Nestlé bezieht Palmöl aus Kinderarbeit

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Lebensmittelkonzerne wie Nestlé und Mars verwenden immer noch Palmöl für die Herstellung von Lebensmitteln wie Schokoriegel oder andere Schokoladenprodukte. Palmöl findet jedoch auch in Produkten wie Kosmetik, Kerzen, Reinigungsmitteln oder in Diesel Verwendung. Um Palmöl zu gewinnen, müssen riesige Plantagen mit Palmen angepflanzt werden.

Dafür werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt und für immer vernichtet. Nicht selten geschieht dies durch illegale Brandrodung geschützter Regenwaldflächen. Dadurch werden nicht nur Fauna und Flora für immer zerstört, sondern die für die Erde lebenswichtigen Lungen, die riesigen Regenwälder, verschwinden zusehends. Bedrohte Tierarten verlieren ihren Lebensraum und Ureinwohner des Urwaldes werden gewaltsam vertrieben.

Nach neusten Angaben einer Schweizer Hilfsorganisation soll Nestlé zudem Palmöl von Plantagen in Malaysia gekauft haben, auf denen Kinder- und Zwangsarbeit stattfindet. Laut der Schweizer Organisation „Solidar Suisse“ bezieht Nestlé ein Drittel des Palmöls aus Malaysia, ein Großteil davon aus dem Bundesstaat Sabah. Auf den Plantagen in Sabah arbeiten hauptsächlich Arbeitsmigranten aus Indonesien. Die meisten Menschen sollen ohne gültige Papiere nach Malaysia gekommen und daher gezwungen sein, sich auf den abgelegenen Plantagen zu verstecken.

So seien sie der Willkür der Plantagenbesitzer ausgeliefert. Die Löhne würden kaum zum Leben ausreichen und man würde beinahe täglich mit Entlassung drohen. Zudem sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kinder mit ihren Eltern auf den betroffenen Plantagen leben, wo sie mit ihnen arbeiten müssen. Dort haben die Kinder weder Zugang zu medizinischer Versorgung, noch zu Schulen und somit kaum Chancen auf ein Leben außerhalb der Palmölplantagen.

Nestlé macht seit Jahren immer wieder Negativschlagzeilen – sei es wegen der Zerstörung der Umwelt, der Ausbeutung von Wasserressourcen oder der Ausbeutung von Menschen und Kindern. Trotz häufiger Beteuerungen, Besserung zu geloben, bleiben Verbesserungen und Veränderungen aus. Dieser Riesen-Konzern denkt nicht daran, auf sein Geschäft zu verzichten. Es wird Zeit, alle Nestlé-Produkte zu boykottieren, meinen Kritiker und Beobachter. Bei uns finden Sie noch mehr Gründe dafür. 

 

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4 Kommentare zu "Nestlé bezieht Palmöl aus Kinderarbeit"

  1. Das ist kein „Nestle“ sondern ein „Nest“. Zerstört es und dann ist für eine gewsisse Zeit wieder Ruhe!

  2. Ja genau, das wäre das Beste

  3. Zitat: Dadurch werden nicht nur Fauna und Flora für immer zerstört, sondern die für die Erde lebenswichtigen Lungen, die riesigen Regenwälder, verschwinden zusehends.“
    Eine Lunge verbraucht Sauerstoff! Alles klar?

  4. Ich vergas, Nestlé Produkte verwende ich schon sehr lange (mehr als 20J.) nicht mehr.

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