+++ Naturschutzamt fordert sofortigen Glyphosat-Ausstieg +++

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Naturschutzamt Glyphosat

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Nachbarländer wie Frankreich planen bereits den kompletten Glyphosat-Ausstieg und stimmten beim Votum in Brüssel gegen eine Verlängerung der EU-Zulassung des Pflanzen-Giftes. Agrarminister Christian Schmidt (CDU) hatte in Brüssel mit seinem „Ja-Votum“ dafür mitgesorgt, dass das Gift weitere fünf Jahre in der EU eingesetzt werden darf. Watergate.tv berichtete über den skandalösen Vertrauensbruch http://www.watergate.tv/2017/11/27/entsetzen-unfassbarer-vertrauensbruch-agrarminister-schmidt-csu-stimmt-fuer-verlaengerung-von-glyphosat/.

Das Naturschutzamt fordert deshalb jetzt auch den sofortigen Glyphosat-Ausstieg in Deutschland. Die Zeit drängt, denn die Artenvielfalt steht schon jetzt auf dem Spiel. In fünf Jahren kann es bereits zu spät sein. Die Bundesregierung muss dieser Forderung folgen, denn das Agrargift tötet nicht nur alle Wildpflanzen ab, sondern die Insekten, die sich von Wildpflanzen ernähren, lautet die eindringliche Mahnung.

Der Einsatz von Glyphosat verstärkt die vernichtende Wirkung auf die Tierwelt. Denn auch Vögel und kleine Säugetiere, die sich von Insekten ernähren, sind betroffen. Sie nehmen das Gift durch vergiftete Insekten ebenfalls auf und finden zudem keine Nahrung mehr, weil die Insekten aussterben. Am dramatischsten ist das Bienensterben. Da Glyphosat ein Nervengift enthält, ist die Orientierung und das Navigationsvermögen der Bienen gestört. Sie können weder Nahrung aufnehmen noch Pflanzen bestäuben (vgl. Watergate.tv vom 30.3.2017 http://www.watergate.tv/2017/04/30/bienensterben-skandal-wie-agrochemie-konzerne-druck-auf-forscher-ausueben/ ).

Das Herbizid tötet zudem Regenwürmer ab, die eine wichtige Funktion für die Bodenfruchtbarkeit haben. Das Gift ist ebenfalls für Amphibien tödlich. Wildkräuter verschwinden. Glyphosat wird in relativ kurzer Zeit das Ökosystem komplett aus dem Gleichgewicht gebracht und zerstört haben. Nicht nur Glyphosat verursacht massives Artensterben. Auch andere Pestizide sind beinahe ebenso tödlich. Doch Glyphosat ist mit jährlich 5000 Tonnen das meisteingesetzte Pflanzengift in Deutschland und damit hauptverantwortlich für den Ökozid!

Am Ende der Kette steht der Mensch, der sich dadurch seiner eigenen Lebensgrundlage beraubt. Das scheint weder die Bundeskanzlerin noch den Agrarminister zu interessieren. Auch die Große Koalition, die jetzt gerade in den Koalitionsverhandlungen steht, will den Einsatz von Glyphosat nicht untersagen (vgl. hierzu http://www.watergate.tv/2018/01/12/groko-einigung-glyphosat-kann-bleiben-merkel-kann-bleiben-schulz-kann-bleiben-mehr-geld-fuer-eu-zentralstaat/).  Daher fordert das Bundesamt für Naturschutz den sofortigen Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung sowie weiteren Agrar-Pestiziden. Bis zum endgültigen Ausstieg soll die Verwendung zumindest drastisch eingeschränkt werden.

Watergate Redaktion 6.2.2018

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