Papst kritisiert „Gier“ der Menschen – Vatikan selbst besitzt Milliarden

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Papst Franziskus versäumte es nicht, an Heilig Abend die Gier und Maßlosigkeit der Menschen zu kritisieren. „Weder Besitz noch Überfluss nähren das Leben, sondern die Nächstenliebe und die Einfachheit“, sagte der Papst vor Tausenden Gläubigen im Petersdom in Rom bei der Christmette. Der Mensch sei gierig und unersättlich geworden. Das Haben und Anhäufen von Dingen scheine für viele der Sinn des Lebens zu sein, beklagte Franziskus. Daraus resultiere die Ungleichheit zwischen den Menschen.

Diese Gier durchziehe die gesamte Menschheitsgeschichte, so dass Wenige im Überfluss schlemmen würden und Viele kein Brot zum Essen hätten. Nicht das hamstern, sondern das teilen und geben sowie die Einfachheit seien das Lebensmodell, dass Christus, selbst in einem einfachen Stall geboren, eröffnet habe. Gläubige müssten sich deshalb immer fragen, wie sie es schaffen können, auf die vielen überflüssigen Dinge zu verzichten, um ein einfacheres Leben zu führen.

Auch die Mainstream-Presse verbreitet das Image von einem Papst, der zwar zu Bescheidenheit aufruft, diese aber auch selbst leben soll. So soll Franziskus „sehr einfach“ leben indem er auf einige „Papstprivilegien“ verzichtet. Ein Image, das der Papst gerne selbst von sich verbreitet. Doch von Einfachheit im Vatikan kann keine Rede sein. Denn das Vermögen des Vatikans soll über 12 Milliarden Euro betragen, schreibt der katholische Nachrichtensender „Domradio“. Genaue Angaben macht der Vatikan allerdings nicht. Lediglich 2015 teilte der Vatikan einmal mit, dass das Vermögen des „Heiligen Stuhls“ um über 900 Millionen Euro gewachsen sei.

Der Vatikanstaat schlägt vor allem aus Kapitalanlagen Geld. Er investiert in Wertpapiere und verfügt über unzählige Immobilien. Der Papst selbst besitzt neben einem Wohnhaus in Genf auch zahlreiche Immobilien in der Schweiz sowie Luxusimmobilien in Paris und London. Außerdem besitzt der Vatikan zahlreiche Firmen, Unternehmen und Aktiengesellschaften. Mit der Vatikanbank verdient der „Heilige Stuhl“ jährlich rund 32 Millionen Euro. Auch aus den Bistümern fließen jährlich rund 24 Millionen Euro an den Vatikan. Mit den Einnahmen aus den Vatikanischen Museen soll ein Großteil des Vatikan-Haushalts finanziert werden. Die Einnahmen dürften sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen.

Weitere Einnahmen erzielt der Vatikan durch zahlreiche Spenden. Jährlich kommen rund 60 Millionen Euro zusammen. Angeblich werden die Spenden für wohltätige Zwecke eingesetzt. Damit nicht genug verdient der Vatikan Unsummen über Souvenirs aus den Museums-Shop des Vatikans. Gegen Souvenir-Läden, die Gegenstände mit Papst- oder Petersdom-Bildern ohne Bildrechte verkaufen, leitet der Rechtsanwalt des Vatikans rechtliche Schritte ein. Die Barmherzigkeit und das „einfache Leben“ des Papstes sowie aller anderen Geistlichen im Vatikan ist also geradezu „vorbildhaft“. Die Hypokrisie des Papstes und der katholischen Kirche schreit zum Himmel, von den unzähligen Missbrauchsfällen gegenüber Kindern und Jugendlichen durch Priester, die der Vatikan nach wie vor unter den Teppich kehren will, einmal ganz abgesehen.

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