Nachgerechnet: RENTNER-ARMUT in Deutschland verstärkt sich

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Schulz rente

Rentner in Merkel-Deutschland werden ärmer und ärmer. Wir haben uns die neuesten Zahlen angesehen. Hat sich die GroKo verrechnet? Kann die bisher zuständige Ministerin Nahles nicht rechnen? Oder handelt es sich um eine große Lüge?

Mehr ausgeben – ohne zu kassieren

Dabei zitiert die „Welt“ aus einer Studie, die sich mit den neuen Rentenplänen auseinandergesetzt. So, wie sie schwarz auf weiß in der Koalitionsvereinbarung stehen. Der Beitragssatz soll stabil bleiben. Bei der bislang vorliegenden Formel zur Rentenanpassung soll der Beitragssatz im Jahr 2025 bei etwa 19,8 % liegen. Dabei soll die Rentenhöhe von 48 % (da sogenannte Rentensicherungsniveau) gehalten werden. Zudem sollen die Beiträge auf keinen Fall auf mehr als 20 % des Einkommens steigen.

Die SPD feierte sich für dieses Vorhaben. In sieben Jahren würde abgerechnet. Das ist gerade in der Rentenfrage keine lange Zeit. Denn aktuell beruhen die Zahlen vor allem darauf, dass es uns – insgesamt – gut geht. Die Steuereinnahmen sind auf Rekordniveau. Die Zahl der Beschäftigten ist auf Rekordniveau – und damit dann auch die Einnahmen für die Rentenkassen.

Doch wenn sich das Blatt dreht, wenn die Konjunktur, die Konjunktur heißt, weil es auch wieder schlechter geht, also nach unten dreht, wird es schnell problematisch. Das weiß auch die neue GroKo.

Die hat über das Jahr 2025 hinaus noch keine Angaben gemacht. Das aber wird zum richtigen Problem. Weder die Konjunktur kann berechnet werden noch wird sich die demografische Entwicklung wie bislang vollziehen. Das weiß eigentlich jeder, auch die GroKo müsste es wissen. Denn in den kommenden Jahren werden vor allem die Kinder aus den 60er Jahren die Renteneinträge einreichen. Es werden weniger Menschen arbeiten und in die Kassen einzahlen, es werden mehr Menschen ihren Anspruch auf Rentenzahlungen geltend machen.

Schon jetzt lässt sich errechnen, was dann passiert. Die „Welt“ zitierte das IW, ein Institut für Wirtschaft, damit, dass die vereinbarten Marken der GroKo dazu führen würden, die Steuerkassen mit weiteren 3,8 Mrd. Euro für das Jahr 2016 zu belasten. Diese Zuschüsse, resultierend aus der demographischen Entwicklung, steigen demnach bis zum Jahr 2030 auf 29,6 Mrd. Euro!

Aktuell zahlt der Bund bereits gut 90 Mrd. Euro jährlich in die Rentenkasse ein. Damit würde der steuerfinanzierte Anteil im Jahr 2030 also um gut 30 % gegenüber den heute schon hohen Zahlungen steigen. Der Bund der Steuerzahler wird von der „Welt“ so zitiert, dass bereits in einigen Jahren der Steuerzuschuss zur Rentenkasse alle Bundessteuern aufbrauchen werde. Das sind die Energiesteuern, die Tabaksteuer, der bislang erhobene und angeblich bald abgeschaffte Soli sowie auch die Kfz-Steuern.

Konsequenzen sind teuer

Das Geld also kann der Staat nur finanzieren, wenn sich die Steuern erhöhen lassen. Sie werden höhere Kfz-Steuern zahlen. Sie werden vielleicht mehr Tabaksteuern zahlen, wenn Sie rauchen. Der Soli dürfte bleiben – entgegen aller Versprechungen. Die Beitragssätze auf Einkommen werden steigen. Oder die sogenannten „Haltelinien“, also 48 % Sicherungsniveau und/oder der Beitragssatz werden einfach abgeschafft.

Die Nachrichten werden noch schlechter. Wenn die Konjunktur nun nicht so gut läuft wie bislang, dann reicht auch das Geld nicht mehr aus.

Was wäre also die Konsequenz? Sollten heutige Rentner, die ohnehin vor einem großen Armutsproblem stehen, bestraft werden? Watergate.TV meint: Nein. Auf keinen Fall. Die Armut darf in einem wirtschaftlich starken Land nicht noch größer werden.

Sollten die Abgaben und Steuern im ohnehin diesbezüglich weltweit führenden Land steigen? Watergate.TV meint: Im Zweifel nicht. Denn die Steuern und Abgaben treffen stets die Mittelschicht. Wer reich ist, geht. Das war so und das bleibt so. Wer ohnehin arm ist, kann absolut betrachtet nicht so viel beisteuern.

Also? Es gibt keine Wundermittel. Die Regierung hat das Problem über Jahrzehnte absichtlich verschlafen. Die Renten waren, sind und bleiben niemals sicher. Ein Großteil der Probleme aber verschärfte sich in den vergangenen Jahren. Die Politik verschuldete uns immer weiter. Dank niedriger Zinsen, die alle Rentenkassen und alle privaten Versicherungslösungen belastet haben.

Die Zinspolitik und damit die EU-Politik der Merkel-Regierung und ihrer Vorgänger hat das Rentenproblem massiv verschärft. Die Umverteilung innerhalb der EU macht Rentner künftig noch ärmer. Wer will das schon?

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