NGO-Migranten-Schiff „Aquarius“ wird weitere Registrierung entzogen

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Nachdem Italiens Innenminister Matteo Salvini dem „Rettungsschiff Aquarius“ die Einfahrt in italienische Häfen versagt hatte, gab die für die Registrierung der Schiffe zuständige Regierungsbehörde in Gibraltar bekannt, dass der „Aquarius“ bereits im Juni die Auflage gemacht worden sei, die Rettungen von Migranten im Mittelmeer einzustellen. Das Schiff sollte lediglich als „Untersuchungsschiff“ arbeiten, da es auch nur als solches registriert sei und zudem unter der Flagge Gibraltars fahre.

Anfang August erhielt das Schiff die Nachricht, dass es seine Flagge verlieren werde, sollte es anders, als von Gibraltar vorgegeben, agieren. Der Geschäftsführer der Reederei der „Aquarius“ stellt sich hinter die Rettungsarbeit des Schiffes. „In Seenot Geratene müssten gerettet werden“, sagte Hempel von der Bremer Reederei Jasmund Shipping. Es sei „egal, ob es sich bei den Geretteten um leichtsinnige Freizeitsegler oder Flüchtlinge aus Afrika handle“.

Damit ist die „Aquarius“ anscheinend zu weitgegangen. Denn das NGO-Schiff hat seine Rettungsfahrten vor der Küsten Libyens weiter fortgeführt und Migranten in den libyschen Hoheitsgewässern aufgenommen und diese nicht den libyschen Behörden übergeben. Jetzt haben die Behörden von Panama angekündigt, der „Aquarius“ die Flagge zu entziehen. Panama werde gegen das Rettungsschiff zudem ein Verfahren einleiten, da es sich in der Zone vor Libyen aufhält und dort operiert.

Panama beruft sich außerdem auf eine Beschwerde Italiens, wonach sich der Kapitän des Schiffes geweigert hat, im Meer aufgenommene Migranten an die libysche Küstenwache zu übergeben oder diese in ihr Heimatland zurückzubringen. Die libysche Küstenwache hatte die „Aquarius“ vor der libyschen Küste angewiesen, die Migranten zu übergeben. Dies verweigerte die Besatzung des Schiffes, unter Berufung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus dem Jahr 2012, wonach Libyen als kein sicheres Herkunftsland gilt.

Die „Aquarius“ fährt unter der Flagge Panamas, seit Gibraltar die Registrierung des Schiffes im August gelöscht hat. Die Reederei des Schiffes, „Jasmund Shipping“, traf die Entscheidung, unter der Fahne Panamas zu fahren. Die Hilfsorganisationen „SOS Méditerranée“ und „Ärzte ohne Grenzen“, die das Schiff chartern, wurden von den Behörden in Panama über den Entzug der Registrierung informiert. Die beiden NGOs wollen dennoch weiter Migranten im Mittelmeer aufnehmen und nach Europa bringen. Es hieß, man habe sich immer an das internationale Seerecht gehalten. Deshalb werde man weitermachen.

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3 Kommentare zu "NGO-Migranten-Schiff „Aquarius“ wird weitere Registrierung entzogen"

  1. Man kann Italien und Panama zu dieser Entscheidung nur beglückwünschen. Es bleibt zu hoffen, dass viele weitere Staaten diese illegale Einschleppung von ebenso illegalen Migranten nach Europa ebenfalls unterbinden.
    Dieses Dreckspack wie Soros (Initiator) und das verbrecherische EU-Parlament mit ihren feuchten Träumen von „resttlement“ müssen verschwinden. Und zwar dauerhaft.

  2. Invasion wird nicht gestoppt…..

  3. die BRiD ist nicht Deutschland und auch kein Staat,nur zur info,alles was hier passiert ist Illegal und Null und Nichtig.

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