Norwegen stoppt Corona-App aus Datenschutzgründen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (7 votes, average: 4,43 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(12)

Die norwegische Gesundheitsbehörde hat bekanntgegeben, die im April gestartete Smartphone-App wieder zu stoppen. In der Begründung heißt es, die App zur digitalen Nachverfolgung von Corona-Fällen stelle laut Angaben der nationalen Datenschutzbehörde einen zu starken Eingriff in die Privatsphäre der Nutzer dar. Die norwegische Direktorin des Instituts für öffentliche Gesundheit, Camilla Stoltenberg, kündigte an, dem verordneten Stopp der App Folge zu leisten und alle erhobenen Daten zu löschen.

Rund 600.000 der 5,4 Millionen Norweger hatten die App genutzt. Das Verhältnis aus Nutzer-Zahlen und konkretem Nutzen der App sei aber nicht mehr verhältnismäßig gewesen, lautete die Einschätzung. Die nationale Datenschutzbehörde Datailsyn hatte gewarnt, dass die App in Anbetracht der aktuellen epidemiologischen Situation zu sehr in die Privatsphäre eingreife. Die App sammelt die Daten der Nutzer, um den Behörden (vorgeblich) bei der Analyse der Ausbreitung des Virus zu helfen.

Die App verwendet zentrale Datenspeicherung und stützt sich auf Bluetooth-Technologie und Geolokalisierung. Die zentrale Datenspeicherung wird aus Datenschutzgründen von Experten kritisch gesehen. Die App darf seit dem 16. Juni keine Daten mehr einsammeln. Die norwegische Datenschutzbehörde hatte zuvor angekündigt, die Verarbeitung der eingesammelten persönlichen Daten verbieten zu wollen.

Norwegen hatte die Corona-Warn-App erst testweise in einzelnen Kommunen eingeführt. Dabei ging es darum, Norweger per Smartphone frühzeitig zu warnen, wenn sie in der Nähe eines anderen App-Nutzers gewesen sind, bei dem das Corona-Virus nachgewiesen wurde. In Sachen Datenschutz gab es aber mehrfach Kritik an der App. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hält die Tracing-Apps für die weltweit gefährlichsten Eingriffe in die Privatsphäre von Smartphone-Nutzern. In Deutschland dürfte das aber keinen interessieren, denn hier gibt es kein funktionierendes Rechtssystem mehr, das die Bürger vor den Angriffen des BRD-Regimes schützt. Lesen Sie hier mehr über die sogenannte „App“…. und wie Sie sich schützen. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

11 Kommentare zu "Norwegen stoppt Corona-App aus Datenschutzgründen"

  1. Das diese „Politiker“ sich nicht einmal selbst fragen und in den Spiegel sehen:
    „Hab ich eigentlich irdisches Leben verdient“.——

    NEIN HABT IHR NICHT!!!

  2. Ich habe kein Smartphone.

    Die Frage ist natürlich, ob der Smartphonezwang kommt? Es ist aber etwas anderes, ob man drauf gucken darf oder drauf gucken muß.

    Ausreißer sind willkommen. Das System ist brüchig wie morsches Holz.

  3. Irgendwie verstehe ich dieses ganze MIMIMI hier nicht. Stellt Euch mal vor, es wäre Bundesrepublik und keiner geht hin oder Impfpflicht oder Gesundheitspass oder Schutzmaske oder Bargeldverbot oder auch Corona-App oder oder. Einzig diese Erkenntnis kann uns vor dem alten Werbeslogan „Mein Haus, mein Boot, mein Auto“ noch retten. Solange niemand aus seiner Wohlfühlzone rauskommt und etwas dagegen tut, braucht auch niemand rumheulen.
    Wer dann noch so däm… ist, sich die App runterzuladen und sich sozusagen in Selbststellermanie dort auch noch selber einträgt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    • trifft den Nagel auf den Kopf … Danke .. immer meine Rede, was in Foren stattfindet, ist ein Mitteilungsbedürfnis seines Unmuts, mit der Hoffnung verknüpft, dass andere etwas ändern.
      Das gewisse Geltungsbedürfnis, Auto, Boot usw. ein Zeichen dafür, der Masse geht es gut, 70% der Blödmichel wählen immer noch ihren eigenen Untergang, auch wenn es mit einer Spritze sein soll.
      Es wurden so viele Frauen, Kinder tot geprügelt .. aber es waren nur Deutsche .. wo war die Masse auf der Straße .. Fehlanzeige… also weiter so .. wir schaffen das, bis zu 100% DDR2. ihr selbst ebnet den Weg.

  4. Es müsste mehr Leute mit Rückgrat geben – Menschen die sich als geistig-sittliche Wesen begreifen, vernunftbegabt und mit Sprachvermögen ausgestattet (s. juristisches Wörterbuch),
    das GG zu lesen vermögen in Kombination mit dem BGB, das die sog. Menschenrechte zwar Menschen gewährt (s.o.) nicht allerdings Personen (per Geburtsurkunde zu Sachen degenerierte Marionetten/Hampelmänner),die sich über das mittlerweile weltweit eingerichtete Treuhand-system selber FREIWILLIG ausliefern und zum Sklaventum verpflichten. Für diese Kreaturen gelten Menschenrechte selbstverständlich NICHT!
    Was ist die BRD „eigentlich“, zum GG die Grundsatzrede von Carlo Schmid, alternative Quellen heranziehen zur Geschichte speziell des lt. Jahrhunderts … irgendwo muss man eben mal anfangen … die ganze Welt lacht berechtigterweise schon über unsere sagenhafte Dummheit –
    berechtigterweise, denn es ist unfassbar was sich in diesem „Lande“ abspielt.

    • Hallo loreley, Du hast recht. Habe mir Carlo Schmid angehört. Dies müssten alle tun. Aber leider gibt es immer wieder saublöde, die meinen, wir dürfen keine Verfassung machen da wir noch ein besetztes Land sind. Wie blöd ist das den.

      • Revolutzer
        Wie sollte denn nach eurer Meinung im jetzigen Zustand eine Verfassung gemacht werden. Und vor allem auf welchen Staatsgebiet zur Zeit.?????

  5. VOR EINER VERFASSUNG (GG 146) MUSS GG 139 / DAS POTSDAMER ABKOMMEN UMGESETZT WERDEN (ENTNAZIFIZIERUNG DER PERSON)!!!!!!!
    11. JULI 2020, 11 UHR: PLATZ DER REPUBLIK 1 (REICHSTAG), 11011 BERLIN!!!!!!!

  6. Ich bin mal so dreist und empfehle der Freien Presse (Mein Ersatz für „Alternative Medien“), sich die Studienlektüre „Basiswissen Grundrechte“ zu besorgen. Kann ja nicht sein, daß sich nur die User mit den Grundrechten auskennen? ()

    Das Buch ist gut kommentiert und mit Beispielen gefüllt.

    Negative Meinungsäußerung wird genauso von Artikel 5 GG gedeckt und ist eine Meinungsäußerung. Als Beispiel wird der gesetzliche Eingriff auf die Zigarettenpackungen genannt. Die Autoren gehen davon aus, daß ein verpflichtender Aufdruck mit „Rauchen ist tötlich“ grundrechtswidrig ist. Weil damit die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. Man darf nach Artikel 5 GG behaupten, daß Zigaretten gesund seien.
    Sich negativ über Merkel, ihre Politik und Parteien zu äußern, fällt also genauso unter die Meinungsfreiheit.

    Die Beispiele sind gut übertragbar und man erkennt sehr leicht, wo staatliche Stellen in die Grundrechte mit Gesetzen eingreifen oder eingegriffen haben.

    Ich empfehle das Buch auch den Usern, die sich noch nicht mit den Grundrechten befaßt haben.

    https://www.beck-shop.de/altevers-basiswissen-grundrechte/product/29416445

    Daß die 7. Auflage besser ist als die 1. oder 2., wage ich zu bezweifeln. Ich würde eine ältere Auflage bevorzugen.

    Wenn eine Verfassung in Kraft getreten ist, ist sie „fertig“. Die Verfassung ist das Fundament jeden Staates und alle haben sich daran zu halten, auch das BVerfG und die Parteien.

  7. nun ist Phantasie gefordert…

  8. reiner tiroch | 22. Juni 2020 um 10:20 | Antworten

    Solange es die BRD gibt gibt es keine Normalität? Frau Mekel sie sind ja auch nicht normal, gell?

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*