hat die Verfassung der Sachsen zerstört (Thingplatz) und wird als „Vater Europas“ gehandelt. Insofern ist der Preis gerechtfertigt.

      Walter Halstein war Mitglied des NS-Rechtswahrerbundes, der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, des NS-Luftschutzbundes und des NS-Dozentenbundes.Der hat den Preis auch gekriegt.

      Die Liste der Preisempfänger ist das Who is Who der Verfassungsverräter.

  3. Diese Preisverleihungen sind doch nur noch hohle Symbolik – eine Gelegenheit, sich bei Sekt und Kaviar zwanglos zu treffen; sich wie Graf Koks zu fühlen, weil man dabei sein und mit den großen Hunden sein Beinchen heben darf; und natürlich geht es auch darum, sich gegenseitig zu beweihräuchern.

    Bei den Verleihungen des Verdienstordens der BRD ist das nicht anders. Ein Filmemacher, der für den HR einen Film produziert und dafür mit einem Honorar von 129.000 DM entgolten wurde, hat obendrein das BVK verliehen bekommen; ein Geschäftsführer des Verbandes für Maschinen- und Anlagebau wurde mit dem BVK am Bande ausgezeichnet, weil er in Düsseldorf eine Messe ins Leben gerufen hat, die das Geschäft ankurbel sollte. Beide haben also nichts anderes getan als ihre Arbeit, für die se bezahlt werden! Mein Bäcker und mein Gemüsehändler haben noch nie das BVK erhalten, weil sie ihre Arbeit exzellent verrichten.

    Bei der gleichen Ordensverleihung bekam eine Hausfrau, die ihren gelähmten Mann seit 23 Jahren und ohne öffentliche Unterstützungsgelder liebevoll gepflegt hatte, auf meinen Antrag hin „nur“ die Bundesverdienstmedaille. Mehr als diese unterste Stufe der Auszeichnungsmöglichkeiten war dem Bundespräsidenten das Engagement dieser ‚einfachen Frau aus dem Volk‘ nicht wert. Die Geld- und Ordeneinsäckeler stehen da schon in einem höheren Rang des Ansehens bei der Bundesschickeria.

  4. Meines Erachtens muss man zwischen der Friedensnobelpreis Verleihung v o r uñd n a c h Corona unterscheiden. Dann lösen sich auch die Widersprüche zu Obama und anderen auf.

  5. Warum ist die Presse so stur?

    Irgendein Institut in der Schweiz hatte in den 80er Jahren eine Studie in Auftrag gegeben. Man wollte wissen, wie viele Meldungen und Nachrichten von public relations-Agenturen stammen. Das Ergebnis war: 80% kamen von Agenturen.

    Man hat irgendwas gelesen und vergißt wieder.

    Ich glaube, daß auch ARD und ZDF ihre Nachrichten von Agenturen bekommen. Die Bilder stammen mit Sicherheit zu 80% daher. Hinter den Bildern stehen die Namen der Agenturen. Man muß die Bilder dafür abschalten.

    Dann werden sicher auch Reportagen zumindest mit Hilfe der Public Relations gemacht.

    Am besten, man schaut in Wikipedia nach „ZDF-Fernsehrat“, dann wird klarer, warum die Welt ist, wie sie ist.
    Wir gucken und lesen nur Werbebroschüren der Parteien.

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