+++ Neue Migrationswelle überflutet Griechenland +++

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Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ will Griechenland die Landesgrenzen zur Türkei jetzt wieder stärker absichern, weil alleine im April nahezu 3000 Migranten ins Land gekommen sind. Griechenland befürchtet jetzt eine neue Migrationswelle.

Polizei Patrouillen wurden erhöht, denn die Flut von Migranten, die über die Ägäischen Inseln nahe der türkischen Küste kommen, habe wieder zugenommen. Allein im Jahr 2015 haben mehr als 815.000 illegale Einwanderer die Ägäis überquert. Die Zahl hatte sich vergangenes Jahr zwar auf 30.000 reduziert. Doch jetzt steigen die Zahlen wieder.

Der griechische Bürgermeister Mavrides der grenznahen Stadt Orestiada sagte dem Guardian: „Unsere Auffanglager platzen aus allen Nähten und die Dinge geraten mehr und mehr außer Kontrolle. Es kommen viel mehr, als überhaupt registriert werden können. Zwar hat die Regierung 120 zusätzliche Polizisten entsendet. Jedoch sollen diese nur temporär bleiben und die Manpower reicht bei weitem nicht aus“. Frontex, die Europäische Agentur für Genz- und Küstenwache, müsse ebenfalls intervenieren, so der griechische Bürgermeister.

In Griechenland geht jetzt die Angst um, dass der April das „Startsignal“ für einen erneuten „Sommer-Notfall“ sein könnte. Die meisten illegalen Migranten, die über den Evros Fluss gekommen sind, sollen kurdische Flüchtlinge sein, die aufgrund der türkischen Militäroffensive aus Afrin fliehen. Die griechischen Behörden sind jedoch nicht sicher, ob nur das die Ursache für die erneute Migrantenflut ist.

Jedoch glauben sie, dass Schlepper erkannt haben, dass die Landgrenze ein vergleichsweise einfach zu überwindende Hürde ist, um nach Griechenland zu gelangen. Denn die Landgrenze sei nicht durch das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei abgedeckt. Mit einem Boot brauche man nur wenige Minuten, um den Evros Fluss zu überqueren. Zudem sei es kostengünstiger, als über das Ägäische Meer, meint Mavrides.

„Sie kommen, weil bekannt geworden ist, dass diese Landgrenze nicht Teil des Türkei-Flüchtlingsdeals ist. In Griechenland können sie sich dann nach ihrer Registrierung frei in der EU bewegen“. Pro Woche gebe es vier Busse in griechische Großstädte – und sie seien voll von Migranten. Die Griechen glauben, dass die Türkei die Migranten absichtlich nach Europa lässt, wenn deren Forderungen nach Milliarden „Flüchtlingsdeal-Geld“ und dem EU-Beitritt nicht erfüllt werden. Somit soll der Druck auf die EU-Mitgliedstaaten und Brüssel erhöht werden.

 

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