Peinlich, peinlich: „Pfandringe“ für arme Flaschensammler in Merkel-Deutschland natürlich gescheitert

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Die Armut in Deutschland wächst, wenn verschiedene statistische Erhebungen nicht trügen. Hunderttausende von Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Warme Küchen, Ausgabestellen für Altkleidung, Notunterkünfte und dennoch immer mehr auf den Straßen übernachtende Menschen: Die Armut wird offensichtlich. Die Politik hat dazu vor Jahren eine „glänzende Idee“ gehabt: Pfandringe an Mülleimern, in denen Menschen ihre Pfandflaschen lagern könnten. Dann könnten wiederum Flaschensammler die Flaschen einfach entnehmen. Die Idee lässt tief blicken. In ein Tal der Ahnungslosigkeit, wie Kritiker befinden.

Ökonomisch gescheitert

Zunächst gilt festzustellen, dass das ganze Experiment schon ökonomisch gescheitert ist. Die Flaschenringe wurde nicht nur genutzt, um Pfandflaschen an den bedürftigeren Teil der Gesellschaft weiter zu reichen. Sie dienten als Aufbewahrungsstelle für allerlei Müll. Den zu beseitigen kostet wiederum viel Geld, das – ohne, dass dies gemessen werden könnte, da die Zahl der entnommenen Pfandflaschen unbekannt ist – zumindest den Wert der Aktion erheblich mindert.

Sofern kaufmännische Aspekte keine Rolle spielten, reicht es auch, ganz einfach die Konstellation zu kritisieren: Wenn die Flaschenringe zum Abstellen von Pfandflaschen genutzt würden – in der Möglichkeitsform – sind die Flaschen dennoch jedermann zugänglich. Flaschensammlern, die arm sind. Kindern. Und auch professionelleren Gruppierungen. Die Politik hat sich einen Kampf um das Buffett organisiert, den gerade die ärmeren Menschen gar nicht gewinnen können. Weder sind sie so schnell wie organisierte Gruppierungen, noch können sie so gut lagern und abgeben – und sie sind nicht so kräftig, um die zu erwartenden Auseinandersetzungen für sich entscheiden zu können.

Selbst wenn diese Überlegung wegfällt – jeder Mülleimer mit Flaschenringen wurde und würde zum Ziel diverser ärmerer Menschen. Wer wollte hier den Zugang regeln? Der Stärkere dominiert den Schwächeren – bis hin zu den Mülleimern. Die Idee war von vornherein peinlich. Nun ist sie gescheitert. An der falschen Politik.

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