„Project 1776 Commission“: Trump kämpft gegen „linke Indoktrination“ an Schulen

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Präsident Donald Trump hat in einer Rede vor dem National Archives Museum am Donnerstag seine Pläne für eine neue Kommission zur Förderung der „patriotischen Erziehung“ an US-Schulen angekündigt. Nach der Rede unterzeichnete Trump eine Executive Order, genannt die „1776 Commission“, welche Pädagogen dazu ermutigen soll, die amerikanische Geschichte wahrheitsgemäß zu lehren. Außerdem sollen Pläne zur Feier des 250-jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten vorbereitet werden.

Der einzige Weg zu einer nationalen Einheit und zu Frieden im Land führe über eine gemeinsame Identität aller Amerikaner, sagte Trump während der Veranstaltung, die unter dem Namen „Konferenz über die amerikanische Geschichte“ im Weißen Haus stattfand. Deshalb sei es „so dringend“, dass an Schulen wieder mehr Patriotismus gelehrt werde“, so Trump. Das „verdrehte Netz der Lügen in den Schulen und Klassenzimmern Amerikas müsse beseitigt und den Kindern die Wahrheit über die Geschichte des Landes beigebracht werden“, erklärte der Präsident.

Trump will „Erbe der Gründerväter“ bewahren

In Amerika aufzuwachsen bedeute, in einem Land zu leben, in dem alles möglich sei, jeder aufsteigen und seine Träume verwirklichen könne. Das seien die „unsterblichen“ Prinzipien der Gründerväter, welche vor fast zweieinhalb Jahrhunderten als Grundstein der Vereinigten Staaten von Amerika gelegt worden seien. Das Erbe dieser Gründerväter, die Unabhängigkeitserklärung, die Verfassung und die Bill of Rights (Zusatzartikel der Verfassung) müsse bewahrt werden. In der Indepencence Hall in Philadelphia hätten die Gründerväter die Verfassung unterzeichnet. Diese Verfassung sei die Erfüllung von tausend Jahren westlicher Zivilisation gewesen, sagte Trump.

Eine radikale Bewegung versuche jedoch, dieses geschätzte Erbe zu zerstören, fuhr Trump fort. Das könne nicht zugelassen werden: „Linksgerichtete Massen haben die Statuen unserer Gründer unf unsere Gedenkstätten niedergerissen sowie unsere Gedenkstätten geschändet und eine Kampagne der Gewalt und Anarchie durchgeführt“, sagte Trump. Die Linke habe zudem einen gewalttätigen Angriff auf die Strafverfolgung – das Symbol der Rechtsstaatlichkeit in Amerika – gestartet. Diese Radikalen seien von liberalen Politikern, den Medien des Establishments und von großen Konzernen unterstützt worden, so Trump. Damit spielte der Präsident offenbar auf die Forderungen von Demokratischen Politikern an, die Finanzierung der Polizei einzustellen.

Das Ziel der Linksradikalen sei es, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, Angst vor dem Aussprechen der Wahrheit zu schüren und die Amerikaner zu drängen, ihre Werte, ihr Erbe und ihre Lebensweise aufzugeben. Trump sagte, Amerika werde sich niemals dieser „Tyrannei“ unterwerfen, sondern die „Geschichte des Landes für die US-Bürger aller Rassen, Hautfarben, Religionen und Glaubensrichtungen zurückfordern“.

Ausschreitungen sind Resultat marxistischer Indoktrination

Die gewalttätigen Ausschreitungen und das Chaos seien das Ergebnis jahrzehntelanger linker Indoktrination an den Schulen, so Trump. Kindern würde beigebracht, sich für ihre eigene Geschichte zu schämen. Die Linke habe die amerikanische Geschichte mit Täuschungen und Unwahrheiten verzerrt. Dabei habe es Amerika geschafft, die Sklaverei abzuschaffen, Bürgerrechte zu sichern, Gleichberechtigung zu schaffen und Kommunismus und Faschismus zu besiegen.

Studenten an amerikanischen Universitäten würden mit „kritischer Rassentheorie“ überschwemmt, fuhr Trump fort. Es sei eine marxistische Doktrin, die besage, dass Amerika eine rassistische Nation sei und dass sogar kleine Kinder an der Unterdrückung anderer mitschuld seien. Diese marxistische Doktrin und falsche Rassentheorie werde an Universitäten, Schulen, in der Ausbildung und am Arbeitsplatz gelehrt, um Freunde, Nachbarn und Familien zu spalten und auseinander zu reißen, sagte Trump.

Diese Doktrin den Kindern zu lehren sei eine Form des Kindesmissbrauchs. Doch diese Zeit sei nun vorbei, denn es gebe keine mächtigere Kraft als die Liebe der Eltern zu ihren Kindern und patriotische Eltern würden nun verlangen, dass ihre Kinder nicht länger mit hasserfüllten Lügen über das Land gefüttert würden, fuhr Trump fort. Amerikanische Eltern würden die linke Indoktrination sowie die Unterdrückung der amerikanischen Kultur, des Glaubens und der Werte nicht mehr akzeptieren.

Vision von Martin Luther King

Trump sagte, er und seine Administration würden die Vision von Martin Luther King befürworten, wonach Kinder nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach dem Inhalt ihres Charakters beurteilt werden. Die Linke würde aber mit ihren künstlich geschürten Rassenunruhen versuchen, diese Vision zu zerstören und die Amerikaner nach Rassen zu spalten.

„Wir werden dieses geschätzte Erbe von Washington bis Lincoln, von Jefferson bis King, das Vermächtnis von 1776, für künftigere Generationen bewahren. Dies ist ein sehr wichtiger Tag“, schloss Trump seine Rede.

Mit diesem Akt und der Benennung des Projektes „1776 Commission“ orientiert sich der Präsident ganz offensichtlich an der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, welche am 4. Juli 1776 proklamiert worden ist. Die Gründerväter der USA haben sich damals offiziell von Großbritannien losgesagt und ihr Recht, einen eigenen souveränen Staatenbund zu bilden, verkündet.

Es ist vorstellbar, dass der Präsident hinter den Kulissen vollzogen hat, was die Gründerväter 1776 vollzogen haben: Die Theorie – er könnte die Vereinigten Staaten für souverän erklärt und damit wieder zu einer echten Republik gemacht haben. Zuvor wären die USA – genau wie die BRD – eine Corporation. Alle Firmeneinträge – dazu gehören auch Landesregierungen, Gemeinden, Gerichte, Finanzämter etc. – werden im internationalen UPIK Firmenregister mit einer DUNS-Nummer geführt.

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2 Kommentare zu "„Project 1776 Commission“: Trump kämpft gegen „linke Indoktrination“ an Schulen"

  1. Wer sich für die faktische Geschichte der USA interessiert, sollte es keinesfalls versäumen, das Büchlein „Der Moloch“ von Karl Heinz Deschner zu lesen. Die 2. Auflage schließt noch das Geschehen des Irak-Krieges mit ein.
    In disem Buch wird auch mit Märchen und Mythen aufgeräumt, die die Geschichte der USA verklären sollen. So ging es laut einem Brief von Präsident Abraham Lincoln im Sezessionskrieg zwischen Nord- und Südstaaten niemals um die Abschaffung der Sklaverei! Es ging laut Lincoln allein darum, den Zusammenhalt der Staaten wieder herzustellen – also darum, den für die Unternehmen und Handelsfirmen riesigen nordamerikanischen Marktraum mit seinem für die Geld- und Handelsleute günstigen Nord-Südgefälle zu erhalten. Sollte in diesem Kampf die Versklavung der Neger fortfallen, so wollte Lincoln das hinnehmen.

  2. Donald Trump ist eine hell leuchtende Lichtfigur, die selbst die dunkelsten Mächte überstrahlt. Die Zeit ist reif für ganz großen Veränderungen. Das Tal der Tränen werden wir aber nicht überspringen können.

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