Putin warnt Nato vor Anbindung der Ukraine und Georgiens

Natoosterweiterung

Am Donnerstag warnte Russlands Präsident Putin die Nato erneut davor, die Ukraine und Georgien enger in das Verteidigungsbündnis einzubinden. Die Politik der Nato-Osterweiterung sei unverantwortlich und könnte zu unvorhersehbaren Folgen führen. Dabei sei es dringend notwendig, das Vertrauen in Europa gegenüber Russland wiederherzustellen. Stattdessen schüre die Nato den Kalten Krieg gegenüber Russland und betreibe eine unverantwortliche Droh-Politik der Nato-Osterweiterung.

Die Sicherheit Europas werde nicht durch die Ausweitung der Nato-Grenzen gewährleistet, sondern durch die Zusammenarbeit mit Russland und die Wiederherstellung des Vertrauens. Russland werde nicht zögern, auf aggressive Schritte der Nato zu reagieren, sollten diese eine Bedrohung für Russland darstellen.

Der ehemalige US-Präsident Bush drängte bereits 2008 die Nato-Partner dazu, die Ukraine und Georgien in das Nato-Bündnis zu integrieren. Als 2008 russische Truppen die Grenzen Georgiens zur abtrünnigen Provinz Südossetien überschritten, wurde Russland als Aggressor des Georgien-Kriegs hingestellt. Es dauerte viele Jahre, bis der Westen eingestand, dass Georgien 2008 mit großen militärischen Operationen begonnen hatte. Die abtrünnige Provinz Südossetien wurde zuerst vom georgischen Militär beschossen. Russische Truppen griffen erst später ein.

2009 untersuchte eine Kommission des Europäischen Rats die Vorkommnisse. Sie kam zu dem Schluss, dass die georgische Regierung für militärische Auseinandersetzung zwischen Russland, Georgien und Südossetien verantwortlich war. Dennoch änderte diese Tatsache nichts an der Darstellung der westlichen Medien und Politiker, die Russland weiterhin als Aggressor darstellten.

Beim Nato-Gipfel Anfang Juli 2018 in Brüssel berieten die Nato-Außenminister über mögliche Beitritte Georgiens, Mazedoniens und Bosnien-Herzegowinas. Es hieß, Politiker der Länder seien am Beitritt zur Nato interessiert, jedoch hätten die territorialen Übergriffe Russlands dies unmöglich gemacht, berichtete die Medienagentur Reuters.

Die Politik der Nato gegenüber Russlands ist insofern unverantwortlich, als dass ein Konflikt geradezu provoziert werden soll. Entgegen der Versprechen der Nato gegenüber des damaligen Präsidenten Michail Gorbatschow, ist die Nato-Osterweiterung immens vorangeschritten. An den Ostgrenzen der Nato wurden Hunderttausende Nato-Soldaten, Truppen und Kriegsgerät stationiert.

Dass sich Trump aus dem Bündnis herausziehen könnte, ist prinzipiell nachvollziehbar. Denn Trump hält nichts auf die bisherige Weltordnung. Trump steht für eine multipolare Weltordnung. Er ist Geschäftsmann und hat kein Interesse an Kriegen. Trump will Frieden und weltweit fairen Handel. Jahrzehntelang wurden die USA als „Beschützer“ Europas vor den bösen Russen beworben.

Trump ist der erste amerikanische Präsident, der die Agenda seiner Vorgänger nicht mehr verfolgt. Russland ist weder für die USA noch für Europa eine Bedrohung. Das sieht auch Trump so. Deswegen braucht die Nato die USA nicht mehr in dem Bündnis. Wenn Europa der Ansicht ist, es müsse sich gegen Russland aufrüsten, dann soll es das tun. Einzig aus diesem Grund hat Trump Europa dazu aufgefordert, den Rüstungsetat auf 2% des BIP zu erhöhen. In Europas Politik hält man noch an der „alten“ Weltordnung fest. Bis es hier Politiker an der Regierung geben wird, die neue, konstruktive Wege gehen, wird es noch dauern. Der Sturz Merkels könnte ein Neubeginn für ganz Europa sein.

Quelle: https://bit.ly/2Lq5PXt

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21 Kommentare zu "Putin warnt Nato vor Anbindung der Ukraine und Georgiens"

  1. Beide Seiten verfolgen ihre eigene Ziele,nur die der Nato führt zu nicht oder Krieg und den kann sich im Prinzip keine Seite erlauben.

  2. Erich EIckenroth | 25. Juli 2018 um 2:53 | Antworten

    Der letzte Absatz ist absoluter Schwachsinn.Richtig ist nur,dass Trump der Agenda seiner Vorgänger nicht mehr verfolgt und-weiter oben-er ist Geschäftsmann.Eben darum ist ihm die starke Wirtschaftsmacht Europa ein Dorn im Auge.Europa muss gespalten werden.Wie machz man das? Indem die NATO als Druckmittel benutzt wird.Das ist der Hintergrund der 2% Forderung.Wenn Trump tatsächlich wegen Nichterfüllung dieser Forderung US-Truppen aus Europa abzieht werden sich sofort einige östliche EU-Länder bereit erklären viel mehr als gefordert zu leisten,vorausgesetzt die USA errichten in ihren Ländern starke(!) Militärbasen.Damit wäre die Nato gespalten-ein Auflösungsprozess verschärft-mit der Folge,dass nun Europa darüber nachdenkt die Sanktionen gegen Russland einseitig zu beenden um bessere Beziehungen zu Russland zu ermöglichen und die eigene Wirtschaft vor den zu erwartenden Strafmassnahmen seitens der USA zu begegnen.Aber dass könnte Trump nicht zulassen.Ein starkes Europa wirtschaftlich vereint mit Russland-insbesondere Deutschland/Russland geht garnicht.Und warum nicht? Weil die stärkste Militärmacht der Welt GEGNER braucht!Die pausenlos produzierten Waffen müssen doch auch „verbraucht“werden.Wohin mit all den Rüstungsgütern wenn der Feind abhanden gekommen ist?(Warum scheint nun der Iran an der „Reihe“ zu sein?)-Kann Trump überhaupt auch nur daran zu denken die Rüstungsindustrie herunterzufahren? Hunderttausende wenn nicht Millionen(abhängige Zulieferer)Arbeitsplätze in den USA zu gefährden??Er ist-Ihre eigenen Worte-Geschäftsmann!! DAS würde die Rüstungslobby niemals zulassen!–Die eigenartige Politik dieses Chaos-Präsidenten zu Russland ist nur damit zu erklären,dass Trump etwas zu verbergen hat was ihn zu Fall bringen kann.Trump der grosse Friedensfürst? Was für eine Ausblendung der Realität.Nicht nachvollziehbar.

    • Die eigenartige Politik dieses Chaos-Präsidenten zu Russland ist nur damit zu erklären,dass Trump etwas zu verbergen hat was ihn zu Fall bringen kann.
      Trump der grosse Friedensfürst? Was für eine Ausblendung der Realität. Nicht nachvollziehbar.
      ——————
      Die eigenartige Politik Trumps hängt möglicherweise mit dem Deep State und dieser wiederum mit Rothschild & Co. und den Weisen von Zion zusammen. Die haben wie ihre bisherigen Agenten/Marionetten Obama, Clinton und Merkel kein Interesse an einem Frieden und schon gar nicht an Trump als Friedensfürst.
      Trump steckt in einem Dilemma, weil der bisherige militärisch-industrielle Komplex der USA so viele Arbeitsplätze hat.

  3. ZITAT
    Der Sturz Merkels könnte ein Neubeginn für ganz Europa sein.

  4. Auf Druck von Trump hebt Merkel endlich ihren Hintern hoch und bemüht sich zusammen mit Russland um den Frieden in Syrien. Es wird in ihren GEZ-Medien als ihre Eigeninitiative dargestellt.

    24.07.18 ZDF heute Nachrichten

    Lage in Syrien: Kanzlerin Merkel trifft Lawrow
    Kanzlerin Angela Merkel hat einen neuen(?) Vorstoß unternommen, um den Friedensprozess im Syrien-Konflikt voranzubringen und Voraussetzungen für die Rückkehr von Flüchtlingen zu schaffen. Sie traf in Berlin mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammen, um die Lage im Nahen Osten und insbesondere in Syrien zu erörtern.
    An dem Treffen nahmen auch Außenminister Heiko Maas (SPD) sowie von russischer Seite der Chef des Generalstabes der Streitkräfte, Waleri Gerassimow, teil.

  5. Erich EIckenroth | 25. Juli 2018 um 5:31 | Antworten

    Verschwörungstheorien sind mir genauso obsolet wie der Glaube an einen persönlichen Gott.Nur soviel.Wenn der schon begonne Handelskrieg sich weiter und weiter verschärft in eine weltweite Rezession führt,drängt sich eine gern ausgeblendete Realität-und zwar die Entscheidende-ins Bewußtsein.Russland ist auf lange,lange Sicht Rohstoffunabhängig. Russland ist Autonom.WIR NICHT! Schlussfolgerung??????

    • Verschwörungstheorien sind mir genauso obsolet wie die NATO …. sagte Trump zur Verwirrung vieler europäischen und bundesdeutschen ZeitgenossInnen.

    • Herr Eickenroth, Ihre Verschwörungstheorie vom Handelskrieg, der sich weiter und weiter verschärft und in eine weltweite Rezession führt, stammt wohl von Merkels Pressesprecher?
      Aus meiner Sicht handelt Trump nur neue ausgewogene bilaterale Handelsbeziehungen aus, die bisher zum Nachteil der Mehrheit des amerikanischen Volkes (American people) gestaltet waren. Beispiel NAFTA.
      War Ihnen bekannt, dass
      1… die EU die Zölle für sich selbst einbehält
      2… die EU auf US-Autos 10% einstreicht, während die USA nur 2,5% auf EU-Autos erhebt?

      Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Straf- und Schutzzöllen?

      • tagesschau: Nachrichten
        Genialer Vorschlag Trumps: Einfach Zölle abschaffen

        Vor seinem Treffen mit der EU-Führung zum Handelsstreit hat US-Präsident Trump vorgeschlagen, die USA und die EU könnten sämtliche Zölle, Handelsbarrieren und Subventionen aufheben. Gleichzeitig zweifelte er in seiner Twitternachricht jedoch daran, dass die EU darauf eingehen würde.(Weil die EU das Geld für ihren aufgeblähten Verein braucht.)

        Trump trifft sich heute mit EU-Kommissionspräsident Juncker. Ziel der EU ist es unter anderem, Sonderzölle auf Autoimporte zu verhindern.(Das ist im Interesse der deutschen Automobilindustrie.)

        Außenminister Maas mahnte erneut, die EU dürfe sich nicht erpressen lassen.(Heiko-chen plustert sich auf.)

        P.S.:
        Hoffentlich hat Juncker kein Problem mit seinem alkoholbedingten Ischias.
        Es heißt jetzt Sonderzölle.

        • tagesschau: Nachrichten 27.07.18

          Zugeständnisse im Handelsstreit

          US-Präsident Trump und EU-Kommissions-präsident Juncker haben sich im Handelsstreit auf gegenseitige Zugeständnisse geeinigt.

          „Wir haben einen Deal geschlossen“, sagte Juncker bei einem Auftritt mit Trump im Weißen Haus. Nach Angaben beider Politiker gehört zu den Vereinbarungen, die Abschaffung gegenseitiger Zölle auf Industriegüter anzustreben.

          Die EU will mehr Soja und Flüssiggas importieren. Zugleich soll es Verhandlungen über die von den USA verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium geben.

        • Dank an Juncker:
          Trump lobt Einigung mit EU

          US-Präsident Donald Trump hat die Einigung mit der EU im Handelsstreit als wirklichen Durchbruch bezeichnet, um Handelsbarrieren abzubauen. Ihm sei wichtig, dass ein faires und wechselseitig vorteilhaftes System aufgebaut werde, sagte er.

          Trump dankte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker für die Übereinkunft.
          „Er ist wirklich ein sehr hartnäckiger, sehr kluger und ein sehr guter Mann.“ (Ironie!)

          Beide Seiten wollen Gespräche über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen.

          Voller Erfolg für Trump:
          Beide Seiten wollen Gespräche über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen.
          Dienstleistungen stehen nicht zur Disposition! Das freut Amazon, Microsoft, Facebook umd Co.

  6. USA und Russland treiben Aufteilung von Syrien voran
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 24.07.18 22:31

    Die USA und Russland teilen das Land in Einflusszonen auf. Am Ende könnten mehrere autonome Gebiete mit einer geschwächten Zentralregierung stehen.

  7. Erich EIckenroth | 25. Juli 2018 um 10:50 | Antworten

    Helsinki…Wichtige Themen war die Frage,ob Russland Einfluss auf den US-Präsidentenwahlkampf(!) 2016 zwischen Donald Trump und Hillary Clinton genommen hat.PUTIN hat dies erneut bestritten.Er sagte,er habe Trump versichert,dass sich Russland NIEMALS in inneramerikanische Angelegenheiten EINMISCHEN werde-und das und das beinhalte auch WAHLEN.-TRUMP wiederum sagte,er habe grosse Zuversicht in die US-Geheimdienste,aber auch in Putin der sehr deutlich gemacht habe dass er die(aufgepasst)EINMISCHUNG leugne.

    Dienstag den 24.07.2018-Trump WARNT vor russischer EINMISCHUNG-zugunsten der Demokraten….Trump hat sich „sehr besorgt“ darüber gezeigt,dass RUSSLAND die US-Kongresswahlen im November zu manipulieren versuchen könnte-und zwar zugunsten der oppositionellen Demokraten.—Kein weiterer Kommentar-und Tschüss

    • Mit seinem „Kein weiterer Kommentar-und Tschüss“ hat sich Erich Elkenroth als Merkel-Troll enttarnt.

      Helsinki…es gibt Erfreuliches zu berichten: Der Gipfel zwischen Trump und Putin in Helsinki war von Freundschaft und Vertrauen geprägt. Ein wichtiges Signal der Entspannung inmitten des Kalten Krieges und einer Kette von Sanktionen, die neben der russischen auch die deutsche Wirtschaft treffen.

      Kein Wunder, dass die US-Kriegsmafia und der Tiefe Staat aus Geheimdiensten und zionistische Hochfinanz nach dem Helsinki-Gipfel schäumen. John Brennan, CIA-Chef unter Obama, sprach sogar von „Hochverrat“. Die Tageszeitung Die Welt, die ansonsten ebenfalls Trump- und Putin-feindlich eingestellt ist, hatte gestern einen hellsichtigen Kommentar: „Es ist fast so, als gäbe es zwei unterschiedliche US-Regierungen. Eine, die nur aus Präsident Donald Trump besteht, der das westliche Bündnis in Zweifel zieht und sich auf die Seite von Kremlchef Wladmir Putin stellt. Und die andere, der Apparat, der das Gegenteil will.“

      • „Es ist fast so, als gäbe es zwei unterschiedliche US-Regierungen. Eine, die nur aus Präsident Donald Trump besteht, …“

        Genau betrachtet, ist dies die übliche Merkel-Agitprop gegen Trump, indem er dargestellt wird, als sei er ganz allein und einsam auf weiter Flur. Gegen einen mächtigen Apparat, der wie Merkel alias Kazmierczak das Gegenteil will.

  8. alles verlogen | 25. Juli 2018 um 11:37 | Antworten

    In der ganzen Polemik wird eines vergessen. Wir sind nicht frei, wir sind bis 2099 Vasalen von den drei Siegermächten. Man darf nicht vergessen, das es Russland mehrfach war die den Deutschen die Rückgabe der Völkerrechtswidrig weggenommenen Ostgebiete wieder geben wollte. Von den drei Siegermächten kam bisher nur Abschöpfung und Vorschriften. Ganz ehrlich mir ist ein Putin zehnmal lieber wie eine Mer….oder Tru… Der fragt zumindest ab und an sein Volk wie es ihm geht, und lässt seine Beschwerden vortragen, sind wir von der Merk Partei jemals gefragt worden. Was ist aus DE geworden, keine Selbstbestimmung mehr, Gesamthaftung für alle siehe Target. Euro am Ars.. Enteignung durch Währungsreform droht. Danke Schä… und Mer….ihr versteht euer Handwerk.

  9. Erich EIckenroth | 25. Juli 2018 um 20:03 | Antworten

    Sie sind krank-Ende

    • Merkel und Schäuble sind krank – Ende der real-existierenden EU.

      Wir Deutsche, die schon länger hier leben, können nur hoffen, dass Trump dabei Erfolg hat. Sein o.g. genialer Vorschlag ist ein weiterer Sargnagel für die sog. EU.

      ZITAT
      Der Sturz Merkels könnte ein Neubeginn für ganz Europa sein.

  10. Ich stimme Gerro in Allem zu. Wenn alle Deutschen mal die Augen öffnen würden, wären sie in der VV (Verfassunggebenden Versammlung) und würden für ihr Volk kämpfen. Es ist alles schon vorbereitet….

  11. Eickenrothliest sich so als wäre er der einzige auf dieser welt und der älteste obendrein. möchte nicht wissen wieviel er bezahlt bekommt von Merk um sowas zu schreiben und TROLL ist nicht niedrig genug

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