+++ Neue Hinweise: Hat May den „Giftbefehl“ gegeben? +++

Giftbefehl May

Immer mehr Hinweise verdichten sich, dass der russische Doppelagent Skripal und seine Tochter vom britischen Geheimdienst ermordet worden sind und nicht von Russland, berichtet die „Schweizer Morgenpost“. Das Gift könnte Theresa May in einer nur wenige Kilometer vom Tatort entfernten geheimen Giftfabrik „geordert“ haben. Das Unternehmen erforscht hochgefährliche chemische und biologische Kampfstoffe.

Zudem sollen Informationen durchgesickert sein, dass Skripal vorgehabt hatte, nach Russland zurückzukehren. Anscheinend hatte er vor, sein Wissen aus dem britischen Geheimdienst nach Russland zu bringen. Der britische und der amerikanische Geheimdienst könnten davon erfahren und den Giftanschlag geplant und ausgeführt haben. Um das britische Mordkomplott zu vertuschen, wurde Russland des Anschlags bezichtigt. Die Briten sollen Skripal dafür bezahlt haben, dass er russische Agenten, die in Europa tätig waren, an den britischen Geheimdienst MI6 verrät.

Das Nervengift soll im Koffer von Skripals Tochter versteckt gewesen sein, bevor er Moskau verließ. Das hätte allerdings bedeutet, dass sämtliche Passagiere in dem Flugzeug ebenfalls kontaminiert worden wären. Dies war aber nicht der Fall. Skripal und seine Tochter wurden zudem erst einen Tag nach ihrer Ankunft in Salisbury bewusstlos auf einer Bank aufgefunden. Der Schluss liegt nahe, dass das Nervengift den beiden erst dort verabreicht worden ist.

Das Areal Porton Down, in der die Briten seit Jahrzehnten chemische und biologische Waffen testen, liegt nur rund 8 Kilometer vom Tatort entfernt. Das amerikanische Pentagon hat in Porton Down 70 Millionen US-Dollar für militärische Experimente mit Viren und chemischen Kampfstoffen investiert. Jeder Schritt von Skripal wurde vom britischen Geheimdienst überwacht. Die Wahrscheinlichkeit, dass man auf die Rückkehr Skripals und eine günstige, nahe gelegene Gelegenheit in Salisbury gewartet hat, ist naheliegend.

Es bleibt zu hoffen, dass die Anschuldigungen ohne Beweise gegen Russland nicht einfach so im Raum stehenbleiben, sondern dass die Zivilgesellschaft eine lückenlose Aufklärung des Falls fordert. Ob die Wahrheit jemals ans Licht kommen wird, bleibt allerdings zu bezweifeln.

 

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