Opfer von Prinz Andrew sagt in BBC Interview aus

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Virginia Roberts Giuffre, mutmaßliches Opfer des Sexhändlers und Kinderschänders Jeffrey Epstein, hatte am Montagabend in einem BBC-Interview erneut Vorwürfe gegen den britischen Prinzen Andrew erhoben. In dem Interview schilderte sie, dass sie drei Mal von Ghislaine Maxwell, der Vertrauen Epsteins zum Sex mit dem Royal Familiy Mitglied gezwungen worden sei, zweimal davon als 17-Jährige. Die Übergriffe sollen 2001 und 2002 gewesen sein.

Giuffre beschrieb den Aufenthalt in Epsteins Villa auf den Virgin Island. Sie sei mit anderen Mädchen in ein Gartenhäuschen geschickt worden, in dem Epstein mit Andrew gewartet hätte. Die Mädchen seien wie „Spielzeuge“ herumgereicht worden. Eine weitere „Begegnung“ mit Andrew habe im Londoner Stadthaus der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell stattgefunden.

Prinz Andrew hatte in seinem Interview mit der BBC alle Vorwürfe zurückgewiesen. Er behauptete, Virginia Giuffre nie begegnet zu sein. Andrew behauptete zudem, aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen zu sein, Sex zu haben. Er sei an dem besagten Tag mit seinen Kindern auf einer „Pizza Party“ im Pizza Express in Woking gewesen. Insider dürften verstehen, was unter einer „Pizza Party“ gemeint ist.

BBC Panorama enthüllte allerdings, eine Email von Prinz Andrew an Ghislaine Maxwell von 2015 zu haben. Darin bat er Maxwell um ein Gespräch Virginia Giuffre betreffend. Andrew war jahrelang mit dem US-Multimillionär und verurteilten Sextäter Jeffrey Epstein befreundet und mehrfach Übernachtungsgast in verschiedenen Epstein-Anwesen.

Epstein wurde im August 2019 erneut verhaftet. Ihm wurde Mädchenhandel und Missbrauch dutzender Minderjähriger vorgeworfen sowie die minderjährigen Mädchen zur Prostitution gezwungen zu haben. Epstein, der in einem New Yorker Gefängnis saß, soll sich in seiner Zelle am 10. August umgebracht haben. Dies ist allerdings unwahrscheinlich. Entweder wurde Epstein ermordet oder fortgeschafft.

Giuffre bat die britische Öffentlichkeit, sich hinter sie zu stellen. Es handle sich in ihrem und in anderen Fällen nicht bloß um „kleine schmutzige Sexgeschichten“. Es gehe um Menschenhandel und um Missbrauch durch ein Mitglied der Royal Familiy. Das Foto, auf dem Andrew mit Giuffre zu sehen war, sei ein Original, das sie dem FBI im Jahr 2011 gab. Andrew hatte behauptet, das Foto sei eine Fälschung.

Eine weitere Zeugin behauptet, dass Ghislaine Maxwell die Mädchen herangeschafft und überwacht hat. Sie sei die Schlüsselfigur des Sexhandels um Epstein gewesen. Maxwell hatte die gegen sie erhobenen Anschuldigungen geleugnet. Die Ex-Freundin Epsteins ist allerdings seit Monaten verschwunden und vermutlich untergetaucht.

Der Buckingham Palast kommentierte, dass Prinz Andrew seine „unvoreingenommene Verbindung“ zu Jeffrey Epstein „unmissverständlich bedauere“ und dass er „tiefes Mitgefühl mit den Betroffenen“ habe.

Prinz Andrew ist offensichtlich nicht der einzige Angehörige einer königlichen Familie, der Kontakt zu Jeffrey Epstein hatte. Nun hat sich Prinzessin Mette-Marit von Norwegen geäußert. Sie tritt offenbar die Flucht nach vorne an, bevor sie Negativ-Schlagzeilen macht. Sie habe sich ebenfalls mit dem verurteilen Sexualstraftäter Epstein getroffen und bereue dies nun. Sie habe sich zwischen 2011 und 2013 mehrfach mit Epstein in den USA und in Oslo getroffen – nachdem dieser bereits wegen Anstiftung zu Prostitution verurteilt worden war. Mette-Marit sagte, sie „hätte seine Vergangenheit genauer untersuchen müssen“.

Dass die norwegische Prinzessin von nichts gewusst haben will, ist absolut unglaubwürdig. Ihr öffentliches Statement lässt vermuten, dass auch das norwegische Königshaus Dreck am Stecken hat. Der ganze Skandal ist insgesamt kaum zu fassen – und geht wesentlich weiter. Die gesamten Epstein-Story – lesen Sie hier.

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