+++ Proteste im Iran inszeniert? USA und Israel „hoffen“ auf Umsturz +++

Iran Umsturz

Wie aus dem Nichts begannen am vergangenen Donnerstag heftige Proteste im Iran. Zunächst richteten sie sich gegen die Wirtschafts- und Außenpolitik der Regierung, wurden aber immer systemkritischer. Die Proteste begannen zunächst im Nordosten des Landes, verteilten sich dann aber über das ganze Land.

In den vergangenen Tagen eskalierten die Demonstrationen, berichten die Medien. Bei Kämpfen zwischen Polizei und Demonstranten soll es rund 21 Tote gegeben haben. In vielen Städten kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. In der Hauptstadt Teheran sollen inzwischen bis zu 450 Demonstranten festgenommen worden sein.

Es sollen die größten Demonstrationen im Iran seit den blutig niedergeschlagenen Protesten von 2009 sein. Die Kritik soll sich gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung richten. Illegale Finanzeinrichtungen sollen Hunderttausende Iraner hohe Zinsen versprochen und sie schließlich um ihre Ersparnisse gebracht haben.

Zudem sollen die Iraner unter hoher Arbeitslosigkeit leiden. Die Inflation treibt die Lebensmittelpreise in die Höhe. Viele kämen nur mit Zweit- und Drittjobs über die Runden, heißt es laut Medienberichten. Die Wut soll sich vor allem gegen Präsident Ruhani richten, der 2015 versprochen habe, mit dem Atomabkommen der USA werde sich die Situation im Land verbessern.

Ruhani soll aber stattdessen Sparpolitik auf Kosten von Sozialleistungen betrieben haben. Subventionen seien für die Bevölkerung gestrichen worden – vor allem Arme hätte es besonders getroffen. Zudem soll ein Streit zwischen Präsident Ruhani und dem obersten Religionsführer Ali Chamenei zusätzlich dazu beitragen, dass die wirtschaftliche Lage im Iran nicht besser werde. Zudem soll sich die Kritik der Demonstranten auf das ganze System richten, gegen das islamische Establishment. Die Demonstranten fordern die Abschaffung des iranisch-islamischen Systems, so die Medien.

Alles nur Zufall? US-Präsident Trump kündigte noch im Oktober an, es werde „bald einen Sturm geben“. Zuvor hatte Trump in Erwägung gezogen, das Atomabkommen mit dem Iran aufzukündigen, weil das Land sich angeblich nicht an das Abkommen halte. Am 6.12.2017 erkannte US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels an.

Die Medien berichten jetzt, die USA und Israel hofften auf einen Umsturz in Israel. Trump twitterte, die Menschen im Iran würden jetzt nicht mehr länger hinnehmen, dass ihnen die Ruhani-Regierung ihr Geld zugunsten von Terrorismus stehlen würde. Das große iranische Volk sei über Jahre unterdrückt worden. Jetzt sei es Zeit für einen Wechsel. Auch Israels Präsident Netanjahu erklärte, er hoffe auf einen Regimewechsel im Iran.

Was wir im Iran sehen, ist offensichtlich ein inszenierter Volksaufstand, um einen Regimewechsel zu erzielen. Ein Regimewechsel war von den USA auch in Syrien vorgesehen. Doch leider mischte sich Russland in den „Bürgerkrieg“ ein und half Syrien, gegen den „Islamischen Staat“ zu kämpfen. In Syrien gilt der IS seit wenigen Wochen als besiegt. Russland wird Syrien auch weiterhin zur Seite stehen.

Doch die Interessen in der Region sind weiterhin sehr groß. Hier geht es um die Kontrolle der Öl- und Gasförderungen sowie die Energieflüsse via Pipelines nach Europa, Asien – und – Israel. Es war damit zu rechnen, dass sich die USA nicht damit zufriedengeben würden, den Einfluss in Syrien zu verlieren. Zudem braucht Israel die USA als Schutzmacht.

Die Verbindungen zwischen Russland, China und dem Iran werden zusehends stärker. Die Neue Seidenstraße und die goldgestützten Währungen sind eine Bedrohung für die „Supermacht“ USA. Es überrascht also wenig, dass der Iran wieder ins Visier von USA und Israel geraten ist.

Watergate Redaktion 3.1.2018

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