Panik in der SPD? Merkel-Nachfolger könnte GroKo auflösen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(17)

Die Grünen stehen bereits in den Startlöchern. Bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen legten sie auf wundersame Weise unheimlich an Stimmen zu. Sie stehen bereit, mit der Union zu koalieren – auf Regierungsebene. Ein neoliberaleres Bündnis 90/Die Grünen hat es noch nie gegeben. Nun sollen die Grünen angeblich auch auf Bundesebene an Stimmen zugelegt haben. Aktuell liegen die Grünen in Umfragen bei 19 Prozent, die AfD bei 16 Prozent und die SPD bei 14 Prozent. Die Union hat um 1,5 Prozentpunkte zugelegt und liegt derzeit bei 27,5 Prozent.

Die GroKo hat mit 41,5 Prozent weiterhin keine Mehrheit. Würde sich die Union von der SPD trennen und eine Jamaika-Koalition eingehen, kämen die drei Parteien zusammen auf 55 Prozent. Der leichte Aufwind für die Union soll an den CDU-Vorsitz-Bewerbern AKK, Merz und Spahn liegen. Der Wettbewerb sowie die personelle und inhaltliche Debatte „tun der Union gut“, sagte Insa-Umfragen-Chef Hermann Binkert. Für die Insa-Umfrage wurden über 2.000 Bürger zwischen 23. und 26. November befragt.

Die SPD ist angesichts des Wettbewerbs um den CDU-Vorsitz erneut in die Bedeutungslosigkeit gefallen. Keiner spricht mehr über die SPD, alle sinnfreien und ungelenken Reform-Vorstöße verlaufen ungehört im Sand. Die Umfragewerte fallen weiter. Bei der SPD wird es hektisch. Anscheinend befürchtet man jetzt das Ende der GroKo, sobald ein neuer CDU-Chef gewählt ist. Nordrhein-Westfalens Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty (SPD) ist der Ansicht, dass sich die Parteiführung unter Andrea Nahles dafür wappnen müsse, dass es bald zu einem „abrupten Koalitionsbruch“ kommen könne, berichtet „RP Online“.

„Die SPD muss darauf vorbereitet sein, dass die Union rasch nach der Wahl des neuen Parteichefs die große Koalition beendet. Wir dürfen alte Fehler nicht wiederholen und wie bei den geplatzten Jamaika-Verhandlungen wie vom Bus überfahren dastehen“. Für viele SPD-Politiker gilt derzeit ohnehin: Opposition ohne Neuwahl. Die SPD scheidet aus der Regierung aus und die Union macht doch Jamaika. Die SPD müsse sich erst intern über wichtige Programmpunkte Klarheit verschaffen. Beispielsweise müsse die Debatte zum „Sozialstaat 2025“ bis zum Frühjahr zu einem geeinten Ergebnis kommen. Noch vor den Europawahlen im Mai 2019 sein ein Sonderparteitag notwendig, um sich über das künftige Programm einig zu sein, das von allen SPD-Mitgliedern mitgetragen werde, so Kutschaty.

Die Zeit der SPD ist vorbei. Sie hat die Arbeiterschicht in Deutschland verraten und verkauft. Der SPD ist es maßgeblich zu verdanken, dass Millionen heute in Armut leben, Millionen sich dem demütigenden Hartz-IV-Diktat beugen und Millionen im Niedriglohnsektor für ihren kargen Lebensunterhalt schuften müssen. Weder Schröders Nachfolger noch die Merkel-Regierung haben etwas dagegen getan, dass wir heute in Deutschland ein wachsendes Prekariat haben. Die Grünen werden die SPD ablösen, auch wenn sie es (noch) nicht wahrhaben will.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Kommentar hinterlassen zu "Panik in der SPD? Merkel-Nachfolger könnte GroKo auflösen"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*