Nato-Manöver: Russische Statisten gesucht

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Die Nato hat in den vergangenen Jahren immer mehr Truppen in den östlichen Staaten der Europäischen Union aufgefahren. Immer häufiger finden Nato-Manöver statt, die immer umfangreichere Übungen vorsehen. So auch die „Trident Juncture 2018“ Übung, die im November in Norwegen stattfand. Zwar wurde betont, dass sich die Nato-Militärmanöver nicht gegen einen bestimmten Feind richten. Dennoch für die Kriegsübungen wurden immer wieder russisch-sprachige Komparsen angeheuert, berichtet „RT Deutsch“.

Die Kriegsübungen sollen möglichst realistische Szenarien nachstellen. Daher werden zahlreiche Darsteller als Zivilisten in die Übungen einbezogen. Dabei spielten die Militärs Szenarien durch, bei denen der Bündnisfall nach einem Angriff auf ein Nato-Mitglied simuliert wird. Die dafür eingesetzten Komparsen sollten russisch sprechen.

Auch auf dem bayerischen Truppenübungsplatz Hohenfels wurden vor über einem Jahr russisch-sprachige Komparsen für eine Nato-Übung gesucht. Sie sollten russisch-sprachige Zivilisten darstellen. Komparsen werden von Unternehmen gestellt, deren Kunde die Nato ist. Die sogenannten „Kriegskomparsen“, die für solche Übungen angestellt werden, müssen immer häufiger russisch-sprachig sein. Das Unternehmen „thebigworld Group (TBW Global), das Kriegskomparsen für Übungen stellt, spricht von einem „explosiven Wachstum“ an Forderungen nach russisch-sprachigen Komparsen.

Hauptkunden von TBW Global sind die Nato, das britische Verteidigungsministerium, das US-Verteidigungsministerium, die kanadischen Streitkräfte und weitere Auftragnehmer aus dem Bereich Verteidigung. TBW Global versorgt die Nato mit vorübergehenden Beschäftigten russisch-sprachigen Komparsen, die u. a. bei den Militärübungen in Hohenfels zum Einsatz kamen. Die Nachfrage nach Komparsen ist sogar so groß, dass das Unternehmen TBW Global einen Vertrag mit dem Nato-Hauptquartier in Brüssel erhalten hat.

Diese Entwicklungen lassen leider nur den Schluss zu, dass die USA mit der Nato einen Krieg gegen Russland planen – der womöglich auf europäischem Boden ausgetragen werden soll.

 

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