Neue Seidenstraße: Italien rückt in den geopolitischen Fokus!

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Es ist sehr spannend zu sehen, dass sich Italien dem gigantischen Handelsprojekt der „Neuen Seidenstraße“ anschließen will. Damit begibt sich Italien bewusst in den Fokus des geopolitischen Interessenskonflikts zwischen den USA, China und Russland. Mit dem Projekt „Neue Seidenstraße“, auch „One Belt, One Road“ genannt, plant China Handelswege durch Asien und Russland nach Europa und Afrika. Italiens Regierung hat jetzt angekündigt, mit China eine Rahmenvereinbarung über das Projekt zu abzuschließen. Ministerpräsident Conte bezeichnete das Handelsprojekt als Chance für Italien.

Bereits zu Zeiten Marco Polos betrieb Italien Handel mit China. An diese jahrhundertealte Verbindung, die beinahe abgerissen war, will Italien jetzt wieder anknüpfen. Das Dokument soll anlässlich des Besuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in Italien vom 22. Bis 24. März unterzeichnet werden.

Offenbar übte Brüssel bereits Druck auf Rom aus, denn Chinas Außenminister Wang Yi rief Italien dazu auf, sich nicht dem Druck der Europäischen Union zu beugen, von dem Vorhaben abzusehen. Italien sei ein unabhängiges Land und könne unabhängig von Brüssel eigenständige Entscheidungen treffen, sagte Wang Yi.

Italien wäre das erste Mitgliedsland der G-7-Staaten, das sich an dem geostrategisch bedeutsamen Projekt beteiligen wird. Der Sprecher des Nationales Sicherheitsrates in Washington, Garrett Marquis, warnte Rom bereits vor einer Zusammenarbeit mit dem Seidenstraßenprojekt: Es sei mit Skepsis zu betrachten, dass dieses Projekt dem italienischen Volk nachhaltig wirtschaftliche Vorteile bringen werde.

China bezeichnete die Warnung aus Washington als „lächerlich“. Italien könne selbst beurteilen, welche Politik den Interessen des Landes dienten. Washington erklärte, dass Rom mit seiner Absichtserklärung „keinesfalls die geopolitische Achse verschieben könne“. Die Verankerung Italiens in der NATO und in der EU bleibe von dieser Handelsvereinbarung unberührt.

Dass Italien vom wirtschaftlichen Aufschwung der Seidenstraße profitieren wird, dürfte kaum im Interesse der USA sein. Es wird also spannend zu sehen, wie der Westen, also die USA und deren Vasallen, Druck auf Italien ausüben werden, denn Italien bekommt bereits seit Monaten Druck von allen Seiten, hauptsächlich aber aus Brüssel. Italien ist durchaus als ein wichtiges wirtschaftliches Element innerhalb der europäischen Wirtschaft anzusehen. Das Vorhaben, an dem Projekt der Seidenstraße teilzuhaben, passt so gar nicht in die geostrategischen Interessen der USA.

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2 Kommentare zu "Neue Seidenstraße: Italien rückt in den geopolitischen Fokus!"

  1. Italien ist ein tapferes Land. Ihre gewählten Politici sorgen für das Volk und ihr Land.
    Die EU ist reine Kommunismus. Weg damit!
    Sie haben die Zukunft, Italien, gut gemacht, weiter so!

  2. Endlich hat ein weiteres und großes Land den Mut sich gegen Brüssel und die USA zu stellen und fördern ein friedliches Projekt. Die USA und Mitläufer EU kennen nur noch Provokation und Kriegsvorbereitungen statt für ein friedliches Miteinander zu sorgen.

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