Nach Ungarn verabschiedet sich Bulgarien von Gender-Studies

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Orban Gender

Die Gender-Ideologen bekommen in Osteuropa immer mehr Gegenwind. Nach Ungarn verabschiedet sich nun auch Bulgarien von den sogenannten „Gender-Studies“. In Ungarn soll das Studienfach „Gender-Studies“ verbannt werden. Der Begriff „Gender“ beschreibt die gesellschaftlich konstruierten Geschlechter-Identitäten im Gegensatz zu biologisch festgelegten Geschlechtern.

Die rechtskonservative Regierung unter Viktor Orbán sieht in der Genderforschung einen Angriff auf die traditionelle Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern, die aus ihrer Sicht von Natur aus vorgegeben ist. Die Regierung Orbán sieht in der Genderforschung zudem die „Fundamente der christlichen Familie“ bedroht. Sie wolle diese Werte untergraben, so die Ansicht Orbáns. Lehrkräfte der Universitäten kritisieren die geplante Abschaffung des Studienfachs und bezeichneten sie als Eingriff in die Freiheit von Lehre und Forschung.

Verfassungsrichter in Bulgarien haben jetzt festgestellt, dass die Istanbul Convention von 2011, auf die sich Gender-Ideologen beziehen, nicht mit der Verfassung zu vereinbaren sei. Die sogenannte „Istanbul Convention“ wurde vom Council of Europe im Mai 2011 verabschiedet. Darin werden Geschlechter nicht als biologisch, sondern als über soziale Rollen konstruiert definiert.

8 der 12 Richter haben entschieden, dass die Istanbul Convention gegen die bulgarische Verfassung verstößt, weil die darin vorgenommene soziale Konstruktion von Geschlecht die biologische Grenze zwischen Männern und Frauen relativiere. In einem Artikel heißt es: „Geschlecht bezeichnet die sozial konstruierten Rollen, Verhaltensweisen, Aktivitäten und Attribute, die eine Gesellschaft für Frauen und Männer für angemessen hält. Geschlechtsbasierte Gewalt, die sich gegen Frauen richtet, ist eine Gewalt, die Frauen in überproportionaler Weise betrifft“.

In den Gender-Netzwerken soll es bereits zu Widerstand gekommen sein. Betroffene Mitarbeiter und Lehrkräfte sollen Briefe verschickt haben, in denen sie Gender Institutionen europaweit um Unterstützung bitten. Sie fordern die Veröffentlichung eines entsprechenden Statements and das bulgarische Ministerium für Bildung und Wissenschaft. Die Schreiben sind mit der Bitte abgeschlossen, keine Namen der Projektmitarbeiter von Gender-Studies zu nennen.

Die Regierung Orbán hält Gender-Studies für eine „Pseudo-Wissenschaft“ und bezeichnet diese als „Auswüchse eines liberalen Wahnsinns“. Die bulgarische Regierung geht hier einen Schritt weiter. Sie bezeichnet Gender-Studies als verfassungsfeindlich.

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4 Kommentare zu "Nach Ungarn verabschiedet sich Bulgarien von Gender-Studies"

  1. Hans-Dieter Brune | 1. Oktober 2018 um 20:23 | Antworten

    In Norwegen hat der Komiker Harald Eia schon lange dafür gesorgt, das diese Gender Studies abgeschafft wurden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Eia
    Freiheit der Forschung und Lehre? Auf Kosten der Unfreiheit und Versklavung des Steuerzahlers! Eine TOTAL egoistische Freiheit und Ausbeutung des Steuerzahlers. Sie können ja ihre Gender Studies weiter betreiben, aber mit ihrem eigenen Geld.

  2. Und diese Brüder und Schwestern Gender werden in Deutschland auch noch gefördert und bezahlt? Schändlich! und das im 21. Jahrhundert!

  3. Statt die Gestörten in die Geschlossene einzuweisen, muß der Steuerzahler für diesen Schwachsinn auch noch bezahlen! Pfui Teufel!

  4. Franz Josef Kostinek | 2. Oktober 2018 um 6:57 | Antworten

    Bei der nächsten Katastrophe werden Frauen und Kinder nicht mehr vorab behandelt weil es ja keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen mehr gibt.

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