Orbáns Familienförderung klappt: Ungarn bekommen wieder mehr Kinder

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Die ungarische Bevölkerung war im Begriff zu schrumpfen. In Ungarn leben zur Zeit rund 9,7 Millionen Menschen. Statistischen Prognosen zufolge sollte die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 8,3 Millionen Einwohner sinken. Aufgrund der sinkenden Geburtenraten. Grund genug für Regierungschef Viktor Orbán, familienpolitische Maßnahmen zu treffen, um Familien und Geburten zu fördern. Anstatt auf Einwanderung setzt Orbán auf „eigene Ressourcen“.

Während in Europa die Geburtenraten weiter sinken, zeigt Orbáns Familienpolitik offenbar Wirkung. Die Geburtenraten sind von 1,2 im Jahr 2011 auf 1,5 im Jahr 2017 angestiegen. Das ungarische Parlament hatte zahlreiche Änderungen beschlossen, die jetzt ihre Wirkung entfalten. Die Ungarn heiraten jetzt wieder früher. Zudem ist die Zahl der Hochzeiten in der Zeit seit Orbáns Regierung um 42 Prozent gestiegen. Die Scheidungsraten sind rund ein Drittel zurückgegangen. Bis zum Jahr 2030 will Ungarn eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Paar erreichen.

Familien bekommen großzügigere Subventionen, um Häuser zu kaufen oder zu bauen. Ehepaare mit drei oder mehr Kindern bekommen einen Zuschuss von rund 32.000 Euro. Die Subventionen steigen mit der Anzahl der Kinder in einem Haushalt: Je mehr Kinder, desto mehr Geld. Für Ehepaare und kinderreiche Familien gibt es zudem größere Steuervorteile und günstige Kredite fürs Wohnen. Paare mit zwei Kindern gibt erhalten für den Kauf oder Bau eines neuen Hauses einen Zuschuss zwischen 16.000 und 30.000 Euro. Ein Ehepaar mit drei oder mehr Kindern, das ein neues Haus kauft, erhält Zuschüsse zwischen 45.000 und 70.000 Euro.

Viktor Orbán sagte zu seinem Familienförderungsprogramm, dass der Bevölkerungsrückgang nur durch eine Stärkung der Familien gestoppt werden könne. Ein Volk ohne Kinder sei ein sterbendes Volk. Die Geburtenraten in Ungarn durch Masseneinwanderung zu steigern oder die ungarische Bevölkerung auszutauschen, lehne er, Orbán, jedoch strikt ab. Orbán will mit seiner Familienpolitik zugleich ein Signal an Brüssel senden, dass „die Erneuerung Europas ohne die Stärkung von Familien undenkbar ist“.

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