Passend zum Infrastrukturskandal in Deutschland: Digitalisierung von Schulen in NRW geht nicht voran

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Die Digitalisierung der Schulen ist ein alter Kassenschlager der Politik. Die Datenautobahn hatte schon eine Generation vor der amtierenden Politikerkaste angesprochen. Schulen sind marode, Schulen verrotten, Schulen bilden schlecht aus. Das alles ist bekannt. Rot-Grün wollte im Bundesland NRW etwas dagegen unternehmen und hat ein Programm „Gute Schule 2020“ aufgelegt. Noch bevor die Landesregierung abgewählt wurde. Das Geld allerdings schimmelt noch vor sich hin, so ist einem Bericht der „Rheinischen Post“ zu entnehmen. Wieder einmal scheint alles zu kompliziert, oder?

Kommunen greifen nicht zu

Verantwortlich sind die Kommunen. Die müssten sich das Geld nehmen. Die neue Regierung hat aus dem Programm der früheren Regierung vor allem auch ein Digitalisierungsprojekt gemacht. Nun müssten die Kommunen zugreifen. Von den abgerufenen Geldern seit Januar 2017 seien indes erst 15 % in die Digitalisierung gegangen, heißt es.

Überhaupt haben die Kommunen von den zur Verfügung stehenden Mitteln erst ein Drittel in Anspruch genommen. Das ist zumindest erstaunlich. Denn die Kommunen können das Geld abrufen, während dann die Landesregierung die Kredite tilgt. Dies sollte an sich ein Geschäft sein, dass die Kommunen interessiert. Es geht bei diesem Programm immerhin um 500 Millionen Euro jährlich, die sowohl für die Sanierung wie auch den Ausbau und die Digitalisierung verwendet werden können.

Inzwischen fordert der Lehrerverband offenbar eine Verlängerung des Projektes insgesamt. Denn den Verwaltungen würde das Personal fehlen, das Handwerk vor Ort stelle nicht hinreichend viele Kapazitäten zur Verfügung und damit würde der Investitionsstau fortgesetzt.

Ein weiterer Beleg dafür, dass die Bürokratie in Deutschland offenbar vollkommen ineffizient ist und arbeitet. Dafür ist nicht „die“ Merkel-Regierung verantwortlich. Nach 13 Jahren im Amt allerdings sollte auch die Entbürokratisierung endlich vorangehen.

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1 Kommentar zu "Passend zum Infrastrukturskandal in Deutschland: Digitalisierung von Schulen in NRW geht nicht voran"

  1. Franz Josef Kostinek | 10. September 2018 um 7:32 | Antworten

    Die Bildungsmisere verschwindet wenn alles digitalisiert ist. Dann braucht man auch keine Klassenzimmer mehr in denen die Schüler Anstand lernen. Digitalisieren kann man auch im liegen und dabei auf keine Achtung vor dem Lehrer mehr zu haben.

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