NGO-Schiffe holen wieder Migranten aus Libyen ab

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Neuen Erkenntnissen zufolge hat sich die Aktivität von Schleusern und NGO-Schiffen, die Migranten von Afrika nach Europa bringen wollen, wieder verstärkt. Dem Analysezentrum „Illegale Migration“ liegen laut einem Bericht der „Welt“ entsprechende Erkenntnisse vor. Demnach nutzen Schleuser neuerdings offenbar gezielt die Tracking-Funktionen von NGO-Schiffen, um deren Standorte zu lokalisieren. NGO Schiffe, die sogenannten Nichtregierungsorganisationen gehören und von Kräften finanziert werden, die Europa zersetzen wollen, werden von den Schleusern direkt vor der Küste Libyens angesteuert. Auf See werden dann die Migranten von den Schleuserbooten auf die NGO-Schiffe übergeben, welche die Migranten auf direktem Wegen nach Europa bringen und diese als Bootsflüchtlinge oder Schiffsbrüchige deklarieren.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte zum Auftakt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft offenbar versucht, seinen EU-Kollegen bei einer Videokonferenz zur Aufnahme von „aus Seenot geretteten Flüchtlingen“ zu bewegen. Er wollte von möglichst vielen von ihnen eine Zusage erhalten, sich an der Verteilung der auf der zentralen Mittelmeerroute ankommenden Migranten zu beteiligen. Seehofer hatte 2018 selbst dafür gesorgt, dass Deutschland einige von NGO-Schiffen nach Europa gebrachte Migranten einfliegt. Im vergangenen Jahr erklärte sich Seehofer mit Frankreich bereit, Migranten aus Italien und Malta nach einer festen Quote aufzunehmen. Seehofer sagte zu, rund 25 Prozent aller Migranten aufzunehmen, wenn die übrigen EU-Staaten ebenfalls zur Aufnahme bereit wären. Nur wenige Länder waren jedoch dazu bereit: Frankreich, Luxemburg, Irland und Portugal waren die einzigen Ländern, die sich sich an Seehofers „Lösung“ beteiligten.

Mit seinem neuen Versuch, weitere EU-Kollegen für die Aufnahme von Migranten zu gewinnen, ist Seehofer nun aber gescheitert. Seehofer konnte am Ende der Videokonferenz keine weiteren Staaten nennen, sich an der Aufnahme der Bootsmigranten zu beteiligen. Dennoch „hofft Seehofer, in den nächsten Monaten eine Lösung zu finden, der alle zustimmen können“. Dazu gehöre ein besserer Schutz der Außengrenzen und die Rückführung der nicht Schutzberechtigten. Fraglich ist, was mit all den Migranten passiert, die über der 25 Prozent-Quote liegen und nicht von anderen EU-Ländern aufgenommen werden. Landen diese dann auch in Deutschland?

Die EU hat es immer noch nicht geschafft – oder will es nicht schaffen – das Problem an der Wurzel zu beseitigen: Solange NGO-Schiffe in der Lage sind, Bootsmigranten von Schleusern aufzunehmen und nach Europa zu bringen, wird vermutlich kein einziger der „nicht Schutzberechtigten“, der hier ankommt, jemals wieder zurückgeführt. Die Politik betrügt uns seit 2015, alle vermeintlichen Lösungen dürften reine Täuschung sein – die Mehrheit der Migranten dürfte weiterhin – wo auch sonst – bei uns landen. Lesen Sie mehr dazu hier. 

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4 Kommentare zu "NGO-Schiffe holen wieder Migranten aus Libyen ab"

  1. Framz Josef Kostinek | 9. Juli 2020 um 9:59 | Antworten

    Jeder, der öffentlich, dafür ist muss nach einem nich zu erlassendem Gesetz verpflichtet werden mindestens einen davon bei sich zu Hause unter Übernahme der entstandenen und entstehenden Kosten dafür zu haften. Das ist wahre Nächstenliebe!

  2. Man Franz, schwätz nicht solchen Unsinn daher. Das passiert eh nicht. Und Nächstenliebe ist hier weit und breit nicht in Sicht. Die NGO-Schlepper verdienen sich dumm und dämlich, der Steuerzahler, hauptsächlich der „Wohnhafte“ aus der BRD bezahlt den Unsinn, für die auf deutschem Territorium Lebenden ist immer weniger Geld da und das Geld, was da ist, verteilt sich auch noch auf „Goldstücke“ und „Fachkräfte“ ohne Papiere. Der Erfolg steckt diesen schlaraffenlandsuchenden Ankömmlingen dan in der Hose, vorrangig in der Leistengegend. Kannst Du nicht lesen? Vermutlich wird keiner der Nicht-Schutzberechtigten zurückgeführt. Und das ist in Dunkeldeutschland seit Jahren gängige Vorgehensweise. Versuche zu verstehen, daß es um Bevölkerungsaustausch, Bevölkerungsvermischung, Kulturaufweichung bzw. Fremdkulturvermischung geht bis zur endgültigen Auflösung der schon länger oder schon immer hier Wohnenden. Mit Nächstenliebe hat das soviel zu tun, wie eine Kuh mit dem Eier legen. Von Weitem ungenau betrachtet sieht es so aus, aber bei genauerem Hinsehen kommt nur Schei…. raus.

  3. Bundeskanzler Björn Höcke !!!
    Und dann dann wird aufgeräumt!!!
    Und zwar gründlich!!!

  4. „Auf See werden dann die Migranten von den Schleuserbooten auf die NGO-Schiffe übergeben,…“

    Genau. Das ist der Punkt: Übergabe. Nicht Rettung aus Seenot!

    NGO-Schiffe sind zunächst einmal und ganz konkret ein wichtiges Glied in der Kette des Schleuserverfahrens.

    Zweitens liegt das Motiv diese Art der Beteiligung an Menschenhandel nicht in einer – in den ör-Medien gern betonten – Menschenfreundlichkeit. Worum es den NGOs bzw. deren Finanziers geht, ist etwas wesentlich anderes: Die angesteuerten Staaten sollen lächerlich gemacht, in der Öffentlichkeit heruntergewertet und am Schluss samt ihrer Rechtsordnung geschleift werden! Die Kapitäne der NGO-Schiffe wollen, auch wenn das Recht gegen sie steht, dieses Recht brechen und damit Ohnmacht des angesteuerten Staates erzeugen und sichtbar machen. Sie wollen Herren über das jeweils geltende Recht im Lande sein und es durch ihre Willkür brechen.

    Was diese NGOs tatsächlich machen, ist Krieg, sind Angriffe auf demokratisch verfasste Staaten. Salvini befand sich also im Recht als er androhte, diese Schiffe abzuschießen. Mit diesem drastischen Mittel hat man im 18. Jahrhundert die nordafrikanische Piraterie im Mittelmeer wirksam beendet. Wäre die EU ein europäisches Konstrukt, das europäische Interessen wahrnähme, dann hätten ihre Gremien Salvini den Rücken stärken müssen anstatt die Merkel’schen Intrigen gegen ihn zu unterstützen.

    Dies ist kein Beitrag gegen die Seenotrettung. Doch von den NGO-Schiffen sollte verlangt werden, vor ihrem Auslaufen nachzuweisen, dass derjenige Staat. unter dessen Flagge sie fahren, die Geretteten aufnimmt und versorgt. Ohne Nachweis würden die Schiffe wie Schiffe einer angreifenden feindlichen Macht zu behandeln sein.

    Was Seehofer betrifft: Für diese politische Lachnummer ist die Zeit schon lange abgelaufen. Ich möchte den Staatsmann im Frankreich, Spanien oder Polen sehen, dem er auch nur einen einzigen Einwanderer aufschwätzt.

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