Nordafrika hält nichts von Merkels Idee der „Auffanglager“ für Migranten

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Auffanglager Nordafrika

Da hat Frau Merkel die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das beim EU-Gipfel verfasste Papier mit den geplanten „regionalen Anlauf-Plattformen in enger Kooperation mit relevanten Drittstaaten“ zielt auf die nordafrikanischen Staaten ab. Geht es nach dem Willen der EU und Merkel, sollen die Auffanglager für Migranten, die in die EU einreisen wollen, in Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko eingerichtet werden.

Damit soll die Zahl der in Europa ankommenden Migranten reduziert werden. In den Lagern sollen die Ankommenden zudem registriert und ein Asylantrag sogleich geprüft werden. Für die EU ist diese Lösung nachvollziehbar. Die Migrantenmassen werden von Europa ferngehalten und müssen bei Ablehnung des Asylantrags nicht auch noch für teures Geld wieder zurückgeschickt werden. Zudem würde sich zu einem hohen Prozentsatz das Problem der Umverteilung der Migranten innerhalb der EU erübrigen.

Die Idee von den Auffanglagern in Nordafrika hat sich schon bis dorthin herumgesprochen – auch ohne, dass mit den Nordafrikanern darüber gesprochen wurde. Entsprechend unterkühlt fielen die Kommentare aus den Hauptstädten Nordafrikas aus. Dabei hat die EU vor allem Libyen als Hauptpartner im Visier. Denn von dort aus starten die meisten Migrantenboote nach Europa. Die Regierung in Tripolis stellte jedoch bereits klar, dass man gegen jedwede Migrantenlager in Libyen sei. Ähnlich reagierten auch Ägypten, Marokko und Tunesien.

Besonders in Tunesien befürchtet man Krawalle, wenn Migranten aus Tunesien nicht mehr nach Italien, Malta oder Spanien gebracht werden, sondern in die Häfen von Tunis oder Sousse. Abgelehnte Migranten könnten zudem aus den EU-Auffanglagern verschwinden, um einem Rücktransport nach Hause zu entgehen. Sollten künftig schwarzafrikanische Migranten in tunesischen Auffanglagern untergebracht werden, befürchtet der Migrationsexperte Stefano Torelli Unruhen, die sogar bis zu einer Staatskrise führen könnten. Tunesiens Botschafter in Brüssel erteilte daher der EU ein klares Nein für deren Vorhaben.

Marokko bezeichnete die Pläne der EU als leichtfertig und kontraproduktiv und lehnt es seit jeher ab, Migrantenströme zu organisieren. Algerien dagegen versucht alle Migranten umgehend wieder nach Hause zu schicken. Die Pläne Brüssels und Merkels dürften also nicht so ohne weiteres funktionieren. Es sei denn, man überweist diesen Staaten exorbitanten Summen. Doch selbst dann ist nicht gewährleistet, dass diese ein doppeltes Spiel treiben und die Migranten Schleusern in die Hände spielen.

Entweder wird die EU horrende Summen zahlen müssen, oder es werden Auffanglager in Europa eingerichtet. Wenn die Migranten aber einmal hier angekommen sind, werden sie wohl kaum wieder nach Hause geschickt. Sie werden in der EU umverteilt und die Staaten, die sich bislang dagegen wehrten, werden dafür Unsummen aus Brüssel erhalten.

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11 Kommentare zu "Nordafrika hält nichts von Merkels Idee der „Auffanglager“ für Migranten"

  1. Dieter Schild | 4. Juli 2018 um 19:20 | Antworten

    Ist doch glasklar, dass kein Staat der Welt, auch in Afrika nicht, dümmer als Merkel und ihr Clan im Bundestag und EU-Parlament ist. Sie bringen ihr Volk/ ihren Kontinent um – WOFÜR? Damit die Welt was zum Lachen hat. Deutsche und Europäer lassen sich abschaffen, um Negern und Islamisten Platz zu machen, die Europa dann so ruinieren, wie sie es gerade jetzt mit ihren Heimatländern tun. Und das ist nicht zum Lachen!!!

  2. Ilona Freitag | 4. Juli 2018 um 19:32 | Antworten

    Das war doch absehbar,dass kaum einer der relevanten Drittstaaten mitspielen wird. Das beim EU-Gipfel verfasste Papier ist im Prinzip NICHTS wert, wie dieser ganze EU-Gipfel.
    Merkel ist mit ihrem Latein am Ende, obwohl das einige Medien und auch die CDU/CSU nicht wahrhaben wollen. Der Bürger lässt sich nicht mehr von dieser Schmierenkomödie beeindrucken.

  3. Was gibt es da nicht zu verstehen. Ich lasse Europaweit niemanden auf das Europäische Festland übersiedeln. Wer nach Europa will muss sich beim Konsulat in seiner Stadt ein Visum besorgen. Wenn sämtliche Papiere vorhanden sind, darf eine Reise gen Europa unternommen werden. Sämtliche NGO’s in Europa werden sofort aufgelöst und die Gelder beschlagnahmt. Wo dann die ganzen Schwerstkriminellen Migranten aus dem Mittleren Osten und aus Afrika dann auf Irgendwas warten, muss den Europäern gehörig am Arsch vorbei gehen. Und die Linksgrünen Gutsmenschen können ja gerne asap mit einem Boot gen Nordafrika schippern und Ihnen Teddybären zuwerfen. Dann haben wir diese Ausgeburt der Hölle auch endlich weg 🙂

  4. Die Staaten, aus denen die Flüchtlinge kommen profitieren maximalst davon.
    Viel Geld wird „nach Hause“ geschickt. Also dahin, wo es angeblich so schlimm ist.

    Warum nimmt man nicht einfach die Botschaften und weitet die flächenmäßig aus, um den Asylantrag zu bearbeiten? Wo ist das Problem?

  5. die GÜLLE muss weg, ALLE.

  6. Grenzen schliessen und Neuwahlen…..

  7. Jetzt meckert ihr alle!

    Aber getan habt ihr alle n i c h t s !!!!!
    Und zwar gibt es einen Spruch: WEHRET DEN ANFÄNGEN“

    Ihr habt euch alles von Anfang an gefallen lassen. Und nur so können „die da oben“ alles machen. Schrittchen für Schrittchen!

    Und ihr merkt n i c h t s !

    Wann begreift ihr endlich, dass alle Macht vom Volk ausgeht?!
    Grenzen öffnen, Flüchtlinge rein, morden, vergewaltigen, Sozialkassen leeren mit Betrügereien, Musleme schleichen sich schon in alle Ämter,
    in vielen Schulen darf kein Schweinefleisch mehr angeboten werden, die Schüler müssen teilweise am islam-Unterricht teilnehmen, Polizisten werden angegriffen usw. usw.
    Genderwahnsinn – da habe ich noch keine großen Demonstrationen von euch gesehen. Liebt ihr eure Kinder nicht? Denn d i e müssen ja alles ausbaden, weil ihr n i c h t s tut!!!!!!!!!!

    Ich bin eine alte Frau und kann außer Petitionen unterschreiben, Leute informieren nichts weiter tun, da mein Konstitution es nicht zulässt mit über 70.

    TUT DOCH MAL ENDLICH ETWAS!!!!!! Es wird knüppeldick kommen!!!!!!!!!!!

  8. Frank Schultz | 5. Juli 2018 um 9:54 | Antworten

    Die als ,,Asylanten“ getarnten EINWANDERER dienen ja nur einem Zweck: Volksaustausch, Entwurzelung und Schaffung einer neuen Bevölkerung, die als ,,Humankapital“ sklavisch arbeiten und hirnlos jeden nutzlosen Tant konsumieren soll. Die Einwanderung von diesen vielen Entwurzelten ist so sinnlos, wie die Leute im Bundestag es sind und es stellt sich die Frage, warum die, die schon länger hier leben, einfach tatenlos zuschauen, was hier passiert. Wer sich informiert, das geht wirklich, der wird im Weltnetz fündig. Die selbsternannten ,,Eliten“ haben alles gesagt, was man braucht, um zu verstehen, was in Wahrheit abläuft!
    Deutschland war kein Einwanderungsland, ist keins und wird nie eins werden. Die Firma ,,BRD“ hingegen schon… Da läßt sich trefflich forschen.

  9. Enka Latineg | 5. Juli 2018 um 10:58 | Antworten

    @Meckertante
    Petitionen können Sie sich schenken. Das ist nur unterwürfiges „bitte,bitte“ und wird vom Petitionsausschuss als Ausschuss behandelt.

    Es ist nicht zielführend den anderen vorzuwerfen, sie täten nichts, merkten nichts , sich selber aber davon auszunehmen . Es ist dasselbe, wie das Merkel´sche „Wir“ in anderem Gewand. Denn , heute über 70, haben Sie ebenso nichts getan und nicht den Anfängen gewehrt zu einer Zeit, als Sie noch frisch waren.
    Zudem ist „was tun“ nicht so ganz so einfach, denn dann hätten Sie es schon längst getan. Wie bereits erwähnt sind Petitionen nutzlos und eher mit bequemer Briefwahl zu vergleichen. Zivilcourage hat nun mal gegen uniformierte, bewaffnete, machthabende Feigheit sehr wenig Chancen. Zu studieren ist das an jeglichem Staatsgebilde, besonders mit totalitärem Charakter.

    Die Angst, dass es knüppeldick kommen wird habe ich auch . Am liebsten würde ich das an einem weit entfernten und sicheren Ort überstehen wollen. Alleine bzw. in kleiner Gruppe kann ich halt nichts erfolgversprechendes tun. Sie mögen es als Feigheit meinerseits werten. Das ist mir egal. Ich sehe es als Realismus, denn zur Märtyrerin tauge ich nicht.

  10. Es ist wieder nicht ein einziger Vorschlag dabei, wie sich die Lage in Deutschland einmal ändern könnte. Den Michel geht es immer noch zu gut, erst wenn Merkel anordnet,jede Familie muss mindestens 2 Eingereiste in seine Wohnung aufnehmen, sonnst wird er nach Syrien oder nach Afghanistan ausgewiesen. Erst dann wird auch der Letzte merken, was hier wirklich passiert.

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