Politikversagen: Die Bahn ist kaputtgespart – seit vielen Jahren

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Die Bahn in Deutschland steht vor einem erheblichen Problem. Noch nicht einmal 80 % der Züge im Fernverkehr kommen pünktlich an. Die Bahn ist zu teuer und sie hat erkennbar keine Lösungen für das „Land“ parat. Merkel und Co. haben seit vielen Jahren nicht investiert. Nach den jüngsten Zahlen gibt die Schweiz etwa 350 Euro pro Kopf für die Bahn aus. Deutschland ist mit weniger als 70  Euro dabei. In der Schweiz läuft die Bahn. In Deutschland verstopfen Güter-LKWs die Autobahnen und viele haben gar keine Chance, zu bezahlbaren Preisen an die Tickets zu kommen. Zudem sollte man Zeit mitbringen. Das zeigt auch ein Interview mit einem Schweizer Experten.

Schweizer: Es muss investiert werden….

Sein Hauptvorschlag: Es müsse investiert werden. Hier aber fehle es am politischen Willen der Akteure. Die Bahn habe zwar inzwischen mehr Passagiere als in früheren Jahren. Damit Geld gespart werde, würde aber immer weniger Personal zur Verfügung gestellt. Auch an der Anzahl der Fahrzeuge spare die Bahn. Das System sei äußerst knapp kalkuliert. Bei Schäden gäbe es keine Reserven mehr, um diese in irgendeiner Form abzufangen. Die Bahn, sagt er in einem Interview mit der „Tagesschau“ habe sich kaputtgespart. Seit Jahren würde immer weniger investiert. Bzw. immer zu wenig. Zudem würde auch zu stark von Privatisierung gesprochen, meint der Experte.

 

Die Bahn habe etwa zu viele Unternehmen selbst gegründet, wird als weiterer Grund angeführt. Sie hat über 200 Tochtergesellschaften, deren Aufgabe es jeweils ist, die jeweiligen Bereiche wie die Wartung der Gleissysteme, der Bahnhöfe etc. zu optimieren, zum anderen auch den Service an den Kunden zu optimieren. Damit würde das gesamte System leiden, da die Egoismen zu groß seien.

Ein Gegenbeispiel: In Asien, d. h. hier Japan, China oder Taiwan liegt die Pünktlichkeitsquote bei 99 %. Vergleiche aber seien schwierig, da dort auch weniger bindende teure Regelungen verankert waren. Die Schweizer haben auch etwas mehr Probleme als gedacht, da der Verschleiß unerwartet zugenommen habe Dennoch: Die Situation dort ist deutlich besser als bei uns. Die Politik kümmert sich massiv, auch der „Bund“ als übergeordnete Instanz. Bei uns darf die Bahn machen, was sie will…..

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