Nato-Truppen in Osteuropa gesichtet – Medien schweigen

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In der Slowakei und in Tschechien gibt es offenbar US-Militärkonvois, von denen die Medien nicht berichten. Sputnik News hatte von Zivilpersonen Amateur-Aufnahmen erhalten. Normalerweise werden die Bewohner über Militärkonvois in Kenntnis gesetzt. Anscheinend sind die Militär-Truppen heimlich nach Osteuropa verlegt worden. Die Privat-Aufnahmen wurden Anfang Oktober gemacht und zeigen, dass die Polizei Straßen für die Durchfahrt eines US-Militärkonvois sperrten.

Der Militärexperte Ivan Kratochvíl sagte Sputnik, dass die nicht angemeldete Verlegung von US-Truppen die militärische Öffnung des Schengenraums bedeuten könnte. Demnach sollen NATO-Truppen schneller und unbürokratischer innerhalb der NATO-Staaten bewegt werden können. Aus diesem Grund wird auch der neue NATO-Stützpunkt in Ulm eingerichtet: Truppen und Kriegsgerät sollen in Europa noch schneller und besser für die „NATO-Ostflanke“ bewegt werden. Dies soll möglich sein, ohne sich vorher eine Erlaubnis von einzelnen Staaten einholen zu müssen.

Der Militärexperte warnt vor dieser Entwicklung: „Das Spiel der Demokratie ist zu Ende. Die Bewegung ausländischer Truppen braucht keine Genehmigung des Parlaments mehr“. Zudem ignorieren es die Medien komplett, wenn US-Konvois durch osteuropäische Staaten fahren. Indes hat das US-Militär zugegeben, sich auf einen „potentiellen Konflikt“ mit Russland vorzubereiten. Gemeinsam mit der Ukraine, Polen und Rumänien findet die Militärübung „Clear Sky“ statt.

Das Militärmanöver findet derzeit und noch bis zum 19. Oktober auf dem Gebiet der Ukraine statt. Insgesamt neun Länder sind daran beteiligt. Acht der Staaten gehören der NATO an. Der ukrainische Präsident Poroschenko sagte beim „Clear Sky“ Manöver, Russland werde im Falle eines Luftangriffs gegen die Ukraine einen „hohen Preis bezahlen“, berichtet Sputnik. Wann und wo der ukrainische Präsident jedoch mit russischen Luftangriffen rechne, sagte er nicht. An dem Manöver in der Ukraine beteiligen sich Belgien, Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Estland, Polen, Rumänien und die USA.

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1 Kommentar zu "Nato-Truppen in Osteuropa gesichtet – Medien schweigen"

  1. Sandra Markowitsch | 18. Oktober 2018 um 10:48 | Antworten

    Wolfgang Borchert`s „Draußen vor der Tür“ sollte unter vielen anderen Pflichtlektüre für jeden Deppen werden, der sich für andere erschießen lässt,zum körperlichen, seelischen, geistigen Krüppel machen lässt.

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