Neue „Anleitungen“ zur Zensur aus den USA

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Der Atlantic Council ist eine einflussreiche amerikanische Denkfabrik und Lobbyorganisation, die von weltweit tätigen Konzernen und ehemaligen ranghohen Regierungsvertretern und Ex-Militärs gesteuert wird. Die Organisation stellt Kontakte zu Regierungsmitgliedern im transatlantischen Bereich her, um ihre Interessen von Wirtschaft, Politik und Sicherheit in die Politik zu bringen. Sie ist eng mit der US-Regierung und der Nato verbunden.

Im Februar veröffentlichte der Atlantic Council eine Broschüre darüber, wie im Zusammenhang mit Russland öffentlich zu kommunizieren sei, berichtet „Tichys Einblick“. Darin stellte Heiko Maas sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz als besondere Errungenschaft vor. Jetzt gab der Atlantikrat eine neue Broschüre heraus. Darin geht es um die Bekämpfung von „Desinformation“. In der Broschüre stellt der Atlantic Council seine „Erkenntnisse“ vor, die er bei einer Tagung des US-Armee-Kommandos gewonnen hat. An der Tagung nahmen neben Militärs auch Polizeimitglieder und Vertreter von Tech-Konzernen wie Microsoft teil.

Darin steht, dass „Desinformation die Souveränität von Nationen gefährde und Risiken für das regelbasierte internationale System berge. Das Ausmaß der Desinformation bei militärischen Konflikten in der nationalen und internationalen Politik, mache dieses Thema zu einem zentralen Punkt der jährlichen Konferenz zu Herausforderungen für die Souveränität der USSOCOM (United States Special Operations Command)“.

Der Atlantic Council beschreibt, was er für Desinformation hält: Es gelte bereits als Desinformation, wer aus korrekten Fakten je nach Weltanschauung seine eigenen „Wahrheiten“ ableiten würde. Als Desinformation wird alles betrachtet, was „nicht die Wahrheit von Institutionen“ ist und „von denen das Funktionieren von Nationen abhängt“ und daher die nationale Souveränität gefährdet, erklärt „Tichys Einblick“. Das heißt, je mehr Wahrheit in einer unliebsamen Botschaft steckt, desto mehr muss sie bekämpft werden.

Es wird den etablierten Medien empfohlen, die Kommentarfunktionen abzuschalten, um den ungefilterten Kommentaren der Leser keine Lobby zu bieten. Man solle indirekt gegen die Meinungsmache vorgehen und sich IT-Konzerne und soziale Medienunternehmen zunutze machen: „Zum Glück haben Veränderungen in der Politik der Social-Media-Plattformen wie Facebook bereits einen beträchtlichen Einfluss auf die Art und Qualität der verbreiteten Inhalte“. Facebook lässt sich inzwischen von Atlantikrat davon beraten, welche Seiten zu löschen sind. Erst vor kurzem sind mehrere hundert rechte und linke Profile von Facebook gelöscht worden.

Die Reaktion von Kanzlerin Merkel ließ nicht lange auf sich warten: Am 17. Oktober sagte sie im Bundestag zur Agenda des EU-Rats: „Innere Sicherheit beginnt zuhause. Sie kann aber nur noch international sichergestellt werden, das kann kein Staat alleine gewährleisten. Wir wollen Leitlinien für den Umgang mit Parteien schaffen, die in ihren Kampagnen Desinformation betreiben“. Beim letzten EU-Gipfel kam denn nun auch der Beschluss: „Man wolle vor der Europawahl im Mai 2019 den Kampf gegen die Desinformation verstärken. Parteien sollen finanziell bestraft werden, wenn sie gezielt Desinformation verbreiten“.

Nicht mehr von Fake News ist jetzt die Rede, sondern von Desinformation. Facebook und Google haben sich bereits dazu verpflichtet, stärker gegen „Desinformation“ vorzugehen.

 

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2 Kommentare zu "Neue „Anleitungen“ zur Zensur aus den USA"

  1. Sandra Markowitsch | 26. Oktober 2018 um 13:28 | Antworten

    Warum amputiert man nicht gleich allen das Gehirn?
    man braucht sich doch nur mal dem Migrationspakt(Einen Pakt schließt man mit dem Teufel, einen Vertrag mit einem Freund) der UN durchlesen, was da zum Thema Information der Bevölkerung steht. Überhaupt kann man bei der UN (wer hat diese eigentlich legitimiert,und zu welchem Zweck?)in Sachen Information sehr viel lesen und was passiert mit andersdenkenden.
    Ich persönlich schätze, das es nicht mehr weit hin ist und es werden wieder Säuberungsaktionen bei denkenden Menschen und nicht der Regel entsprechenden Menschen durchgeführt. Eine Art Bücherverbrennung haben wir ja schon.
    Zur Beruhigung kann ich sagen, das ein Großteil der menschlichen Schafe in Deutschland schon bei einem IQ von 70,5 angekommen sind und die“ fiffisierung des Mannes“ ebenfalls große Fortschritte macht.

  2. Heinz Heidtmann | 27. Oktober 2018 um 22:35 | Antworten

    Ich gehe mal davon aus, dass ich in ca. 20 Jahren nicht mehr lebe. Und bis in 20 Jahren auch nur, wenn es gut läuft.

    Ich könnte es natürlich diesbezüglich so sehen, dass ich diese Zeit einfach nur noch abzusitzen brauche. Nach dem Motto! Ich lasse diesen Irrsinn der zur Zeit unser Land vergiftet inkl. Europa, mir einfach hinten vorbei gehen.

    Aber … ich sage dazu klares nein, nichs damit, dass kommt für mich gar nicht in Frage! Diesen Gefallen tue ich etlichen Tieffliegern, Unterbelichteten Poltikern nicht. Dazu gehören auch alle Mafia-Regierungen.

    Solange ich also noch normal bzw. realistisch denken kann, werde ich jene bekämpfen, die in Europa unsere Völker mit all ihren Kulturen auflösen wollen. Was ich tun kann, nach mir gegeben Möglichkeiten, und mögen sie auch noch so klein sein, werde ich tun. Den auch KLEINES zählt. Denn, viel KLEINES weitergegeben, darauß könnte mal Großes werden.

    Wer resigniert … hat schon verloren. Und dann, wird es weh tun!
    Wir können das, was auf uns zu rollt, nicht einfach geschehen lassen. Jeder der noch einigermaßen real denken kann, sollte doch wissen, dass nur eine Gemeinschaft stark ist.

    Denen, dass aber hinten vorbei geht, darf sich eines Tages nicht wundern, wenn das eintritt, was weh tut!

    Abwarten, hat noch selten funktioniert. Außerdem, gibt es den Spruch! „Von NICHTS kommt NICHTS!

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