Nettes Geschenk für Bedienstete des Merkel-Staates: Die Mietobergrenze für Bundeswohnungen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(10)

Bundesbediensteter müssten man sein, meinen Beobachter. Die Regierung hat jetzt unter anderem dafür gesorgt, dass Bundesbedienstete in bundeseigenen Wohnungen künftig maximal 10 Euro pro Quadratmeter zahlen. Betroffen sind 36.000 bundeseigene Wohnungen und deren Mieter. Das Konzept reiht sich ein in die neue Gesetzgebung. Olaf Scholz möchte als Finanzminister ein neues Jahressteuergesetz durchsetzen. Der Entwurf liegt bereits vor.

Werkswohnungen können billiger sein

Im Kern verzichtet der Bund auf eine Besteuerung von Vorteilen, die Arbeitnehmer bei der Anmietung von „Werkswohnungen“ haben. Diese sind oftmals günstiger als die Immobilien am freien Markt. Bislang muss der „Vorteil“ gegenüber der ortsüblichen Vergleichsmiete versteuert werden, sofern die Miete deutlich unter den ortsüblichen Vergleichsmieten liegen. Diese Differenz darf künftig bis zu einem Drittel im Vergleich zu den Vergleichsmieten gelten.

Nur bei noch günstigeren Wohnungen wird der Vorteil besteuert.

Nutznießer sind damit allerdings auch die Mieter bundeseigener Wohnungen, die beim Bund tätig sind. Die Höchstmiete soll „auch in teuren Ballungsgebieten“ günstige Anmietungen ermöglichen. Das wiederum dürfte an sich Proteste hervorbringen. Denn die Sonderbedingungen zahlen Steuerzahler indirekt. Der Bund könnte bei den bisherigen Praktiken entweder höhere Mieteinnahmen durchsetzen oder aber zumindest über die Versteuerung der Vorteile in 36.000 Fällen monatlich erhebliche Steuerbeträge kassieren. Darauf aber möchte der Bund verzichten. Nehmen wir an, 36.000 Wohnungen seien jeweils 50 Quadratmeter groß und durchgehend vermietet. Jeder QM würde bei Fehlbeträgen von 1 Euro monatlich aufsummiert zu einer Mindereinnahme von 50 Euro fühlen. Bei 36.000 Wohnungen sind dies etwa 1,8 Millionen Euro im Monat bzw. mehr als 21 Millionen Euro im Jahr. Nur für die Bundesbediensteten.

Solche Art von Geschenken sind an sich wahnsinnig, weil damit die strukturellen Probleme nicht gelöst werden. Wir haben darüber kürzlich berichtet und zeigen die Kernprobleme im Ausschnitt noch einmal:

„Eine Statistik, die wir kürzlich veröffentlicht haben, zeigt das ganze Dilemma mit Mietsteigerungen. Die Mieten kletterten insgesamt um 29 % (ohne Nebenkosten) und in den Großstädten Deutschlands im Durchschnitt (!) um sage und schreibe 42 %. Noch schlimmer: Die GroKo hatte bis dato nur ganz allgemein „die Vermieter“ verantwortlich gemacht.

Es gab eine „Mietpreisbremse“. So, als würde das Angebot steigen, wenn die Verdienstmöglichkeiten künstlich eingeschränkt werden. Die Mietpreisbremse funktioniert nicht. Tatsächlich aber profitieren auch nicht „die Vermieter“ von den hohen Mieten, sondern nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht unserer Redaktion nur ein bestimmter Teil der Vermieter.

„Die vermögendsten 20 % der Bevölkerung sollen über 75 % des Immobilienvermögens in Deutschland verfügen. Damit ist die Frage danach, wer profitiert, schon relativ gut erklärt. Zudem haben Wohnungsbauunternehmen in Deutschland einen Großteil des Bestands aufgekauft. (…) Damit wiederum dürften ebenfalls Vermögende profitieren, die sich Anteile (Aktien) erwerben können. (…)

Die Zahl der fertig gestellten Wohnungen in Deutschland aber ist tendenziell viel zu gering. Die Zahl ist nach einem Minus im Jahr 2009 wieder angestiegen, befindet sich aber auf dem Niveau von 2005. Noch in den 90er Jahren sind die Zahlen sehr viel höher gewesen. Derzeit werden in Gesamtdeutschland sogar weniger Wohnungen fertiggestellt als in Westdeutschland bis zum Jahr 1985.
Die GroKo hat offenbar den Schlüssel noch nicht gefunden.“

Die Mietpreisexplosion ist nur eine Form der Enteignung – wie Sie hier lesen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar zu "Nettes Geschenk für Bedienstete des Merkel-Staates: Die Mietobergrenze für Bundeswohnungen"

  1. Detlef Schäfer | 18. Mai 2019 um 12:59 | Antworten

    Wer hat, dem wird gegeben. Nicht nur, dass man als Bundesbediensteter glaube kaum Gefahr läuft, jemals seinen Job zu verlieren, jetzt auch das noch.
    Die obergefährlichen Deutschland-Verräter in der Regierung wissen schließlich genau, dass jemand, der satt und zufrieden ist und dazu eine günstige Miete zahlt und hier und dort noch das ein oder andere Bonbon zugesteckt kriegt, mit ziemlicher Sicherheit seinem Dienstherrn gegenüber loyal bleiben wird und das auch in der bevorstehenden Megakrise.
    Dann werden genau diese ganzen mit von uns abgepressten Steuergeldern überversorgten Leute in den mittleren und unteren Ver(ge)walt(ig)ungs-Rängen gnadenlos auf ihre eigenen Landsleute einprügeln oder einprügeln lassen. Genau diese Verwaltung, die eigentlich für ein reibungsloses und harmonisches Miteinander in diesem Lande sorgen soll(te), wird dann ebenfalls zum Feind des gemeinen Volkes.
    Die sind mit diesem banalen Zuckerbrot-Trick alle gekauft und werden so auf Linientreue eingeschworen. Der Mensch ist eben eine Bestie und deshalb auch jederzeit käuflich. Für einen angemessenen „Hurenlohn“ macht so ein Verwaltungsfuzzi alles, wie gesagt auch gegen das eigene Volk. Hinterher kann man ja immer noch sagen, dass man ja nur ein klitzekleines Rädchen im Getriebe war und man ja gehorchen mußte. Alles schonmal dagewesen.
    Insofern muß man eigentlich mal klar sehen: es ist nicht unbedingt nur so, dass die zugereisten Hardcore-Islamiker per se System- und Volksfeinde sind – denn nur ein kompletter und gottloser Vollidiot kann behaupten, dass Islam und Christentum kompatibel sind -, sondern eigentlich ist jeder über kurz oder lang Feind seines Nächsten. Denn wenn es darum geht, dass es mir selber besser gehen kann als meinem Nachbarn, dann gehe ich schon mal über dessen Leiche. Was interessiert mich da das Schicksal meines (deutschen) Nächsten.
    Unsere Rettung liegt eigentlich nur noch in der Rückbesinnung auf unsere christlichen Wurzeln. Und dass wir versuchen, uns Deutschen gegenseitig zu helfen anstatt uns noch das Leben sinnlos schwer zu machen. Prinzipiell aber ist der einzige, der uns hier noch beistehen kann, wirklich dieser „Außerirdische dort oben“, gemeinhin der liebe Gott genannt. Denn hinter den anderen wirkt der Leibhaftige als Strippenzieher! Und gegen den brauchen wir gar nicht erst versuchen gewaltsam anzugehen. Hier scheiden sich die Geister, d.h. der Geist Gottes und der böse Geist. Wählen wir also die richtige Seite!

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*