Papst gesteht sexuellen Missbrauch von Nonnen

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Papst Franziskus hat das erste Mal eingestanden, dass Nonnen in der katholischen Kirche von Priestern und Bischöfen missbraucht worden sind und mutmaßlich noch immer missbraucht werden. „Es stimmt, es ist ein Problem. Ich weiß, dass Priester und auch Bischöfe das getan haben. Und ich glaube, es wird noch immer getan“, so Franziskus. Derartiges könne überall geschehen, sei aber besonders häufig in einigen neuen Kongregationen und in einigen Regionen vorgekommen, sagte der Papst. Der Vatikan arbeite an dem Problem. Eine Frauenglaubensgemeinschaft sei aufgelöst worden, einige Kleriker suspendiert oder „weggeschickt“ worden. Namen oder Länder nannte Franziskus nicht.

In einer früheren Gemeinschaft seien Frauen wie Sklaven behandelt worden. Dies sei bis zur sexuellen Sklaverei durch Kleriker gegangen. Papst Benedikt sei sehr mutig gewesen und habe diese Gemeinschaft nach seinem Amtsantritt aufgelöst. Das Frauenmagazin „Women Church World“ hatte den sexuellen Missbrauch von Nonnen durch Geistliche enthüllt. Bei mehreren sexuellen Übergriffen seien dem Bericht zufolge auch Kinder gezeugt worden. Die Priester hätten sich jedoch geweigert, ihre Vaterschaft anzuerkennen oder die Nonnen zur Abtreibung gezwungen. Dies ist nach katholischer Lehre eine Todsünde.

Nonnen seien jahrelang durch Drohungen zum Schweigen gebracht worden. Man werde sonst sie oder die Gemeinschaft bestrafen. Die Misshandlung von Frauen sei ein generelles Problem, so der Papst weiter. Frauen gelten als Menschen zweiter Klasse. Dies sei ein kulturelles Problem. Es gebe Länder, in denen die Misshandlung von Frauen bis zum Mord gehe. Franziskus ließ zudem durchblicken, dass es innerhalb der katholischen Kirchen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen noch immer Widerstand gebe. Zugleich prangerte er die „Kultur des Schweigens“ innerhalb der globalen Organisation der Kirche an. Sie hindere die Opfer daran, sich über die Missbräuche zu äußern. Der Papst lobt seinen Vorgänger Benedikt wiederholt für sein Bemühen, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen. Die Kirche steht auf dem Prüfstand – auch bei uns. 

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4 Kommentare zu "Papst gesteht sexuellen Missbrauch von Nonnen"

  1. Franz Josef Kostinek | 17. Oktober 2019 um 12:47 | Antworten

    Lieber heiliger Vater! Pfarrer sind auch nur Menschen. Vor der Priesterweihe müssen alle Kandidaten nachweisen dass sie zu Eunuchen umgestaltet worden sind. Aber wegbezahlt das ? Die Kirche sicher nicht.

  2. Die Würde des Menschen ist unantastbar –
    jede dieser vergewaltigten Nonnen sollte 11 Millionen Euro bekommen,
    um ihr eigenes Kloster, ein Krankenhaus der eine andere soziale Einrichtung zu gründen.
    Die Vergewaltiger gehören vor den Europäischen Gerichtshof, wo über die Würde aller Frauen ein Grundsatzurteil gesprochen werden muss.

  3. Diese Heuchler. Und Ratzinger wusste nichts davon? Kinder und Frauen missbrauchen, aber Islamisten ins Land holen.

    Ehemalige Domspatzen haben auch über Vergewaltigungen und extreme Schläge berichtet. Ratzingers Bruder, der Chef der Domspatzen hat mit harten Gegenständen geschlagen und nach den Kindern geworfen. Von Missbrauch muss er zumindest gewusst haben, sagte ein früheres Opfer der Mittelbayerischen Zeitung.

    Und diese Figuren predigen Keuschheit und ein gottesfürchtiges Leben. Fast wie im Mittelalter – es fehlt nur noch der Ablass. Da habe ich als Attheist aber göttlichere Vorstellungen von Sitte, Anstand und Moral.

  4. Tja, ihr habt recht. Aber das läuft nicht nur bei kath. Kirchen so. Bei allen Religionen läuft das so. Die „Babylon die Große“ wird als Hure dargestellt. Das sind alle falschen Religionen dieser Erde, und sie ist schon längst gefallen. Das sagt die Offenbarung aus. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“. Die meisten Menschen laufen einer Religion hinterher. Alle Religionen/Einrichtungen unterstehen dem päpstlichen Stuhl. Alle Vereine u. Stiftungen, nicht nur die christlichen auch die moslemischen Einrichtungen unterstehen dem Vatikan. Also, warum sich gegenseitig streiten? Das macht doch keinen Sinn. Man sollte unseren Schöpfer immer mit „Geist u. Wahrheit“ anbeten. Dazu braucht man keine Kirchen!

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