Putin will Gipfel mit Russland, China, Frankreich, USA und Großbritannien

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Im Herbst vergangenen Jahres sprach Russlands Präsident bei einem Auftritt im Klub „Valdai“ von einem „Konzert der Großmächte“, ganz nach dem Vorbild des Wiener Kongresses von 1815. Dort zeigte sich Putin von der Idee begeistert, eine neue Asien-Architektur zu entwickeln. Diese würde die Welt in Richtung einer multipolaren Ordnung lenken, welche von der Welt herbeigesehnt werde. Russland gehe es dabei nicht nur um die Stärkung der Eurasischen Union (Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Weißrussland), sondern er sei vielmehr an einem geopolitischen Konzept eines Groß-Asiens interessiert, sagte Putin.

Anders als die westliche Staatengemeinschaft werde die asiatische Staatengemeinschaft auf der Souveränität von Nationalstaaten und der Vielfalt großer Zivilisationen beruhen, sagte Putin. Putin rief dazu auf, über die Architektur Großasiens nachzudenken und nannte als denkbares Vorbild das ehemalige Konzept eines „Konzertes der Großmächte“ wie aus dem 19. Jahrhundert. Bei der Diskussionsrunde wurde klar, dass die „neue Ostpolitik“ Putins nicht gegen Europa gerichtet ist.

Was Putin mit einem Treffen der Großmächte genau bezwecken will, ist derzeit noch Spekulation. Vorstellbar ist aber, dass Putin Europa in die „Große Eurasische Architektur“ einbinden will. Dass seine Ankündigung im Herbst nicht nur ein Wunschgedanke war, zeigt jetzt der jüngste Vorschlag des russischen Präsidenten. Putin schlug beim internationalen Holocaust-Forum in Jerusalem vor, noch in diesem Jahr ein großes Gipfeltreffen mit fünf Ländern abzuhalten. Er ist der Ansicht, dass die Russische Föderation, China, Frankreich, Großbritannien und die USA zusammenkommen sollten, um die dringendsten globalen Probleme zu erörtern.

Putin sagte: „Ein Beispiel können und sollten meines Erachtens die Gründungsländer der Organisation der Vereinten Nationen geben, die fünf Mächte, die eine besondere Verantwortung für den Erhalt der Zivilisation tragen. Wir haben mit Kollegen diskutiert, wie ich es im Allgemeinen verstehe. Wir haben eine positive Reaktion gesehen, ein Treffen der Staatschefs, der Gründer der UNO und der Nachkriegsweltordnung, der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Russland, Chinas, der USA, Frankreichs und Großbritanniens abzuhalten.“

Weitere geostrategische Pläne wie hier zur „großen Eurasischen Architektur“ haben wir hier für Sie versammelt. 

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4 Kommentare zu "Putin will Gipfel mit Russland, China, Frankreich, USA und Großbritannien"

  1. Russland grenzt an Europa und bedroht uns nicht im Gegensatz zu den Erpressungen und Drohungen der USA. Wie Trump in seiner „unvergleichlichen Weisheit“ androhte die Wirtschaft und das Land Türkei zu zerstören wenn Erdogan nicht das tut was er sagt. Keiner sieht das und zieht seine Schlüsse daraus und sieht weiterhin in den USA den Heilsbringer statt dem Teufel. Über 50 Länder wurden durch Lügen, Putsche und Kriegen durch die USA destabilisiert und ins Chaos und Bürgerkrieg gebracht.

  2. Dies sind die sogenannten Siegermächte. Vielleicht gelingt es damit, dass die BRD (Feindstaat in der UNO gelistet, wie auch Japan) endlich ihre Souveränität zurück erhalten und die Besatzung der überseeischen Befreier endlich los wird. Glauben tue ich es jedoch nicht.

  3. Es scheint mir sehr wahrscheinlich zu sein, daß die BRD-NGO sogar das Hauptthema dieses neuen „Wiener Kongresses“ wird.
    „Souveränität von Nationalstaaten und der Vielfalt großer Zivilisationen“, dafür steht nicht nur Putin, sondern auch Trump, Boris und der chinesische Präsident. Macron ist der einzige „Multikulti“ in dieser Runde, und außerdem innenpolitisch sehr angeschlagen.
    Herr Trump, Herr Putin, bitte erzwingen Sie für Deutschland einen Neustart! Ohne Merkel, ohne diese genozidalen Parteien.

  4. Wenn es Putin gelingt, das Angesprochene in die Wege zu leiten, wird in der Folge dadurch die Macht der Engländer und Franzosen in der Welt soweit geschmälert, dass sie ohne ein starkes Deutschland an ihrer Seite ein Nichts bleiben werden neben den neuen relativ unabhängigen asiatischen Macht- und Wirtschaftsblöcken. Somit muss sich Europa zum Nachteil der USA zusammentun, sofern überhaupt Zeit genug bleibt …

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