Neue Bankenrettung: Draghi schmeißt die Geldmaschine wieder an

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In den vergangenen Jahren hat es die Zinspolitik der EZB möglich gemacht, dass ohnehin schon hochverschuldete Länder wie Italien, Frankreich oder Spanien weitere Kredite erhalten und ihre Verschuldung damit in astronomische Höhen treiben. Die Strafzinspolitik der EZB belastet allerdings die Banken, so dass die EZB diesen mit neuen Krediten „unter die Arme greift“. Die EZB treibt hier einen Teufelskreis an, der die Blasenbildung in Europa gefährlich fördert.

Die EZB erwägt jetzt, Banken vorzeitig mehrjährige Kredite anzubieten. Allerdings will die EZB damit nicht angeschlagene Banken stützen, sondern mit den Niedrigzinsen die Konjunktur in der Euro-Zone ankurbeln, so die Behauptung der EZB. Denn Experten warnten vor einer Rezession in der Euro-Zone.

Die EZB hatte europäischen Geldhäusern Kredite gegeben, die 2020 und 2021 auslaufen und bereitet daher bereits jetzt neue Maßnahmen vor. Wirtschafts- und Finanzexperten erwarten folglich, dass die EZB bereits im März neue Milliardenhilfen beschließen könnte. Größter Profiteur möglicher neuer EZB-Kredite könnten italienische und spanische Banken sein.

Zwar behauptet Draghi, dass es sich bei den geplanten Maßnahmen um geldpolitische Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur handele – In Wirklichkeit erhalten die angeschlagenen Banken weiterhin billiges Geld, um das Euro-Schuldensystem am Laufen zu halten.

Eine teurere Kreditvergabe durch die EZB hätte unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge. Die Banken könnten ihre Staatsanleihebestände abbauen. Das wiederum kann die EZB nicht zulassen, denn italienische Staatsanleihen auf dem Markt würden die Zinsen für Anleihen in die Höhe treiben, was der Geldpolitik Draghis einen Strich durch die Rechnung machen würde.

Selbst wenn die Banken in der drohenden Rezession von den anhaltend niedrigen Zinsen profitieren, sind sie schlussendlich doch von der Wirtschaftskonjunktur abhängig. Trotz Nullzinsen ist die Euro-Zone auf dem Weg in eine Rezession, was alle Banken zu spüren bekommen dürften – und irgendwann der Bürger, dessen Erhalt seiner Bankersparnisse von der Geldpolitik der EZB abhängig sind.

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1 Kommentar zu "Neue Bankenrettung: Draghi schmeißt die Geldmaschine wieder an"

  1. Rettet die linken Politiker!
    Rettet die Brüsseler Herren Europas!
    Rettet die Reichen!
    Rettet die Banken!
    Bringt die Kritiker zum Schweigen!

    Ok, ich schweige ja jetzt. Doch ich will auch gerettet werden!

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