Proteste in Frankreich teils wild: Sturm auf Amtssitz gefordert

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Macron hat in Frankreich inzwischen gewaltige Probleme. Der Präsident sah sich mit dem Aufruf konfrontiert, dassder Amtssitz gestürmt werden soll. Die „gelben Westen“ lassen sich offenbar kaum auf dem Weg zum Sturz des Präsidenten bremsen. Der Anschlag am Mittwoch hat das Engagement kaum verändert. Bislang dauern die Proteste bereits seit vier Wochen an. Es scheint offensichtlich auch gegen die EU zu gehen.

„Wir gehen rein“

Die Aktivisten der „gelben Westen“ haben diesen Aufruf kürzlich offenbar gut platzieren können. Die Medien springen darauf an. Schon werden mögliche Teilnehmer gefragt, was sie dort wollten. Die Nachrichtenagentur afp ließ einen der Teilnehmer sogar „sprechen“: Er sei der Auffassung, die Teilnehmer würden „reingehen“.

Der Präsident selbst hat in den vergangenen Tagen wenig gesagt, jedoch wissen lassen, dass die Ökosteuer auf die Benzinkosten nicht angehoben werde. Mehr kam nicht. Macron soll nach den jüngsten Umfragen immerhin auch schon spürbar weniger Zustimmung erhalten. Der Präsident erhält demnach derzeit lediglich 18 % der Stimmen – bezogen auf die „Beliebtheit“.

Demonstranten munkeln bereits, es sei Zeit für einen Aufstand. Das Land bewege sich demnach am Rand eines Bürgerkriegs, so die Auffassung. Dabei geht es nicht mehr nur um die Steuern, die steigen. Es geht auch nicht um die Renten, die sinken sowie die relativ hohe Arbeitslosigkeit. Die Proteste sollen auch aufgrund arroganter Äußerungen von Macron entstanden sein. Der hatte vor längerer Zeit einen Arbeitslosen angefahren, dieser müsse lediglich „über die Straße gehen“. Dann fände er schon einen Job.

Die Begeisterung flacht vor allem seiner wirtschaftsfreundlichen Politik wegen ab. Der Präsident hatte versprochen, sich dem Abbau der sozialen Ungleichheit zu verschreiben. Das ist ersichtlich nicht passiert, so jedenfalls die Auffassung seiner Bürger. Insofern muss dem Präsidenten inzwischen Angst und Bange vor der nächsten Wahl werden. Dies ist die Europawahl im Mai. Die ist insofern brisant, als Macron die EU zusammen mit Angela Merkel weiter „einen“ möchte.

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