Pflanzliches Fleisch: Die Rettung?

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Nach einer „neuen Studie“, über die www.vegconomist.de berichtet, ist der Markt für „neues Fleisch“ aussichtsreich. Das „neue Fleisch“, pflanzenbasiert und zellbasiert, könnte bereits im Jahr 2030 einen Milliardenmarkt darstellen. Aktuell sei die „globale Fleischwirtschaft“ noch nicht bedroht, so die Meldung. Denn der Marktanteil von pflanzlichem Fleisch würde bei unter 1 % dessen liegen, was die US-Fleischindustrie umsetzt. Zudem sei es offenbar schwierig, „Fleischprodukte über unstrukturierte Produkte wie Burger, Nuggets und Hackfleisch hinaus“ an den Markt zu bringen.

Optimismus für „kultiviertes Fleisch“

Der Bericht nennt die neuen Erzeugnisse „kultiviertes Fleisch“. Die derzeitigen Start-Ups sind offenbar optimistisch, heißt es Allerdings weisen die Daten noch heute darauf hin, dass es zahlreiche Potenziale bzw. Herausforderungen dafür geben würde, die Kosten zu senken, die Produktion und deren Vertrieb „zu skalieren“, also erheblich auszudehnen, ohne die Kosten gleichermaßen zu steigern sowie die Zulassung zu organisieren. Das „kultivierte Fleisch“ hat sich schlicht am Markt noch nicht hinreichend durchgesetzt, heißt es.

Noch ist „kultiviertes Fleisch“ also lange nicht absehbar. Dennoch: Schon heute lässt sich teils ein anderer Umgang mit Fleisch feststellen. So seit es wichtig, weitestgehend auf Fleisch zu verzichten, zitierten wir jüngst aus einer Studie.

Mehr Gesundheit ohne Fleisch?

„Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass doppelt so viele Menschen ernährt werden könnten, wenn sie sich vorwiegend vegetarisch ernährten und weitgehend auf Fleisch und Wurst verzichteten. Die Landwirtschaft in den USA könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, als aktuell. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science. Auch deutsche Experten halten die Ergebnisse für valide. Bei der Studie wurde die Erzeugung aller tierischen Produkte bewertet, so auch Milchprodukte und Eier.

Die Bevölkerung wird laut Prognosen bis zum Jahr 2050 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. Dies stellt die Landwirtschaft vor eine große Herausforderung. Eine fleischreduzierte oder gar vegane Ernährung könnte das Ernährungsproblem lösen, so die Forscher. Zudem verderben bei dem Transport von Fleisch bis zu 40% der Menge. Eine enorme Verschwendung. Außerdem könnte so das Problem der Tiertransporte weitgehend beseitigt werden.

Die Rindfleischproduktion verursacht den größten Aufwand und die größten Umweltschäden. Zum Vergleich: Auf einer Fläche, die man für 4g Rindfleisch benötigt, könnte man 100g pflanzliche Nahrung anbauen, die einen vergleichbaren Eiweißgehalt hat. Die Differenz von 96g ist ein großer Verlust für die Ernährung. Bei Milchprodukten liegt der Verlust bei 75% und bei Eiern 40%.

Für die großen Rinderherden werden immer mehr Wälder abgeholzt. Das Vieh muss mit Futter ernährt werden, das in Monokulturen angepflanzt und mit Pestiziden besprüht wird. Bei der Viehhaltung in Ställen entstehen hunderttausende Tonnen von mit Hormonen, Antibiotika und Pestiziden belasteter Jauche, die wiederum auf Feldern oder im Trink- und Grundwasser landet.

Durch die Umstellung auf vegane Ernährung könnten nach Ansicht der Wissenschaftler in den USA sogar 350 Millionen mehr Menschen ernährt werden. Die Berechnungen der Forscher zeigen, dass pflanzliche Ernährung aus den genannten Gründen unbedingt bevorzugt werden sollte.

Deutsche Forscher stimmen mit den Ergebnissen des Weizmann Institute of Science überein. Tierische Produkte verbrauchen riesige Mengen an Ressourcen und schaden Mensch, Tier und Umwelt. Zwar stimmen bislang nur wenige Wissenschaftler darin überein, dass eine rein vegane Ernährung gesund sei. Jedoch könne und müsste der Konsum von allen tierischen Produkten drastisch reduziert werden, vor allem in Ländern, in denen viel Fleisch gegessen wird.“ Interessante weitere Studien finden Sie hier.

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1 Kommentar zu "Pflanzliches Fleisch: Die Rettung?"

  1. Es stimmt schon das zuviel Fleisch gegessen wird , aber es wäre besser wenn die Menschen nicht mehr Kinder erzeugen wie Ihr eigenes Land ernähren kann ,und damit fängt auch die Umweltvergiftung zusammmen ,man weiss wenn Wildschweine sich in ein Gebiet zu schnell vermehren , das es dann die Wildschweinseuche gibt , darum muss alles in Gleichgewicht gehalten werden ….

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