Neuer Fälschungsskandal beim SZ Magazin

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Dass Relotius nicht der einzige Fälscher ist, der für die Mainstream-Medien geschrieben hat, war zu erwarten. Nur nicht das Tempo, mit dem der nächste Fälschungsskandal hereinflattert. Nun steht wieder ein preisgekrönter Reporter unter Verdacht, Geschichten gefälscht zu haben. Er hat für das SZ Magazin, den Spiegel und die Zeit geschrieben, berichtet der Branchendienst „Meedia“.

Zweifel an der Arbeit des Autors kamen auf, als man kurz vor der Veröffentlichung Fehler in seinem Text fand. Die Chefredaktionen der Süddeutschen Zeitung und des SZ Magazin äußerten sich zunächst schriftlich zu dem Verdacht. Es hieß, ein für den Druck vorgesehener Text des Journalisten sei nicht veröffentlicht worden, weil die Redaktion des SZ Magazins feststellte, dass eine Person in der Story nicht existiert. Die Zusammenarbeit mit diesem Autor sei sofort eingestellt worden.

Der Journalist, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, trägt den Henri-Nannen-Preis und den Reporterpreis. Er soll der Chefredaktion bereits zugegeben haben, dass die Zweifel an seiner Geschichte berechtigt seien. Der Spiegel und die Zeit prüfen derzeit, ob und wie viele Texte der Autor für die Zeitungen geschrieben hat. Nach Angaben von Meedia sollen allerdings mehr als vierzig Artikel unter seinem Namen abrufbar sein.

Allerdings soll die Süddeutsche Zeitung laut Meedia bereits vorsichtig Entwarnung gegeben haben. Bei der Prüfung erschienener Beiträge hätten sich zunächst keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass es weitere „schwerwiegende Verstöße gegen unsere journalistischen Standards gegeben hat“, hieß es laut SZ-Verlag. Der Spiegel und die Zeit wollen nach ersten Untersuchungen bislang auch keine Indizien für gefälschte Geschichten gefunden haben.

Meedia soll versucht haben, auf mehreren Wegen Kontakt zu dem Journalisten aufgenommen zu haben. Bislang blieben alle Kontaktversuche unbeantwortet. Daher entschied sich Meedia zunächst gegen die Veröffentlichung des Namens des Journalisten.

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2 Kommentare zu "Neuer Fälschungsskandal beim SZ Magazin"

  1. Laut Umfragen kommen Linke, Grüne, SPD auf ca. 75% bei Journalisten. Was liegt also näher als das Gutmenschentum mit Lügen zu stützen ?

  2. Die Montags-Spaziergänger von Pegida in Dresden waren meines Wissens nach die Ersten, die seit dem Beginn der Merkel-Diktatur dem BRD-Journalismus den Namen „LÜGENPRESSE“ zuerkannt haben. Dafür wurden sie verbal gesteinigt. Heute weiss jeder, der des rationalen Denkens fähig ist, dass sie ganz einfach zu 100% recht hatten. und dieses „non stopp“ Gelüge, gilt nicht nur für die Presse, sondern genau so für Staats-Rundfunk und -Fernsehen. Nicht zu vergessen die Halbwahrheiten, Verdrehungen, Fakes … unserer Stasi-2-Regierung und ihrer Helferlein in den „Elite“-Parteien

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