„Ocean-Cleanup“ startet am 8. September mit Meeressäuberung

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BoyanSlat

Der 24-jährige Niederländer Boyan Slat hat es geschafft. Am 8. September soll die größte Aktion zur Säuberung des Pazifiks von Plastikmüll beginnen. Boyan Slat machte es sich zur Lebensaufgabe, die Ozeane der Welt vom Plastikmüll zu befreien. Jahrelang hatte er mit einem riesigen Team daran gearbeitet, das Projekt Realität werden zu lassen. Im Sommer 2017 wurde der erste „Prototyp“ zur Meeressäuberung in der Nordsee installiert. Slat schieb auf seiner Webseite, „wenn der Prototyp in der rauhen Nordsee bestehen und funktionieren kann, wird er das auch im Pazifischen Ozean tun“.

Im Pazifischen Ozean hat sich der größte Plastikstrudel der Weltmeere gebildet. Die Fläche umfasst eine Größe, die fünfmal so groß ist, wie Deutschland. Die Tests in der Nordsee verliefen erfolgreich. Deshalb wurde das Ocean Cleanup System im Pazifischen Ozean installiert. Die Bauteile aus San Francisco wurden Anfang August bei San Francisco zu Wasser gelassen und zusammengesetzt.

Der „Meeresstaubsauger“ ist so konzipiert, dass kilometerlange „Fangarme“ durch die natürliche Meeresströmung Müll einfangen und in einer Art riesigem Sieb sammeln. Leider können nur grobe Plastikteile aus dem Meer gefiltert werden. Meeresbewohner sollen jedoch von den „Fangarmen“ des Meeresstaubsaugers nicht beeinträchtigt oder gefangen werden. Sie können einfach darunter hindurchschwimmen, da die Fangarme an der Oberfläche schwimmen. Der gesammelte Müll wird regelmäßig von Booten aufgesammelt und zum Recyclen gebracht.

Am 8. September wird der „Meeresstaubsauger“ nun seine Arbeit im Pazifik aufnehmen. Die Konstruktion wird durch Anker an Ort und Stelle gehalten. Slat will es schaffen, den Plastikmüll des Pazifikstrudels in fünf Jahren zumindest zur Hälfte zu beseitigen. Sein großer Plan ist es, bis zum Jahr 2020 weltweit 60 Meeressäuberungsanlagen in Betrieb zu nehmen.

Boyan Slat hatte das Unternehmen „Ocean Cleanup“ 2013 als 18-jähriger gegründet. Es ist das bekannteste Projekt zur Säuberung der Meere. Seit 2013 konnte Slat über 30 Millionen Dollar an Spenden sammeln, um das Projekt zu finanzieren sowie durch Crowdfunding. Heute ist Boyan Slat 24 Jahre und hat mehr als 60 Leute in seinem Team.

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3 Kommentare zu "„Ocean-Cleanup“ startet am 8. September mit Meeressäuberung"

  1. Nur gut, dass es noch Idealisten gibt,die mit ganzer Kraft für eine saubere Umwelt kämpfen,damit der Mensch und seine Erde bewohnbar bleibt.

  2. Franz Josef Kostinek | 14. August 2018 um 6:33 | Antworten

    Hoffentlich dreht man Ihm nicht den Geldhahn zu !

  3. Gabriel van Helsing | 15. August 2018 um 0:35 | Antworten

    In 5 Jahren wurden 30 Millionen Euro an Spenden gesammelt.
    Das ist deshalb beschämend, weil die Reichen Industriestaaten oder die Reedereien, die ja meistens in Steueroasen registriert sind, nichts dazu beigetragen haben.
    Man wünscht viel Erfolg, das war es auch.
    Boyan war gezwungen, festes Personal einzustellen, für den Flieger der beobachten soll, oder auch das Transportschiff braucht Nautisches Personal.
    Auch gute Schweißer gibt es nicht für lau.
    Und auch Industrietaucher zum installieren dieser Meeresstaubsauger wachsen nicht auf den Bäumen. Eher kommt das Geld von armen Fischer. Denn die müssen von den immer weniger Fischmenge leben. Und Fisch ist die einzige Möglichkeit, an Eiweiß, Kohlehydraten und tierisches Fett zu kommen.
    Wenn nicht Europäische und Japanische Fischfangflotten vorher alles abgegrast haben.
    Die Japaner haben von dem Geld wegen Fukoschima sich eine neue Walfangflotte gegönnt.
    6 Harpunen Schiffe und eine schwimmende Fischfabrik. Alles für Studienzwecke.

    Ich selbst mache bei ocean-cleanup, wenn es mein Hauptjob erlaubt, mit.
    Daneben engagiere ich mich bei der Truppe um Paul Watson.

    Wenn man bedenkt, dass fast alle Länder in den 5 Erdteilen etwas faseln von den Ozeansverschmutzungen auf den Weltmeeren infolge von Plastikmüll,
    aber nichts dagegen Unternehmen.
    Dann bekommt man das große Kotzen.

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